Donnerstag, 30. Oktober 2014

Traumdeutung out of body experiences

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Schreien im Traum, oder OOBE" hinterlassen:

Hallo Bernd, erst einmal möchte ich sagen dass ich oft diese out of body experiences habe . Schon als kleines Mädchen und ich habe immer wieder Angst davor. Vielleicht kannst du mir sagen wie ich damit umgehen soll. Hier aber nun mein Traum (mein Mann nennt mich schon Josephine weil ich sehr intensiv träume):Traum vom 29.10.14 auf 30.10.14.

Ich war im Schlafzimmer und versuchte das Licht überm Bett an zu schalten , welches sich über dem Kopfteil des Bettes an der Wand befindet.Beide Lampen funktionierten aber nicht und ich hatte ein beklemmendes Gefühl als wäre Gefahr im Verzug.Ich fühle jetzt einen art Bedrohung und will mich hinlegen, merkwürdigerweise befindet sich ein Bett nun auf der gegenüberliegenden Seite und die drogensüchtige Nachbarstochter, die ständig das ganze Haus tyrannisiert liegt auf dem Bett. ich schimpfe mit Ihr , sie solle verschwinden aber sie reagiert nicht. ich geh in mein Bett, fühle mich bedroht und schließe die Augen. 

Auf einmal höre ich ein Geräusch und öffne die Augen. Ich denke mein Ehemann liegt neben mir , aber mein Vater (starb letztes Jahr im März), steht auf und ich sehe das er die Feinripp Unterwäsche trägt die er früher immer getragen hat. Er sagt:" Bleib hier ich gucke nach." Als er zur Tür geht ist er auf einmal verschwunden (bevor er aus dem Zimmer geht). Ich sehe das sich die Tür bewegt und bekomme Angst. Die Tür öffnet sich aber es ist niemand zu sehen. Ich kann in den Korridor schauen , die sieht allerdings jetzt aus wie der Flur in meiner elterlichen Wohnung, als ich noch klein war.Jetzt komme ich ins elterliche Schlafzimmer und lege mich zu meine Mutter und sage Mama ich habe Angst. Meine Mutti sagt komm her und ich leg mich in Ihre Arme. Ich sehe Licht, vom Fenster her und höre Leute reden. 
Meine Mutti sagt :" Oh,was ist den, da passiert ?" Ich sehe durch einen Spalt des Vorhangs Leute die jemanden transportieren. Wie Rettungskräfte. Ich wunder mich noch wo die wohl drauf stehen, denn die Wohnung befindet sich im 3.Stock. Meine Mutti sagt:"guck nicht dahin.Das tut man nicht !" Ich gucke nach vorne , sehe erneut wie sich die Tür öffnet und fühle wieder diese Beklemmung. Auf einmal befinden wir uns im elterlichen Wohnzimmer.Mama liegt auf der Couch auch hier ist es dunkel.Ich sitze neben ihr.Plötzlich erscheint meine Schwester und ich frage:" wo kommst du auf einmal her?"Irgendwas erscheint an Ihr verändert. 
Mama sagt:" Gib mir die Taschentücher." Ich will aufstehen aber meine Schwester bringt eine Großpackung aus dem Schrank.Sie will sie mir überreichen und ich frage:"Warum gibst du sie Ihr nicht? Du hast die doch schon in der Hand!" Meine Schwester sagt:" Das geht nicht,Mensch Rashida verstehst du nicht ?Du kapierst aber auch gar nichts!" Ich fühle nun dass sie ein Geist ist und bin traurig und habe auch Angst. Sie setzt sich neben mir. Ihr Gesicht sieht aber glänzend aus im Mondschein der durch die Vorhänge,an der Seite links von meiner Schwester auf ihr Gesicht scheint.Ihr Gesicht ist übersät mit kleinen Pickelchen. 
Ich frage :" Was ist denn nur passiert? " Sie sagt:" weißt du ich war in der Disco...ich war mal auf einem Konzert von Prince.... und dann dreht sie sich zu mir und will mich packen. Ich spüre ihre Arme und Hände die mich ergreifen wollen Sie ist stark... ( An diesem Punkt wache ich voller Angst auf)
R.R. weiblich,48




