Dienstag, 13. November 2012

Montag, 12. November 2012

Traumdeutung Kampf gegen Zombies

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Zombies" hinterlassen:

Ich träumte letzte Nacht von einer zombie apokalypse.ich war bei einem Mann der sehr durchtrainiert war und genau wusste wie er diese untoten loswerden würde.wir waren die meiste Zeit in seinem Jeep der uns vor den zombies bewahrte wenn wir mal etwas Pause brauchten vom zombies abschlachten.ich hatte große Angst und doch wusste ich solange ich bei diesem Mann bleibe werde ich das alles überleben.es wurde Nacht und wir beschlossen etwas zu schlafen doch ich kam nicht zur Ruhe.ständig drückte sich ein blutverschmiertes zerfetztes Gesicht an die Scheibe und gaffte mich an wie ein sandwich.
der Mann der bei mir war befreite mich auch jedes mal gleich von einem dieser Scheiben glotzer und als die Luft rein war beschlossen wir uns doch nochmal auf den weg zu machen um schonmal Essen für den nächsten Tag zu suchen bevor wir zum Essen werden sobald es hell würde. mit einem Messer bewaffnet gingen wir also auf essenssuche.
zahlreiche zombies ließen auch dabei wieder ihr "leben" nachdem wir in einem alten tankhof ein paar alte Brötchen und ein paar Tüten Chips ergattert haben machten wir uns so schnell wie möglich auf den Rückweg zum Auto.schwungvoll riss ich die autotür auf und setzte mich ins Auto bis ich neben mir im fußraum des Beifahrersitzes einen zombie entdeckte der gerade einen Knochen abnagte.
ich sprang aus dem Auto und suchte nach dem Mann dieser erschoss sogleich das Wesen im Auto doch ich bekam immer größere Angst.ich schaute mich um und bemerkte plötzlich das ich in meiner Heimatstadt war und direkt gegenüber meines elternhauses stand.ich erblickte meinen Vater der im vorgarten stand und Bretter an die Fenster nagelte.ab und zu drehte er sich um und schoss ein paar zombies mit einer pumpgun den Kopf von den schultern.ich sagte dem Mann das meine Angst zu groß sei und dass ich gerne zu meinen Eltern möchte.er willigte ein und wir klopften gemeinsam an die alte Haustür.meine Mutter schaute durch den postschlitz und war absolut aus dem Häuschen mich lebend zu sehen.sie öffnete sogleich die Tür und rief meinen Vater dazu.
der drückte mich fest und zerrte mich ins haus nachdem uns entgangen war von welchen Kreaturen wir umzingelt waren.im Haus angekommen kratzten schon wieder die ersten zombies an der Tür und ich sagte meiner Mutter der kleine Riegel der Tür würde sie nicht mehr lange schützen.sie winkte ab und gab mir eine Tasse Kakao.dann wachte ich auf! 

Hallo Anonym!
Hier nochmal der Link zu einem Zombietraum, den du wahrscheinlich schon gelesen hast!
Ja, die Zombies, die Untoten, die wir zwar unter die Erde gebracht haben, aber deren Probleme ungelöst sind. Sie lassen uns nicht in Ruhe, so wie die berühmten Leichen im Keller!
In deinem Traum sind für mich 3 Dinge auffällig.
Das Auto, der Mann und deine Eltern.
Der Mann scheint der große Retter zu sein, aber du bist nicht mit deinem Selbst (Auto bedeutet Selbst) unterwegs, sondern mit seinem! Vielleicht ist es gar nicht dein Problem, sondern seines! Aber wer ist ER?
Er macht dich glauben, Zitat:"genau wusste wie er diese Untoten loswerden würde"
Eben nicht. Sie tauchen wieder auf und es sind zu viele. Man kann sie nicht wirklich töten, die Probleme tief im Unterbewusstsein, man oder Frau kann sich ihnen nur stellen. Nur durch die bewusste Konfrontation  sind sie zu besiegen.
Deine Mutter weiß das, denn sie schiebt dem ganzen einen Riegel vor und trinkt erst einmal Kakao.
Dein Vater, auch ein Mann, weiß es auch nicht, denn er vernagelt die Sicht nach draußen.

