Donnerstag, 24. Mai 2012

Feuerlauf 2012

Feuerlauf als Einstieg in die Traumzeit!
Auch in diesem Jahr veranstalten wir einen Feuerlauf!

Mehr Informationen auf meinem Blog   Stadtschamanen

Donnerstag, 10. Mai 2012

Traumdeutung Keller und Gebäude


Anonym hat 6 Träume geschickt, die ich wunderbar finde.
Bevor ich jedoch an die Deutung gehe, möchte ich die Träume mal allein stehen lassen, vielleicht hat ja irgendjemand Lust, an die Deutung zu gehen? Ich werde in den nächsten Tagen meine Deutung dazu abgeben. Hier die 6 Träume:

Anonym hat gesagt…

Hi erstmal:) und danke schon einmal, selbst wenn dieser Traum nicht gedeutet wird;)

bzw. eigentlich geht es auch um mehr als einen Traum. Ich weiß nicht ob das eine wichtige Rolle spielt, aber früher hatte ich immer Träume von wilden Tieren in absolult unnatürlichen Lebensräumen für diese Tiere(Tiger in der Stadt), die mich immer verfolgt haben, ich sie jedoch immer im letzten Moment wegsperren oder töten konnte, je nachdem. abgelöst wurden diese Träume durch andere Alpträume(wobei fast 2 Jahre stillstand war), die mir weit aus weniger Angst machen, aber grausamer auf mich wirken. Und obwohl diese Träume alle Alpträume waren, hatte ich teilweise sogar richtig schöne Momente oder Gefühle während des Träumens und wenn Angst, dann keine lähmende, sondern eine schreckhafte, lauernde Angst.

Traum1:

Liegt am längsten zurück und ist mir größtenteils entfallen. Ich hab in diesem Traum eine Person gejagt vor der ich scheinbar große Angst hatte und bin ihr bis in den Keller gefolgt(mit Männern hinter mir und alle(auch ich) waren bewaffnet). Doch kurz bevor ich in den Keller bin, blieb ich vor einem Raum stehen in dem ein Bild eines, ich würde sagen "Dinosaurier- ähnlichem", Lebenwesen war. Dieses Bild bewegte sich, danach bin ich in den keller und verspürte unglaubliche Angst. Dann wechselte das Szenario und ich war in einem ähnlichen Keller, in dem ich auf meinen Wiedersacher traf, der allerdings wie das reine Elend auf mich wirkte und mir gar keine Angst mehr machte, es wirkte als träfe ich einen alten Freund, mit dem ich aber weiterhin verfeindet war. Wir unterhielten uns auch, ich kann mich aber nicht mehr an die Inhalte erinnern, schon aber an optische Details, wie Wasserboiler im keller, große Regale und dieses Bild. 26. April 2012 14:30 Anonym hat gesagt…

Traum2:

ich hab ein mir bekanntes vergebenes Mädchen im Traum geschwängert und geliebt. Obwohl der Traum irgendwie positiv war, bin ich mit Angst aufgewacht.