Hallo Anonym!
Na, da ist ja was los in deinen Träumen!
Mit einer Deutung kommen wir da nicht weit.
Es geht um dein Grundgefühl der Angst im präluziden Traum oder im OOBE.
Du scheinst sehr dicht an einen luziden Zustand zu kommen, ohne ihn  zu wollen, respektive ohne zu wissen, was du dort sollst!
Willst du in einen OOBE einsteigen?
Dann mußt du lernen, deine Angst zu "zügeln" und dir eine Traumlehrer/in suchen.  (Im Traum)
Leider gibt es nur sehr wenige Traumlehrer in der Realität.

Wenn du keine OOBE`s haben willst, dann mußt du lernen, den Traum zu stoppen.
Für beides gilt, du mußt dein Bewußtsein im Traum klären.
Zitat von dir:

"Ich war im Schlafzimmer und versuchte das Licht überm Bett an zu schalten , welches sich über dem Kopfteil des Bettes an der Wand befindet.Beide Lampen funktionierten aber nicht und ich hatte ein beklemmendes Gefühl als wäre Gefahr im Verzug."


Ein deutlicher Hinweis auf einen präluziden Zustand. Dir ist fast klar, das du in einem Traum bist, aber eben nur fast.
Die Technik des luziden Träumens erfordert viel Disziplin. Wann immer du kannst, solltest du einen "Realitätscheck" machen. Überprüfen, ob du träumst oder wach bist.
Wenn es dir gelingt im Traum klar zu erleben, das es ein Traum ist, dann kannst du ihn anhalten oder verändern, oder deiner Angst begegnen und sie ausschalten.
Angst und Panik im Traum, wenn sich eine luzide Traumphase ankündigt, sind recht häufig.
Lies mal einen meiner älteren Post`s Luzidität und Panik

Ungeklärte Symbole machen Angst, solange, bis man sie klärt! Wenn du den Zustand in dem du dich befindest klärst, verschwindet die Angst und du kannst denh "Geistern deiner Vergangenheit" begegnen und klären, worum es geht.
Meine Empfehlung:
Lies mal Werner Zurfluh, dort kannst du viel über OOBE´s lesen und verstehen. Hier der Link:
Werner Zurfluh

Wenn es dire gelingt, die Angst zu überwinden, dann wirst du in eine Welt der Wunder eintauchen können. Ich wünsch dir viel Erfolg!
Ich veranstalte gelegentlich ein Traumseminar, in dem solche Dinge besprochen und erprobt werden, wenn du interessiert bist, dann schreib nochmal.
Liebe Grüße und KEINE ANGST!




Montag, 27. Oktober 2014

Traumdeutung Neues Schwert schmieden

Hallo Bernd,
heute hatte ich Traum der mir bis jetzt im bewusstsein geblieben ist und würde gern wissen was er bedeuetet: Ich wohnte/war bei meinem besten Freund der bald vater wird, seine freundin wohnt auch da, es ist eng im haus und es heißt es wird draußen bald eine schlacht geben. (gegen Orks oder dämonen) Ich suche mein selbst geschmiedetes messer und bereite es für die schlacht vor, es ist alt, rostig, zerfurcht und klein, ich schmiede es länger, zu einem schwert, schleife es scharf, ich sehe die ganze zeit die klinge sehr genau, sie ist robuster als die alte, steiler/besser geschliffen. der vater meinens freundes unterstützt mich dabei. er hat das werkzeug, wissen usw.
Ich wache auf bevor das schwert ganz fertig ist und die schlacht begonnen hat! es hat mir spaß gemacht an dem schwert zu arbeiten und es zu perfektionieren. hat der traum etwas mit klaren entscheidungen zu tun? da würde gerade was anstehen. hoffe du kannst mir dazu was sagen lg Schwarzvogel

Hallo Schwarzvogel!