Du übernimmst offensichtlich in deiner Alltagswelt die Probleme der (deiner) Männer. Du fährst mit ihren Autos und deren Zombies/Geister jagen dich.
Lauf einfach nicht davon. Sowohl im realen Leben als auch im Traum solltest du diesen Zombies gegenübertreten und sie einfach fragen, was sie von dir wollen!
Beim ersten Mal wird das etwas schwierig sein, aber es hilft!!
Finde heraus, wo du von alten männlichen Ideen und Verhaltensweisen gejagt wirst und vertraue mehr auf deine eigenen Instinkte!
Da du eine gute Träumerin bist, sollte es dir gelingen, luzid zu werden und diese Monster zu fragen. Du wirst über ihre Antwort staunen!

Viel Spaß beim entzaubern der Zombies!



Montag, 5. November 2012

Traumdeutung Prophezeiungen im Traum

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Tsunami" hinterlassen:

Hallo,
ich träume nun schon seid vielen Jahren von Tsunami-artigen Überschwemmungen. Ich wohne im Rheinland. Wasser gibt es hier. Auch hatten wir schon des öfteren Hochwasser. In meinen Träumen komme ich entweder um, sehe Menschen sterben oder kann mich mit anderen retten. Ich mittlerweile bin ich ein absoluter Tsunamiprofi "im Traum" geworden. Weiß, wann einer kommt. Weiß wie ich mich und andere retten kann, bzw. was ich tun muss um den reißenden Wassermaßen zu entkommen. Im Freundes- und Familienkreis werde ich schon als Prophezeierin angepriesen. Es klingt banal, aber ich hatte vor jeden tatsächlichen Tsunami - ob Japan oder Thailand ect. geträumt, was ich hinterher im TV gesehen habe.
Nur bin ich davon ausgegangen das es in meiner Umgebung - Heimartort abspielt. Mein Freund hat anfangs den Kopf geschüttelt, wenn ich meinte: "Da, das sind Bilder aus meinem Traum" mittlerweile erzähle ich ihm jedoch jedes mal davon haargenau, und er sieht anschließend selber im TV was ich vorher erzählt habe.
In jedem Traum werde ich vorgewahrnt das die Welle kommen wird und viele Menschen auf der Erde sterben werden. Total verrückt. Ich würde gerne wissen, was diese Träume zu bedeuten haben. Erst gestern hatte ich wieder einen. In meiner Gefühlswelt ist alles im reinen, weil ich immer über alles spreche, was mich belastet.
Die Träume empfinde ich auch nicht mehr als Belastung.

Wie kann man das deuten?

Hallo Anonym!

Da gibt es wohl nicht viel zu deuten!
Ich würde dir 2 Wege vorschlagen.

1. Bearbeite den Traum wie jeden anderen Traum auch. Schau zum Beispiel mal unter Tsunami in meinem Blog nach. http://online-traumdeutung.blogspot.co.at/2011/12/traumdeutung-tsunami.html

2. Sieh den Traum als das, was er für dich ist! Eine Prophezeiung!
Wenn du daran glauben kannst und Prophezeiungen in deinem Leben einen Platz haben, dann entsteht daraus für dich eine gewisse "Verpflichtung".

Ich will es dir an einem persönlichen Beispiel erklären. Ich habe während des Yugoslawien-Krieges viele Nächte lang davon geträumt und wußte nichts damit anzufangen, bis ich mich entschlossen hatte, helfend einzugreifen. Wohlgemerkt im Traum!
Daraufhin hat sich das Traumszenario geändert. Ich habe das Land aus dem Weltall gesehen, voller Blut und Rauch. Von dort oben habe ich dann viele Nächte lang dieses Blut und den Rauch entfernt, bis die "Sicht" wieder klarer geworden ist. Viele Nächte meint, wochenlang war ich jede Nacht dort!

Sorry, wenn das etwas über Traumdeutung hinausgeht, aber deine Erlebnisse solltest du positiv umsetzen, auch wenn das für die meisten Menschen als esoterischer Unsinn erscheinen mag.
Es hilft dir auf 2 Ebenen.
Auf einer ganz persönlichen Ebene klärt es deine Traumwelt und hilft dir, mit emotionalen Problemen leichter umzugehen.
Auf einer überpersönlichen Ebene hilfst du tatsächlich anderen Menschen!
Also, wenn du wieder so einen Traum hast, dann geh im Traum dorthin und hilf den Leuten!
Verändere den Traum willentlich in diese Richtung.
Erwarte allerdings nicht, das die Leute dir glauben. Offensichtlich hast du gute Freunde, die damit etwas anfangen können. Da hast du viel Glück.

