Michelle hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung schwarzer Hund" hinterlassen:
Hallo Bernd. Mein Name ist Michelle und ich hoffe, du kannst mir weiter helfen.
Hatte vergangene Nacht einen Traum, den ich nun schon zum zweiten Mal erlebe. Es ist nachts und draussen ist Krieg. Aber so wie im Mittelalter wenn Bauern und Ihre Höfe überfallen wurden. Viele Menschen starben.
Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts eine Herde schwarzer Pferde auf. Sie drängen mich in eine Scheune mit viel Stroh und sehen mich mit rotglühenden Augen an. Das letzte Mal bin ich an diesem Zeitpunkt aufgewacht. Doch gestern träumte ich weiter. Ein Pferd sah mir direkt in die Augen, was mir wahnsinnige Angst machte. Dann hörte ich das Pferd in meinem Kopf reden und es sagte, Solange du deine Kraft nicht annimmst, wirst du nie weiter kommen. Dann wachte ich auf. Fühlte mich bei beiden Träumen am nächsten morgen total gerädert, als hätte ich nicht geschalfen.
Zudem habe ich ein Gefühl als ist etwas in meinem Brustkasten gefangen, was unbedingt raus muss. Als hätte ich einen Stein drauf liegen. Ich hoffe wirklich, du kannst mir weiter helfen, da mich das doch sehr beunruhigt.
Vielen Dank und mit ganz lieben Grüssen. Michelle
Hallo Michelle!
Der Traum ist doch selbsterklärend!
Du schreibst:"Dann hörte ich das Pferd in meinem Kopf reden und es sagte, Solange du deine Kraft nicht annimmst, wirst du nie weiter kommen."
So ist es eben!
Das Pferd gilt als starke animalische Kraft, die aber mit den Menschen eine enge Beziehung eingeht. Die wilden Trieb, die ungezügelten Gedanken und Gefühle tauchen in deinen schwarzen und wilden Pferden auf.
Draußen ist Krieg und du bist gefordert, deine Kraft einzubringen.
Der Stein auf der Brust, das Gefühl der Enge und Unterdrückung.
Alles das ein Hinweis auf die in dir gespeicherte Kraft, die lebendig werden will, die einen adäquaten Ausdruck sucht.
Ich selbst hatte auch solche Pferdeträume mit dem klaren Hinweis, ändere dich oder stirb.
Ich habe mich geändert.
Wohin du dich ändern sollst, welche Kräfte du freilegen sollst, kann ich leider nicht wissen. Dazu müssten wir wohl mal länger reden.
Aber klar ist, da ist eine starke Kraft in dir, die gelebt werden will. Suche nach dieser Kraft in dir. Das ist nicht leicht, denn da draußen findet ein Unterdrückungskrieg statt. Dieser Krieg wird nicht mit Gewehren oder Speeren geführt, sondern mit Medien und Werbung, es ist ein Krieg gegen die Gedankenfreiheit, gegen deine Individuation.
Du musst deine Freiheit finden, deine Kraft, JETZT!
Darauf kann man leider nicht warten, oder wie Don Juan zu Castaneda sagt:
"Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich auf deine Schulter setzt, du kannst die Chance ergreifen oder eben nicht. Nur eines ist klar, der Vogel kehrt niemals zurück"
Versteh mich nicht falsch, wie immer, keine Panik, aber so ein Traum ist eine Handlungsaufforderung zur Selbsterkenntnis und er sagt, jetzt ist die Zeit für deine Kraft, nicht irgendwann in ferner Zukunft.
Na dann!