Das Schwert repräsentiert den Norden, das Trennende, den Geist. Mit dem Schwert wurde der Ritter in der Akkolade zum Ritter geschlagen, was meint, du bist jetzt auch ein Mensch. Das Schwert ist, wie schon gesagt,  das Trennende analysierende Denken.
Das Messer ist viel eher eine Waffe, es ist ein Instrument von Aggression, Wut und auch Teilung, Trennung. Sich von etwas trennen. Das Messer wird selten offen getragen, das Schwert immer!

Im Gegensatz zum Messer steht das Schwert für Mut, Gerechtigkeit, Macht, auch die Macht der Autorität-- autoritas, aus eigenem Willen, Selbstbestimmt!
Wenn du dein altes Messer in ein Schwert umschmiedest, dann bist du auf dem richtigen Weg!
Nächstes Jahr zu Pfingsten sollten wir den Schwertritus machen, dein Schwert finden, die Klarheit für deinen Weg.

Ich geb dir einfach einmal ein paar Zitate, die dein Thema beinhalten, so wie ein Koan. Die dir einen meditativen Weg öffnen sollen, um selber zu verstehen. Wenn du damit nicht weiterkommst, melde dich nochmal!!

Ich zitiere dir mal meinen großen Meister Arnold, nachzulesen in der schuledesrades.org

"Somit sind die höheren Chakras und Energiefelder oberhalb des Individuums und bedeuten Teilnahme am All. Pluto als höheres Selbst ist oberhalb des Kopfes und entscheidet über Leben, Tod und Entfaltung. Neptun ist die Aura, die Fähigkeit, durch sein Schwert andere zu begeistern und mitzureißen."

Und er sagt auch : "Was nicht im Körper bewusst ist, das ist potentiell krank. Sobald es in die Körperganzheit einbezogen wird, steht es dem Großhirn zur Verfügung."


"Das magische Schwert des Nordens bringt wie in der Artussage die Hilfe der Tiergeister.
Das Schwert  Odins, das diesen verwundet hat, sodass er sich selbst heilen musste, ist die Sprache der Runen, die die Nahtstelle zwischen Jenseits und Diesseits, Nagual und Tonal schließt. Alle Tiere gehören zu  Odins Reich und können deshalb den Menschen immer wieder zu seinem Weg zurückführen. Ihre Geister stehen höher als der einzelne Mensch; nur der Mitarbeiter und Freund Gottes ist ihnen gleichgeordnet."




  • links im Gehirn und rechts im Körper ist Schwerpunkt des Empfindens;
  • rechts im Gehirn und links im Körper ist jener des Fühlens.
  • Hinten, rechts und links vereinend, im Gehirn, und vorne im Gesicht zeigt sich dasDenken der Sprache,
  • und vorne, als Wechsel der Aufmerksamkeit zwischen Beobachtung und Erinnerung zwischen rechts und links ist das Wollen, das körperlich hinten als Geborgenheit erlebt wird.
  • Der Kaiser hielt in der linken Hand die Kugel, in der rechten das Zepter, und die Farbe seiner Kleidung als Herr über Leben und Tod war purpur. Der Ritter hatte links den Schild, rechts das Schwert. Fu Hi, der Entdecker des Buchs der Wandlungen, und auch die Freimaurer hielten links den Zirkel und rechts den rechten Winkel, das Richtmaß. Heute hat jeder die Verantwortung des Kaisers, und wenn man sich bewußt links auf eine Kristallkugel konzentriert, die dreidimensionale Visionen eröffnet, und rechts auf einen Stab — den talking stick der Indianer oder das Zepter des Baccalaureus, der ein Handwerk meistert, so kann man zu dieser Stunde die Grenze zum Tod und damit zum ewigen Leben überschreiten. Hierbei gilt es das Chaos zu erfahren, das in einen Kosmos, eine geordnete Information zu verwandeln ist: die Welt als Gelegenheit zu erkennen, um die Intentionen der geistigen Richtung mit den Motiven des Körpers in Einklang zu versetzen."