Ich wünsche dir viel Erfolg!!




Montag, 29. Oktober 2012

Traumdeutung Bilder der Vergangenheit

Träumelinchen hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Bissiger Schäferhund, Hund im Traum" hinterlassen: 

Hallo Bernd, diesen Traum träumte ich Anfang Juni, seitdem überlege ich was ich damit anfangen könnte: 
Ich war in einem Zimmer (Souterrain), in der Ecke standen 2 Käfige, Meerschweinchen und Hase?. Es war meine Arbeitsstelle (Schule), ich war in einem abgelegenen Raum, Mischung aus meinem Zimmer früher und meiner Arbeitsstelle (Schule). Eine Mutter die ihr Kind abholen wollte kam herein und ich sprach sie an aber sie war die ganze Zeit unfreundlich und redete mit jmd. den ich nicht sehen konnte (in wachen Leben ist sie sehr freundlich). 
Dann bemerkte ich ein kleines Mädchen, es faßte alles an und machte Unsinn, sie ging zum Käfig und sagte Katze, ich erklärte ihr das es ein Hase ist....Die Mutter war sehr verägert. Dann war es kurz nach 4, wir gingen raus in den Flur, dort war es dunkel. Meine Chefin kam von oben noch mal rein, war verärgert das ich noch unten war. Plötzlich war dieser Flur ein Verkaufsraum in einer Einkaufsstraße, 2 meiner Kolleginnen waren dort, eine Kollegin ließ ein schweres Rolltor runter, ich hatte Mühe dort rauszukommen. Wir gingen nebeneinander diese Einkaufsstraße entlang, plötzlich waren alle Menschen weg, nur ein Freund von früher war neben mir (meine erste „große Liebe“, über 30 Jahre her). 

Dann war die Einkaufsstraße nicht mehr da, wir gingen mitten auf einer breiten Straße, um uns herum war irgendwie nichts, so ähnlich wie in der Wüste, nur begrenzter. XX ging langsamer, halb vor mir her, ging dann langsam in die Knie um sich mit mir auf die Straße zu legen. Ich ging mit runter. Wir lagen einfach dort und ich wollte ihn nicht anschauen, einfach nur daliegen und was auch immer auf mich zukommen lassen. Das war so ein ganz intensiver Moment, einerseits ganz neu, andererseits sehr vertraut - lange nicht mehr so etwas empfunden. Dann lagen wir in unserem Schlafzimmer, ich berührte seine Beckenknochen und sagte das ich das toll finde, meine wären wohl irgendwo versteckt. Er lachte nicht sondern faßte daraufhin an meine beckenknochen und sagte, wieso, da sind sie doch, was willst du denn? 

Dann war wieder Stille, ich öffnete meine Augen, schaute ihn an und sah seine grünen Augen und es tat mir fürchterlich weh (sehnsucht, traurigkeit) und schloß meine Augen schnell wieder. Dann dachte ich, nein, ich will seine Augen sehen und als ich wieder hinschaute hatte er seine Augen geschlossen. Dann sagte XX er würde gerne mit mir schlafen, ich sagte ja, aber warte noch ein bißchen weil die situation irgendwie noch entwicklungsfähig war (wohin weiß ich nicht – oder vielleicht war es nicht das was ich wollte) und vielleicht wollte ich diesen moment noch genießen (stille Vorfreude). Dann hörten wir Musik im Haus, erschraken, liefen in den Flur hinaus um zu hören wo die Musik herkam, merkten das wir nichts anhatten und das die Situation offensichtlich war und liefen zurück. Ich wußte nicht wie spät es war, wußte aber das es nach 17.00 uhr war und sagte mein Mann kommt gleich nach Hause und schloß die Schlafzimmertür – 

und wurde wach und wußte woher die musik kam – aus dem Zimmer meiner Tochter wummerte es... Gefühle: schlechtes Gewissen, Sehnsucht, im Laufe der nächsten Stunden haben sich Gefühle entwickelt, geweint, traurig, getrauert, Sehnsucht. Einfach das Gefühl etwas verloren zu haben, trauern zu wollen, weinen zu wollen, immer wieder traurig sein, Herzschmerz, verlust, bin bei mir, bin allein, ist ok, wäre aber schöner diesen Teil zu finden der fehlt, weinen, traurig, Abschied von etwas???, Trauer. 
Ich hänge diesem Traum seitdem nach, alles was ich danach geträumt habe hatte mit Verletzungen zu tun, die immer schlimmer wurden (meistens mein Hund der verletzt wurde). Mir geht es nicht schlecht, aber auch nicht gut, irgendwie fühle ich im Moment nicht viel. Ich freue mich wenn Du mir helfen würdest herauszufinden was mein Unterbewußtes mir denn damit wohl sagen will. Ich komme alleine nicht dahinter. Danke und liebe Grüße. 