Traum3-4: Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Träume zusammengehören, sie wirkten aber wie einer. Ich bin in meiner alten Schule und gehe einen Gang, der in Wirklichkeit in keinen Keller führt, in meinem Traum aber schon. Dieser Keller selbst ist eher eine Art WC-Raum in überdimensionaler größe, wie kabinen aus dem Schwimmbad. Wie fast immer habe ich in dem Traum ein drückendes Angstgefühl und alle Räume sind in Bewegung, aber nicht ständig. Geht man aus einem Raum, sieht es anders aus als zuvor, geht man wieder rein, ebenfalls. Hier sind mir Alieninsekten ähnliche Wesen begegnet(nur auf den WCs), die mich aber in Ruhe liesen. Dieser Traum ging ebenfalls weiter und spielte oben in der Schule auf einer Treppe, auf der ich in der Wirklichkeit selten sass und fürhte Gespräche mit alten Klassenkameraden/innen zu denen ich kein wirkliches Verhältniss hatte. Bevor der anschlusstraum kam, hatte ich ebenfalls einen weiteren Angstraum, der sich aber auf einer Achterbahn abspielte(wobei die Achterbahn mir keine Angst machte) und einen, der auf einem überdimensionalen leeren Spielplatz spielte(wie ein Indianerspielplatz für Kinder) dessen Größe schon furcht verursachte). Der Traum an den ich mich jedoch besser erinnern kann, folgte. Dieser Traum spielt wieder in einem Keller und war bei uns im Haus. Der Keller war jedoch wesentlich größer als unser eigener und überall standen Tische mit unzähligen PCs drauf, wobei die gesamte "Anlage" aussah wie aus den 70ern. Die PCs waren allesamt Röhren und Tower Pcs. Auf allen Bildschirmen stand etwas, ich las jedoch nichts(weil ich dachte, dafür später zeit und ich die anlage erkunden wollte).Rechts neben der Treppe hing ein riesiges Bild mit jemandem drauf. Es sah aus als wäre dies der Führer dieser Einheit gewesen, denn es sah aus wie eine verlassene Basis. Ich hab mich dort sehr wohl gefühlt, wenn auch ungewohnt. Ich erkundigte dann die Basis und traf auf zwei junge Männer, die ich nicht mehr beschreiben kann, die jedoch schon einige Zeit dort unten wohnten, wie sie mir sagten. Dann wurde der unglaublich scharfe Traum stark verwaschen und es ging um abgelaufenes essen aus dem Kühlschrank, von dem sich wohl beide ernäherten, der Traum endetet noch nicht, aber weiter erinnern kann ich mich nicht. 26. April 2012 14:31 Anonym hat gesagt…

Traum5:

Ich bin in Emybrohaltung wie eine historische Schnecke eingesperrt(zwischen lauter Kieselsteinen, ich gucke auf mich selbst) und drehe mich im Uhrzeigersinn(mehrmals).

Traum6:

Der letzte und intensivste Traum. Ich bin in einem fremden leeren haus. Alles ist gelb und das Haus wirkt wie perforiert. Alle Wände kann man wie Rigips verschieben. Ich werde begleitet von der Furcht, dass hinter jeder Ecke etwas lauert, was es in dem Traum meist auch tat, ich es jedoch selten sehen konnte, sondern einfach bekämpfte. Ich bin mit Menschen durch dieses Haus gegangen, die ebenfalls Angst hatten. Es war wie ein Labyrinth, jedoch versuchten wir nicht heruaszukommen sondern es zu erkunden. Und fast jeder Raum war absolut leer. Ging man raus, gab es diesen Raum nicht mehr, er war wonaders oder hatte die Größe und Stimmung gewechselt. Egal in wieviele Räume wir gingen, der Raum war immer leer, machte uns jedoch immer Angst. Als würde das gesamte Haus leben und uns ausspucken wollen. Dann kamen wir in einen anderen Flur(diese sahen ganz normal aus, wie Schulflure, mit Eingangstür usw., alle in mattem gelb) und fanden zwei Zimmer, wobei ein Zimmer nicht leer war. In diesem Zimmer war eine Art Dschungel, bzw. ein Stück davon. Es gab eigentlich nur einen Baum, eine Hängematte, einen Regenbogen(bin mir nicht ganz sicher, auf jeden Fall schrille Farben) und ein spielendes Kind. Warum ich nicht in dem Raum blieb weis ich nicht. Auf jeden Fall wurde es Abend und wir suchten uns den Nachbarraum zum schlafen aus(wir schliefen tatsächlich im Traum und zwar auf Isomatten, wobei diese eher den von Solaten ähnelten). Bevor ich jedoch im Traum schluf, kamen aus dem Nachbar(wahrscheinlich das Dschungelzimmer)zimmer 3 kleine Indianerkinder, die alle den Kopf hängen liesen un etwas traruig guckten, der Vater folgte ihnen und legte sie und sich zu uns zum nächtigen. Dann schlief ich ein, jedoch voller Angst aufgrund der Eigenschaften des Hauses und wachte im Traum auf, weil ich im Traumtraum ebenfalls einen Apltraum hatte. Danach wachte ich wirklich auf.