    Der Vision des Traumes — Leben
    Wesenheiten im Strom
    ihr seid um uns
    ihr seid die Macht der Elemente
    und für die Seele
    Zwerge Feen Elfen Trolle Wir bitten
    leiht uns die Tarnkappe
    Siebenmeilenstiefel
    bringt uns Gelegenheit
    und die Begeisterung für das Neue
    den Sieg der Heiterkeit
    die Schönheit unserer Lebensmelodie
    wenn wir uns um den nächsten Schritt
    der Menschwerdung bemühen Gebt uns die Kraft
    zum Kampf im Spiel
    zum über-leben in der Freude
    gebt uns das Schwert
    das niemanden bedrängt
    ihr seid der siebte Name Gottes
    den wir ehren:
    Leben
    Wilhelmine Keyserling

    Freitag, 19. September 2014

    Traumdeutung Dämonen im Traum

    Anonym hat gesagt…
    Hallo Bernd,

    Also es geht darum, dass ich zwar nicht immer genau den selben Traum habe, aber meine Träume eigentlich immer ähnlich ablaufen. Im Grunde laufen sie alle auf zwei Arten ab:

    1. Ich beobachte nur, zwei Menschen, ein Mann und eine Frau. Die beiden suchen in einer Menschenmenge nach einem Kind welches sie entführen können. Sie suchen sich immer ein kleines Mädchen mit langen rötlichen Locken aus (ich denke so stelle ich mir eben ein unschuldiges kleines Kind vor). Dieses schnappen sie sich und bringen es zu einem einsamen Ort. Sie werden immer von irgendwelchen Verwandten des Kindes verfolgt welche dass Kind retten möchten. Ich sehe zu und bin nervös weil ich aus irgend einem Grund möchte, dass ihr Vorhaben gelingt. Wenn sie an einem verlassenen Ort angekommen sind, ziehen sie ein großes reich verziertes Messer und wollen das Kind damit opfern um einen Dämonen zu beschwören, den sie anbeten. Während ich sie beobachte hoffe ich immer noch, dass sie sich beeilen und es schaffen. Jedoch immer im letzten Moment, kommt jemand und verhindert es. Das Kind wird immer gerettet und ich bin dann wütend und enttäuscht. Am Ende dieser Träume wird mir auch jedes mal von Neuem klar weshalb, und zwar ist es so, dass ich der Dämon bin der beschworen werden soll.

    2. Die zweite Variante ist kurz und schnell zu erklären. Ich bin ein Dämon und ich bin bereits frei. In jedem dieser Träume töte ich Menschen, auch Freunde, Bekannte und sogar meine eigene Familie. In diesen Träumen befinde ich mich immer zu Hause und gehe nach draußen. Wenn meine Familie da ist, töte ich sie. Wenn jemand in unserem Hof steht, töte ich ihn. Dann gehe ich in die nächste Stadt und dort töte ich nicht wahllos wie noch zu Hause, ich töte nur Menschen die ich kenne und gerne mag oder die ich ziemlich hasse. Ich töte alle zu denen ich irgend eine Art Beziehung hab ob positiv oder negativ. 

    Hallo!

    Die Grundfrage ist wohl, was ist ein Dämon!

    Dort wo wir nicht sind, in uns selbst, dort werden wir besetzt. Dort wo Sie nicht in sich sind, sitzt ein Dämon, ein Wesen, das aus Selbstzweifeln besteht, Energie raubt und den Weg für Krankheiten bereitet.