Hallo Träumelinchen

Das ist nicht ganz einfach, weil du eine ganze Traum"geschichte" erzählst.
Ich kann hier nur auf ein paar Elemente eingehen, die mir aufgefallen sind.
Es sind Bilder der Vergangenheit, die in dein Bewußtsein eindringen, um auf Probleme der Gegenwart hinzuweisen.

Das kleine Mädchen, dass alles anfaßt, dass "unerzogen" ist und neugierig, dass die Dinge anders benennt, dass offensichtlich die Dinge auch anders zuordnen kann, ist mit dir im "Souterrain".
Das bedeutet unterirdisch, im Keller, in deinem Unterbewußtsein! Du hast offensichtlich Probleme mit diesem Kind. Es ist unangepaßt und zeigt den Zugang zu deinen Gefühlen, deiner Spontaneität, auch im sexuellen! Du bist ungehalten und willst das Kind belehren. Deine Katze ist eingesperrt und du glaubst, es ist ein Hase. Die Katze steht für Selbständigkeit, schmusen und schmeicheln, Wildheit, Triebhaftigkeit. Das Kind sieht das, was du schamhaft verbirgst.
Es ist dein inneres Kind, um das du dich kümmern solltest.

Beckenknochen: Was liegt innerhalb der Beckenknochen? Die Geschlechtsorgane natürlich und noch einiges mehr. Du schreibst " ich berührte seine Beckenknochen und sagte das ich das toll finde, meine wären wohl irgendwo versteckt."
Du spürst dich selber nicht, deine Weiblichkeit ist versteckt, seine Männlichkeit spürst du schon. Er will gerne mit dir schlafen, aber du willst die Situation noch weiter entwickeln.
Wohin?
Wir trauern in unserem Leben den ungenutzten Gelegenheiten nach! Sie kommen nicht zurück.
Wenn die Kinder groß genug sind, um laut Musik zu hören, wäre es an der Zeit, wieder Raum für dich selber zu schaffen, auch und besonders im Schlafzimmer!

Soweit 2 Beispiele aus deinem Traum. Da sind noch eine ganze Menge mehr drin, die du dir anschauen solltest.
Aber ich denke, du bist auf dem richtigen Weg.





Montag, 22. Oktober 2012

Kostenlose Traumdeutung

Aus gegebenem Anlass ein Post in eigener Sache.

Gelegentlich erhalte ich Posts oder Mails wie diese:

Wow das is ja ein tolles Forum*** keime Antwort ist auch eine gute Antwort** danke trotzdem*** zu Sintflut!

Anonym ist verärgert, weil ich den Traum noch nicht gedeutet habe und glaubt, dieser Blog wäre ein Forum. Ist es nicht!
Das ist ein kostenloses Angebot, welches von mir Allein betrieben wird, das ist KEIN Forum!!

Ich bitte alle Einsender von Träumen daran zu denken. Es kann manchmal etwas dauern, bis ich den Traum deute. Dieser Blog soll auch helfen, die Träume selber zu deuten. Bei ähnlichen Themen bitte in früheren Post nachschauen. Ich bemühe mich, die eingehenden Träume so bald als möglich zu beantworten, wenn euer Traum "untergehen" sollte, bitte nachfragen.

Liebe Grüße Bernd

Donnerstag, 13. September 2012

Traumdeutung Schlimme Vorzeichen

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Pan" hinterlassen:

Hallo Bernd,

ich hoffe sehr, daß Du mir helfen kannst. Ich hatte vergangene Nacht einen richtig erschreckenden Traum, der mich nicht loslässt:
Ich sitze in einem Straßencafé oder etwas Ähnlichem im Freien. Es scheint sich um den Orts-/Stadtkern/Marktplatz zu handeln. Plötzlich bröckelt von einem der umstehenden Häuser ein Teil ab und stürzt auf die Straße. Die Leute schreien auf. Dann passiert erst mal nichts und man denkt, die Gefahr ist vorüber. Auf einmal hört man, wie alle Gebäude ringsum anfangen, einzustürzen, alle gleichzeitig. Ich springe auf und renne davon. Ich drehe mich im Laufen um und sehe, daß das Gebäude hinter mir eingestürzt ist und das Dach auf mich zuschlittert. Ich renne weiter, da bekomme ich ein schlechtes Gewissen, weil ich noch jemanden zurückgelassen habe, nach dem ich schauen möchte (wer, weiß ich nicht mehr, evtl. mein Mann, die Kinder). Ich bleibe also stehen, drehe mich um und das Dach kommt direkt auf mich zu. Als ich ausweichen möchte, dreht sich das Dach ebenfalls in diese Richtung. Da bleibe ich stehen und das Dach kommt ein paar Meter vor mir zum Stillstand. Ich bleibe also unverletzt. Dann wache ich auf.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir hier helfen könntest, ich habe echt Angst, es ist ein schlimmes Vorzeichen.

Hab vielen Dank im voraus.

Liebe Grüße! 

Hallo und keine Panik!!

Der Traum schickt uns keine "Vorzeichen" die unabwendbar sind, er zeigt uns, was in uns los ist. Manchmal in dramatischen Bildern.
Dein Traum ist ein schönes Beispiel dafür, das wir die Dinge ändern können, wenn wir uns ihnen stellen!
Gebäude sind im Traum oft so etwas wie Gedankengebäude. Unsere "festen Vorstellungen" von der Welt und wie sie sein sollte.
Diese festen Vorstellungen, deine Gedankengebäude kommen ins wanken und stürzen ein.
Deine Vorstellungn von etwas in deinem Leben stürzt ein!
In dem du stehen bleibst und auf Mann und Kinder schaust, bleibst du unverletzt.
Du hast es dir in deinem Leben gemütlich eingerichtet, nette Stadt, gemütliches Strassencafe, ein wenig plaudern und den Tag vorüber ziehen lassen.
Aber alles in unserem Leben ist nur vorübergehend! Auch das festeste Gedankengebäude ist nur ein Hauch in der Zeit. Wir sind lebendige Wesen, die sich ständig ändern. Alles ändert sich ständig!
In deinem Leben scheint sich ein Wandel zu vollziehen, alte Wertvorstellungen brechen zusammen, neue werden auftauchen.
Daran ist nichts schlechtes zu sehen. verliere einfach deine Lieben dabei nicht aus den Augen, wende dich ihnen zu. Vielleicht sind sie nicht so schnell wie du und sehen die Veränderung noch nicht. Warte ein wenig und gib ihnen Zeit, mitzukommen. Wenn du es willst!
Kein schlechtes Vorzeichen, nur mehr Beweglichkeit in deinen Gedanken und ein bischen aufräumen mit zu festen Regeln!

lg aus Wien

Dienstag, 11. September 2012

Traumdeutung Pan

Anonym Ly hat gesagt...

hallo bernd, ich hoffe wirklich, dass du mir helfen kannst. Ich träumte das vor einiger Zeit, da mich der Traum bis heute noch fertig macht, wenn ich mich zurückerinner. Unglücklicherweise musste ich den Traum in zwei Post splitten, da er sonst zuviele Zeichen enthalten hätte.

Teil 1

Zunächst handelt mein Traum davon, dass ich in einem Dorf in der Vergangenheit bin. Es wirkt alles ziemlich Mittelalterlich und die Menschen tragen alle grau-braune Sachen und die Frauen haben Kleider an. Das Dorf besteht nur aus wenigen Häusern, die alle in der Regel zweistöckig sind. Komplett Fachwerk und ohne wirkliche Straßen. Ich bin die Tochter von dem Bürgermeister und habe auch ein völlig anderes äußeres als gewöhnlich. Der Traum an sich setzt mit der Situation ein, dass in dem Dorf ein Dämon ist. Die Dörfler sind alle in herber Aufregung und laufen panisch durch die Gegend. Ich befinde mich zuhause und eile die Treppe herunter.

Ich will flüchten. Ich habe panische Angst! Wie gesagt, ich eile und höre dann ein Geräusch unten. Ich schleiche vorsichtig die Treppe runter und sehe durch die unteren Sporen des Geländers, dass der Dämon in den Keller verschwindet. Der Dämon wirkt wie aus Leichenteilen zusammengesetzt und hat zuviele Arme. Die Treppe ist wie ein Treppenhaus aufgebaut. Das bedeutet wir haben an der Wand die Treppe, auf der ich mich befinde und direkt im Anschluss darauf eine Treppe die nach unten führt. Ansonsten ist noch der Rest Flur bzw. Eingangsbereich. Der Dämon verschindet also im Keller und ich renne raus. Dann werde ich von einem Dörfler in so einen Holzschuppen gezogen, wo sich noch einige andere verstecken.