Ich würde mich wirklich über eine Deutung freuen, vor allem, so unterschiedlich die Träume auch seien mögen, ich habe das Gefühl, sie gehören zusammen und gerade die Details verstehe ich überhaupt nicht, auch nicht, dass ich mich teilweise schärfer an die Traumbilder erinnern kann, als an manche "echten" Bilder aus meinem Leben.

Falls du das leider nicht schaffen solltest, wünsche ich allen anderen viel Spaß beim Lesen;)

Mittwoch, 25. April 2012

Online Traumdeutung, das Buch zum Blog!

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Wie schon angekündigt, ist das Buch zum Blog bei Amazon erschienen!
Online Traumdeutung ist als Taschenbuch oder als ebook zu kaufen.

Es ist eine Zusammenfassung der Besten Artikel und Traumdeutungen, die auf diesem Blog erschienen sind.
Wozu also noch ein Buch, wenn man das auch auf dem Blog nachlesen kann?

Viele Menschen können mit Blogs nichts anfangen und haben lieber ein Buch in der Hand.

Der Verlag hat mich direkt kontaktiert und mich gebeten, ein Buch zu verfassen. Ich konnte zu diesem Angebot nicht nein sagen.

Und hier ist es nun, Das Buch zum Blog Online Traumdeutung.



                                                              
Kostenlose Traumdeutung

Montag, 23. April 2012

Traumdeutung Skarabäus

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Zombies" hinterlassen:

Vor einigen Tagen habe ich geträumt ich geh in den Dachboden. Der ist eigentlich unbewohnt. Es stand ein sehr schönes großes, weiß bezogenes Bett drin.
Aus irgendeinem Grund hab ich unters Bett gesehen und einen riesigen schwarzen Käfer (skarabäus) hervorgezogen. Der war bestimmt 30 cm lang im Traum.
Ich hatte keine Angst, sondern hab ihn mit zwei Händen hochgenommen und ihn dann meinem Partner in den Hände gegeben, der plötzlich im Raum anwesend war.
 Er hat den Käfer ganz sanft angenommen und auf einen Balken gesetzt und meinte "den können wir nicht einfach aus dem Haus werfen, der bleibt".
Der Käfer ist dann in irgendeine Dachritze gekrabbelt, aber ich habe nicht unwohl dabei gefühlt zu wissen, dass er da ist...
Dann war mein Traum zu Ende

Hallo Anonym!

Der Dachboden, ein unbewohnter Teil deines Hauses, deines Gedankengebäudes. Ein Raum, in den du nie, oder nur selten gehst. Ein neuer Anteil deines Denkens macht sich bemerkbar.
Der Skarabäus war bei den Ägyptern der Bote des nahenden Nilhochwasseres, ein Glücksbringer und Zeichen für Befruchtung und Wiedergeburt!

Alles klar?
Ein unbenutzter Raum mit Bett, dein Partner kommt dazu und sagt, der soll bleiben.
Es geht um Befruchtung! Um Wiedergeburt. Ich würde meinen, du beschäftigst dich, zumindest im unterbewussten, mit der Geburt eines Kindes, mit deiner Befruchtung.

Du solltest sehr genau prüfen, ob du bereit bist, in deinem Traum ist auch dein Partner bereit.
Wenn ihr ein Kind wollt ist doch alles ok!

Donnerstag, 22. März 2012

Traumdeutung Zombies

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung unter dem Eis" hinterlassen:

Hallo, ich habe vor einiger Zeit schon einmal meinen traum gepostet, aber der dürfte wohl unter gegangen sein, also probiere ichs noch einmal.