    Oder, wie es Wiki sagt:

    "Als Dämon (Plural Dämonen, von griechisch δαίμων daimon) wird zunächst ein „Geist“ oder eine Schicksalsmacht (δαιμόνιον daimónion) als ‚warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens)‘ und ‚Verhängnis‘ verstanden."

    Der Dämon zeigt an, das Sie mit sich selbst nicht im Klaren sind, eine innere Zerissenheit oder ein starker Zweifel an Teilen der eigenen Person haben und mit den tiefen Schichten des Unterbewusstseins keinen Kontakt haben.
    Welche Phantasien oder unterdrückten Wünsche sind vorhanden, die nicht gelebt werden oder gelebt werden können.

    Sorry, aber das geht über eine online Traumdeutung weit hinaus! Ich denke, wenn sie diese Träume oft haben, sollten sie psychotherapeutische Hilfe suchen, um zu klären, welche Ängste oder Schuldgefühle dahinter stecken!


     lg Bernd




    Sonntag, 14. September 2014

    Traumdeutung 3 Kinder im Bauch

    Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Schreien im Traum, oder OOBE" hinterlassen: 

    oh wow... Ein klasse Blog! 
    ich habe ein Paar seiten gelesen, und finde es höchst Interessant! 
    Ihrer arbeit gegenüber empfinde ich höchsten Respekt, und finde es toll das sie einigen Kommentatoren Kostenlos ihre Träume deuten! 

    Ich würde mich sehr freuen wenn sie für mich den meinigen letzte Nacht "aufschlüsseln" würden, obwohl mir nach lesen ihres Bloges schon so einiges klar zu scheinen wird. ;) 

    Wir ( ich und mein Mann, sehr glücklich verheiratet ) haben bereits Kinder, und befinden uns aktuell in einer Kinderwunschphase! D.h. wir versuchen entgegen einiger Schwierigkeiten die es zu geben scheint ein Kind zu bekommen / Schwanger zu werden. 
    Heute Nacht träumte ich den nun folgenden kurzen, mir sehr seltsam anmutenden Traum:

    Ich ging zum Frauenarzt als Notfall wegen unterleibsbeschwerden, war aber aktuell meines wissens nach noch in einer Kinderwunschphase. 
    beim Arzt, war seltsam viel los,.. keine einzelkabine,.. es war wie ein Krankenhaus. Doch das licht war gedimmt, die lichtverhältnisse waren so wie wenn wir im uterus selbst sein würden. 
    Auf der Wand wie auf einer riesen leinwand, erschien dann das innere von meinem Bauch, Und dort war ein Baby, ca. 5 schwangerschaftsmonat. Es schwamm dort zufrieden. Danneben aber noch zwei kleinere babys, eines etwa 7 schwangerschaftswoche, das andere etwa 15 schwangerschaftswoche. D.h. ich hatte 3 Babys verschiedener Schwangerschaftsstatien in meiner gebärmutter. Ich fragte dann noch in meinem Traum, wie sie den nun das grössere baby zum Zeitpiunkt der Geburt herausbekommen, ohne den anderen beiden die noch im wachstum dann befindlich wären zu schaden...? 
    Doch der Traum verwischte und die Ärztin war ( was mich verwunderte ) zu keinem zeitpunkt verwundert! 

    Ich erzählte den Traum meinem Mann, welcher nun angst hat, das es auf 3 fehlgeburten die uns in der KIWU zeit ereilen könnten hinweisst,....
    deswegen wende ich mich hoffnungsvoll an sie. 
    Am ende hat es gar nichts mit unserem Kinderwunshc zu tun...? 
    Aber so sehr wie er gerade aktuell im Gespräch ist, würde es mich wundern.. wenn es nicht so wäre. 

    Mit wertschätzung und Hochachtung
    M.K.
    ( weiblich , 35 ) 


    Hallo M.K.
    Danke für die Blumen!