Jemand erzählt, dass der 'Pan' im Anmarsch wäre und uns alle töten würde. Ich zittere am ganzen Körper vor Panik. Aufeinmal bricht der Dämon durch eine der Wände und zerreißt einige Dörfler mit einem Hieb. Blut spritzt durch die Gegend und ich renne hinaus. Auf drei Pferden kommen der Pan und zwei Spießgesellen angeritten. Ihre Pferde haben rote Augen. Der Pan ist bleich und wirkt wie ein ganz normaler Mensch. Er ruft den Dämon zurück und hebt mich auf sein Pferd. Legt mich da sozusagen quer drüber. Er wollte mich entführen. Ich wehre mich, doch mit einem Mal kann ich mich nicht mehr bewegen und sehe mit an, wie der Pan seinen Dämon alle Dofbewohner, die ich mochte, abschlachten ließ.

Danach reitet er weg und es geht über eine weite Wiese. Mit einem Mal sehe ich wie einer der Handlanger des Pans Tod vom Pferd fällt. Der Pan treibt erschrocken sein Pferd an und peitscht nach dem Tier. Neben uns ist eine Reiterin aufgetaucht. Sie hat lange schwarze Haare und trägt eine Rüstung. Sie reckt ihr Schwert und schlägt dem Pan den Kopf ab. Danach zieht sie mich hinter sich auf ihr Pferd. Ich kann mich da auch wieder bewegen.

Ich kenne diese Frau schon aus verschiedenen anderen Träumen, die damit überhaupt nichts zu tun haben. Sie taucht seid zwei Jahren praktisch immer auf, wenn ich in Gefahr gerate in Träumen. Gelegentlich rettet sie mich, so wie in dem Traum, manchmal ist sie einfach nur passiv anwesend. Vor den letzten zwei Jahren träumte ich häufig zu sterben und hatte viel häufiger Albträume.

Teil 2.

Plötzlicher Szenenwechsel. Alle Dörfler, der Pan und ich befinden sich alle wieder im Dorf und meine Mutter im echten Leben steht auch da und sie gratuliert zum gelungenen Dreh. Die schwarzhaarige Frau fehlt. Alles was ich bis dahin erlebt hatte soll bloß für einen Film gewesen sein. Ich bin entsetzt und erschrocken und verwirrt. Noch immer habe ich Panische Angst.

Erneuter Szenenwechsel. Ich wache im Traum auf. Ich glaube, dass ich obiges geträumt habe. Ich liege in einem großen weißen Bett in meinen 'Traumzimmer'. Das komplette Zimmer ist eine riesige Etage, in einer Ecke steht ein Sofa und hier dies und das und jenes. Es ist eigentlich ganz hübsch und ich fühle mich im großen und ganzen ganz ok. Ich hatte zwar dieses beklemmende Gefühl, das man immer hat, wenn man einen Albtraum hatte der einen nicht ganz so fertig macht, aber ansonsten fehlte nichts. Ich war froh in meinem Bett zu sitzen. Aber ich höre einige Male Knack Geräusche und führe das darauf zurück, dass ich mir das einbilde, weil mich der Traum doch mehr tangiert hat, als ich mir eingestehen wollte.

Ich gehe runter und bin in dem Haus in dem ich auch eigentlich wohne. Ich stehe im Flur und sehe überall lange Tafeln mit weißen Tischdecken und weißen Tellern und dergleichen. Ich wundere mich zuerst und gehe ins Wohnzimmer. Am Fenster sehe ich meine Schwester. Sie hat eine Art weiße Gardine über dem Kopf. Sie steht am Fenster und hat mir den Rücken zugewandt. Da erkenne ich, dass auf dem langen Tisch in dem Zimmer Totenköpfe und Reste von Kinderkörpern liegen. Arme und Beine und so etwas. Panisch renne ich runter und höre wie mir meine Schwester folgt. Unten sehe ich, dass dort ebenfalls alles weiß gedeckt ist. Ich laufe in die Arme meiner Mutter, die ebenfalls so verschleiert ist wie meine Schwester.