In diesem Traum lebe ich in einer postapokalyptischen Welt, in der ein Zombievirus wütet. Ich lebe in einer kleinen Stadt die von einer sehr hohen Mauer umgeben ist, die nicht nur vor Zombies schützt sondern auch vor Kreaturen die sich wie Maulwürfe im Boden bewegen und eigentlich nur mannshohe Köpfe mit dolchartigen Zähnen und schwarzen Augen sind.

Mein bester Freund ist mit dem Virus infiziert und würde von den anderen Bewohnern beseitigt werden wenn diese es herausfinden. In der Hoffnung doch eines Tages ein Heilmittel zu finden verstecke ich ihn im Keller, aus Selbstschutz lege ich ihn in Ketten.

Die trostlose Atmosphere schnürt mir fast den Atem zu, also beschließe ich etwas zu unternehmen um die Menschen auf zubauen. Ich befestige bunte Fahnen und Lautsprecher an ein Auto und fahre damit durch den Ort. Mir folgen viele Kinder vor Freude und eine ausgelassene Stimmung macht sich breit.
Doch auf einmal klettern ein paar der Kinder auf die Stadtmauer, ich versuche sie herunter zu holen, doch zu spät. Einer der Kopfkreaturen schoss auf einmal aus dem Boden und riss ein oder mehrere Kinder von der Mauer. Zutiefst schockiert sehe ich ein, dass es keine Hoffnung mehr für uns gibt und erlöse meinen Freund mit einer Pistole.

Hallo Anonym! Sorry für die "Verspätung"

Was ist ein Zombie?
bei Wiki findest du unter anderem:
"den mythischen Vorstellungen der lebenden Toten im Gilgamesch-Epos, in dem die wütende Göttin Ischtar droht:
„Schaffst du mir aber den Himmelsstier nicht,
So zerschlag ich die Türen der Unterwelt,
Zerschmeiß ich die Pfosten, laß die Tore weit offenstehn,
Laß ich auferstehn die Toten, dass sie fressen die Lebenden,
Der Toten werden mehr sein denn der Lebendigen."
Oder so: Wenn die Hölle voll ist, kommen die Toten auf die Erde zurück!

Du beschreibst ein Welt nach der Apokalypse, es ist also etwas furchtbares geschehen!? Apokalypse bedeutet eigentlich Offenbarung, Enthüllung!! Möglicherweise Erleuchtung.
Was wurde dir enthüllt, hinter welchen Schleier hast du geblickt, um die Wahrheit, vielleicht die euerer Beziehung, zu sehen?

Dein Freund hat sich in einen Zombie verwandelt, in einen "fremdgesteuerten" Körper ohne klares Bewußtsein. Du lebst in einer abgekapselten Stadt und versuchst, die Stimmung aufzubessern, ohne die "Realität" zu sehen.
Die Offenbarung ist schon passiert. In deinem Unterbewußtsein  ist dir alles klar. Du versuchst, ein Stück Normalität zu erhalten.
Die Kopfkreaturen sind genau das. Kreaturen des Denkens, der ständigen, inneren Wiederholung, die uns auffressen und unsere Energie zerstören. Das ziellose Denken frisst seine eigenen Kinder.

Du solltest unbedingt in dir nachforschen, was dir klar geworden ist, was dir offenbart wurde. Deine Gedanken sind nicht frei und laufen im Kreis.
Mit der Pistole erlöst du nicht deinen Freund, sondern dich selbst. Du schreibst ja: "Zutiefst schockiert sehe ich ein, dass es keine Hoffnung mehr für uns gib.."
Dein Traum ist ein Bild, wie dein inneres euere Beziehunh sieht, das heißt nicht unbedingt, das sie auch schon so ist, aber du solltes halt mal nachschauen!

lg Bernd

Donnerstag, 15. März 2012

Traumdeutung unter dem Eis

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Kinderwunsch" hinterlassen:

 Bitte um Traumdeutung 
 Ich habe geträumt das ich auf dem Eis in einem Eisbärengehege stehe (das Wasserbecken war gefroren). Ein kleiner Braunbär (hatte Ähnlichkeit mit unserem hellbraunen Hund) lief über die Eisfläche und fiel in ein Loch im Eis. Ich sprang hinterher und tauchte hinter dem kleinen Braunbären her als ein weißer Eisbär unter Wasser auf mich zukam. Ich hielt dem Eisbären mit der Hand die Schnauze zu und mit der anderen Hand schnappte ich den Braunbären und schleuderte ihn hoch durch das Loch hindurch. 