    Na klar hat der Traum etwas mit dem Kinderwunsch zu tun. Unsere Träume sind ein Spiegel unseres Lebens und aber auch sehr viel mehr. Immer wieder hängt es von der Ebene ab, von der aus wir unsere Träume betrachten. Ich glaube, das die Träume ein holografisches Abbild unseres Seins sind und je nach dem, wohin wir schauen, tauchen andere Bereiche des Lebens auf.

    In deinem Traum sind die Zahlen sehr auffällig. 3, 5, 7, 15! Auch das gedimmte Licht scheint eine Rolle zu spielen. Und zu sehen ist eine Projektion des Inneren deiner Gebärmutter auf eine Leinwand.

    Um diese Bereiche herum könnte man den Traum deuten, allerdings scheint mir die wichtigste Botschaft zu sein, dass man das Leben nicht wirklich planen kann!

    Das Licht ist gedimmt, das Bewusstsein ist reduziert, getrübt und lässt den Projektionen freien Lauf. Von innen wird nach außen projiziert, der Wunsch ist der Vater, respektive die Mutter des Gedankens.
    Dieses Wunschkind soll viel können! Es ist nicht genug es einfach zu sein, sondern es lasten schon Projektionen auf ihm, noch vor der Geburt.

    Die 3 weist auf Unschuld und Vertrauen hin, auf das magische Kind in dir und in deinem Mann, auf ursprüngliche Gefühle, das Fließen des Wassers, der Emotionen. Unschuldiges Spielen in Liebe!
    Die 5 ist die Mitte des Seins der Menschen, die Freunde und die Sexualität. 
    Die 7 repräsentiert die Welt des Traumes, der Katchinas, der Naturgeister. Feen, Zwerge, Elfen und Trolle
    und die 15 ist wieder die Mitte, unseren Zugang zum Geist, den Freunden im All.

    Aus Unschuld und Vertrauen ins Leben wird ein Kind gezeugt, aus dem Traum von Mutter Erde, den wir alle träumen, bis zu dem Tag, an dem wir erwachen und sehen, das alles eine Projektion ist. Wie die unendlich vielen Kugeln in Indras Netz sich alle in allen spiegeln. Doch in der 15, auf einer höheren Ebene des Seins verstehen wir die Gemeinsamkeit aller Menschen in Freiheit.

    Das klingt jetzt ein bisschen hoch gestochen, aber dein Traum greift auch tief in die Trickkiste der Numerologie.

    Nein, keine Angst vor Fehlgeburten, aber durchaus vor überhöhten Projektionen. Noch immer sind Kinder anders geworden, als sich die Eltern erwartet hatte. Von Anfang an sind sie sie selbst und wir sind ihre Gehilfen auf den Weg ins Leben. Aber das weist du ja schon.
    Unsere Kinder sind nicht dazu da, unsere Erwartungen zu erfüllen und unsere Projektionen verhindern nur die freie Entfaltung.

    So scheint mir dein Traum ein Hinweis zu sein, die Erwartungen zurück zu nehmen und ganz einfach in Liebe an euer Kind zu denken, in dieser Liebe wird es auftauchen und euer Leben bereichern.

    Ich wünsch euch alles Gute!








    Mittwoch, 13. August 2014

    Schreien im Traum, oder OOBE



    Anonym hat gesagt…
    Sehr oft ist es bei mir so dass ich müde bin, mich auf den Rücken lege und dann einschlafe und anfange zu träumen. Ich denke aber immer ich bin noch wach und liege im Traum genau so im Bett, wie ich eingeschlafen bin.
    Auf einmal fühlt sich mein ganzer Körper wie eingeengt und irgendwie kribbelig an und ich kann mich nicht mehr bewegen. Dann höre ich immer so viele verschiedene fietschgeräusche wild durcheinander. Letzte Nacht kam dann noch dazu dass ich schreie (keine verzweifelten) aus der küche von meiner Mutter inmitten der extrem lauten fietschgeräusche hörte und einmal sagte die stimme direkt neben meinem ohr. Da wollte ich mir mit der rechten hand den mund aufmachen weils nicht anders ging aber ich konnte nicht reden. Dann bemerkte ich dass das vermutlich nichtmal meine hand war sondern als ich meine rechte hand langsam zum Kopfkissen bewegen konnte, war da ein arm. Die hand des arm packte meine und zog mich nach unten. Dann schaffte ich es meinen kopf zu schütteln und wachte schreiend auf.