Sie fragt, was denn los sei und ich erzähle panisch was passiert ist. Meine Mutter sagt, das meine Schwester mich nur auf den Arm nehmen wollte. Sie hätten nicht beabsichtigt mich zu erschrecken. Ich bin erleichtert und meine Mutter nimmt mich in den Arm. Ich sehe noch meinen Vater ebenso verschleiert aus einem anderen Raum kommen und höre ein Brüllen meiner Mutter, ehe sie mich tötet.

Als ich dann wirklich aufwache bin ich natürlich total fertig. Ich war auch an dem Tag nicht in der Schule deswegen. Noch jetzt, ein paar Monate später bekomme ich zitternde Hände von dem Traum. Ich glaube nur, dass ein Traum, der eine so extreme Wirkung auf mich hat, auch wichtig sei, oder irre ich mich damit?

Hilf mir bitte damit!

Hallo!
Vom Träumer aus gesehen ist jeder Traum wichtig, besonders natürlich solch ein Traum, der dich so aufwühlt.
Zuerst möchte ich sagen, dass du wohl eine erfahrenen Träumerinn bist, mit einem exzellenten Erinnerungsvermögen!
Du hast ein "Traumzimmer" und offensichtlich gute Traumbekantschaften! Was mich wundert ist eher, dass du nicht luzid wirst. Der Traum scheint dir eine wichtige Botschaft geben zu wollen, die du im Falle einer Luzidität, unterbunden hättest.

Die Bilder sind erschreckend und doch, archetypisch gesehen, nicht so schwer zu deuten.
Ein Dämon im Keller, eine Entführung durch Pan, die Kämpferin an deiner Seite, Kindermord etc.
Alles eigentlich klare Symbole, die in deinem Traum in großer Dichte auftreten.

In der Beschreibung deines Traumes verwendest du sehr häufig die Panik, den panischen Schrecken, selbst im erzählen bist du panisch ( ich erzähle panisch was passiert ist). Dir ist sicherlich klar, dass das Wort Panik vom Pan abstammt!
Pan, der Halbgott, eine Mischung aus Mensch und Tier. Bekannt für seine sexuellen Ausschweifungen und eben die Panik, die er auslösen kann, wenn man ihn zu Mittag weckt! Der Oberkörper ist menschlich, der Unterkörper tierisch. Im Denken (Kopf ) sind wir vernünftig, unterhalb der Gürtellinie sind wir in den Trieben noch tierisch. Die Vernunft hat keinen Zugang.

Dieser wilde Trupp dringt in dein Haus, dein Denken ein und die Monster aus dem Keller unseres Unterbewußtseins tauchen auf und köpfen die Leute! Sie berauben sie ihrer Denkfähigkeit, der Vernunft und überlassen sie so den ungezügelten Trieben!

Pan kommt zu dritt geritten, die 4 Reiter der Apokalypse( mit deiner Reiterinn), die Dreifaltigkeit, Körper, Seele und Geist, oder auch Vater, Mutter und Kind.

Du versammelst in deinem Traum eine Menge Archetypen!
Was wollen sie dir sagen?
Sie sagen dir, das dein Gefühlshaushalt extrem durcheinander ist. Denken und Fühlen stehen im krassen Widerspruch und sind scheinbar nur durch Kampf zu lösen.
Pan sagt, lebe deine Gefühle und "bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!" Er entführt dich und nur deine Kriegerin kann ihn davon abhalten! Diese Kriegerin ist ein Teil von dir und du solltest einmal Kontakt zu ihr aufnehmen.

Hast du Kinder? Wie stehst du zu eigenen Kindern? Passen sie in dein Leben?

Du wirst von deiner Mutter getötet, CG.Jung nennt das einen Mutterkomplex! Die Mutter ist DAS Symbol der Fruchtbarkeit, auch da meine Deutung in Richtung eigener Kinder etc.!

Leider kann ich dir da nicht viel mehr an Deutung bieten, denn das sind sehr persönliche Dinge, die ein Gespräch voraussetzen!

Zusammenfassend würde ich sagen, schau mal in deinen (inneren)Keller, werde dir über den heftigen Kampf zwischen deinen Gefühlen und deiner gelebten Realität bewußt! Kontakte deine Traumkriegerin und werde luzid. Du bist nahe drann!

Wenn du mehr wissen willst, schreib mir eine Mail!
exformer at gmail.com