Dann überlegte ich das der Eisbär wohl einen längeren Atem haben würde... und wurde vom Wecker wach. Ich bin 49, männlich, seit 25 Jahren verheiratet, 2 Kinder, meine Frau macht z. Zt. eine Therapie und träumt auch sehr viel. 

 Hallo Anonym!

 Über Eisbären gibt es erstaunlich viele Anfragen, woran mag das wohl liegen?
 Du bist in einem Zoo, einem Platz, wo die wilde, animalische Welt unserer Instinkte und Gefühle unter öffentlicher Kontrolle steht. Sozusagen ein Übungsplatz der Gefühle!

In der wirklichen Wildniss wäre dein Abenteuer tödlich verlaufen.
In der prozeßorientierten Psychologie nennt man das, was du beschreibst, aufträumen.

Aber der Reihe nach:
Eis, gefrorenes Wasser, repräsentiert die Gefühlswelt. Sie ist eingefroren! Was eigentlich beweglich und lustvoll sein sollte, ist erstarrt. Nur tief unter der Oberfläche ist das Wasser noch in Bewegung, aber dort sind auch die Ungeheuer des Unterbewußtseins zu Hause.

 Dein kleiner Hund/Bär fällt durch ein Luftloch hinein. Luft, die Gedanken halten noch eine schwache Verbindung mit dem Wasser, der Gefühlswelt. Es ist vielleicht die Erinnerung an wärmere Tage, als das Wasser noch frei war.

Du weißt genau, was du verlierst, wenn der kleine Bär auch noch unter das Eis gerät!! Du riskierst dein Leben, um ihn zu retten.

Jetzt würde ich dich gerne fragen, ob du schon ahnst, worum es geht!

 Der Bär verkörpert Stärke und Kraft, die besitzergreifende Liebe, das Geschlechtsorgan der Frau (der Bär brummt), und so weiter. Der kleine Bär, ist das kuschlige, wie unsere Teddybären, aber auch das Mütterliche, Geborgenheit gebende.

Der Eisbär unter der Eisfläche ist all das in seiner wilden, ursprünglichen, unersättlichen Form!
Er ist die verschlingende Kraft des Orgasmus!
Stärke und Wildheit der unangepassten Gefühle.

Wer hat wohl den längeren Atem?

 Zurück zum Aufträumen.
Diesen Begriff verwendet man in therapeutischen Situationen, wenn in einer Gruppe oder Partnerschaft jemand ein unbewußtes Signal aussendet und ein Anderer dieses Signal auffängt und in seinen Träumen verarbeitet.
Deine Frau macht eine Therapie, frag sie mal, ob sie gerade an ihren Gefühlen, ihrer Sexualität arbeitet!

Ihr solltet wirklich darüber reden, denn das Eis kann plötzlich aufbrechen und wilde Gefühle in großer Kraft frei lassen.

Offensichtlich sind euere Gefühle ein bischen abgekühlt, aber der Wunsch nach etwas wilderer Sexualität tobt im Untergrund!
Ich wünsche Euch Beiden eine spannende, eisfreie Zeit!

Liebe Grüße Bernd
Noch eine Buchempfehlung zu diesem speziellen Thema!

Montag, 12. März 2012

Traumdeutung Kinderwunsch

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung, Unterwäsche waschen" hinterlassen: Hallo! Wie auch bei meinen Vorgängern, danke dass ich meinen Traum posten darf. Zu mir:

 Ich bin weiblich & Anfang 20, gestern hatte ich einen ziemlich nervenaufreibenden Traum, der mich immer noch beschäftigt und zu dem ich im Internet keine Anhaltspunkte finde.. Im Traum erzähle ich meiner Mutter in meinem alten Elternhaus (zu der ich seit Jahren keinen Kontakt mehr habe) dass ich in der 3.Woche schwanger bin, und zudem noch ein Kleinkind von einer Freundin adoptiert hätte.

Mit der Situation bin ich sehr unglücklich, da ich keinen Kinderwunsch habe und mit dem Kind überfordert bin, die Traumsequenz schwenkt weiter in einem weiterem Eltenhaus (wir sind oft umgezogen) wo mich eine Freundin besucht, die ebenfall ein Kleinkind hat, sie fesselt das Kind und geht aus dem Raum, ich bin schockiert und versuche mit meinem Smartphone ein Beweisphoto zu machen und will die 110 wählen um die Polizei anzurufen und verstecke mich im Bad, ich kann die Tasten meines Handys nicht bedienen, ich komme auf alle Tasten nur nicht auf 110, ich höre wie die Verwandten meiner Freundin die Türe einhämmern um mich daran zu hindern, die Polizei zu rufen--- Danke für eine Rückmeldung!!

 Hallo Anonym! Kurz in eigener Sache: Bitte nicht traurig sein, wenn ich nicht immer gleich alle eingehenden Träume beantworte. Manchmal ist es einfach zu viel. Bitte, wenn es sehr wichtig für dich ist, darauf hinweisen und auch gelegentlich mal nachfragen!

 So, zum Traum: Kinderwunsch hin oder her! Du bist als junge Frau nicht nur in deinen Gedanken und Wünschen, sondern auch in deiner Genetik verwurzelt. Sich bewusst gegen ein Kind zu entscheiden, hat nur wenig Einfluss auf deine innere Biologie.
So reagiert der Traum, also dein Inneres, auf diese Situation. Unterbewusstes und "Bewusstsein" agieren gegen einander. Alle deine weiblichen Anteile agieren in Richtung Kind, sie gehen dabei sehr unkonventionell vor! Die Polizei, als Vertreter der Öffentlichkeit, hat keinen Zugang.

 Es ist eine "innere" Angelegenheit. Ein bisschen zu den Zahlen. Die 3. Woche, also die 3 ist der Süden des Rades, der Platz der Kinder! Der Platz aber auch des inneren Kindes. Der Platz für Vertrauen und Unschuld, dem Wachstum der Seele. Die 110 verkörpert für mich zum Einen die Zehn als Mittelpunkt und Kraft der befreiten Sexualität! Zum Anderen die 1 als Osten. Sie repräsentiert den Neuanfang! Du siehst, auch die Zahlen "sprechen" von Kindern, Neuanfang und Sexualität.

 Die Biologie drängt auf Erfüllung deiner Genetik. Was kannst du machen? Ich würde sagen, dein Unterbewusstsein will Schwanger werden, also hab einen Überblick über deine Verhütungsmethode! Unterschätze nicht die Kraft und den Trickreichtum des Unterbewusstseins! Zum Anderen solltest du, sozusagen als Ausgleich, dich mit deinem inneren Kind beschäftigen.

 Fördere deine Kreativität und rede mit deiner Mutter! Du wirst deine Gründe haben, den Kontakt mit deiner Mutter zu vermeiden. Dein inneres Kind ist deiner Logik nicht zugänglich! Die Kette der Ahnen ist eine unumstößliche Realität, die auch dein Leben beeinflusst. Du schreibst: (zu der ich seit Jahren keinen Kontakt mehr habe)! Was auch immer passiert ist, wir können nicht erwachsen werden mit einem weinenden Kind in unserem Rücken, sprich unserer Vergangenheit.
Gib deiner Mutter die Ehre! Du musst keinen Kontakt pflegen, aber sag ihr einfach mal Danke dafür, dass du Lebst!

Liebe Grüße Bernd