    Danke schonmal fürs Antworten ;)
    LG Eva (15)
    Anonym hat gesagt…
    *die stimme neben meinem ohr sagte mit bestimmter stimme meinen namen



    Hallo!

    Über diese Phänomene im Traum hab ich schon öfters geschrieben. Du bist offensichtlich nahe an einer oobe,  out of body experience .
    Leider sind diese Techniken in unserer Gesellschaft fast verloren gegangen, sind aber dennoch, wie dein Beispiel zeigt, Teil unserer Wirklichkeit. Da nur sehr wenige Menschen Erfahrung damit haben, "überfällt" sie dieser Zustand. Aber bevor ich darauf näher eingehe, habe ich eine Bitte an dich!
    Lies mal folgenden Beitrag und schau, ob du darin Ähnlichkeiten findest. Dann meld dich nochmal.

    Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen!

    http://www.oobe.ch/tholey02.htm

    Donnerstag, 17. Juli 2014

    Traumdeutung Kinder im Wasser

    Anonym hat gesagt…
    Hallo,
    in letzter Zeit träume ich sehr viel von meinen Kindern. Zwei Mal hatte ich einen ähnlichen Traum:

    1. Traum
    Ich bin am Strand/Meer/Wasser. Es ist ein wunderschöner Tag. In einer Welle, auf welcher Surfer wahrscheinlich gerne prima surfen könnten, sehe ich meinen 5 jährigen Sohn. Sein Gesicht ist mir auf einmal sehr nahe, aber immer noch unter Wasser. Er schaut mich mit großen Augen an - und ich kann nichts tun. Ich hole ihn im Traum nicht aus dem Wasser, bin wie paralysiert.

    2. Traum
    Ich bin auf einem Steg, wieder Wasser. Eigentlich ist es ein schöner Tag, die Sonne scheint. Da sehe ich, wie am Ende des Steges meine Tochter (1 1/$ Jahre) irgendwie unter einer Boje hängt. Sie ist daran festgebunden, vielleicht, damit nichts passiert. Aber sie ist umgekippt und hängt mit dem Kopf und Oberkörper im Wasser. In mir wächst riesengrße Panik - aber ich kann wieder nichts tun. Die Boje schwimmt langsam raus auf Wasser (Es sieht aus wie bei uns in der Nähe ein Fluss auch aussieht) und ich kann sie nicht rausholen.

    3.Traum - heute Nacht
    Ich bin zu Freunden gereist. Wir kennen uns noch vom Studium. Sie haben auch zwei Kinder. Es gibt eine Feier in der Uni. Endliche wieder einmal Feiern! Der Kinderwagen meiner kleinen Tochter steht in der Ecke. Wahrscheinlich schläft sie. So kann feiern und Kind geht anscheinend doch gemeinsam. Um den Wagen liegen lauter Dinge, die ich morgen bei einem Treffen dringend brauche (welche das sind, weiß ich nicht- aber sie waren im Traum wichtig).
    Nächste Szene: Wir sind bei meinen Freunden zu Hause. Ich habe mich furchtbar in den Mann meiner Freundin verliebt. Da fällt mir ein, dass der Kinderwagen noch in der Uni steht. Mit Kind in allem. Keiner reagiert. Ich kann nicht hin, die Uni ist ja abgesperrt, wird erst morgen zum Unibeginn wieder aufgeschlossen. Für mich ist es eine Katastrophe: Was passiert mit meinem Kind in dieser Nacht? Wacht es auf und keiner ist da? Muss sie viel weinen? Wenn sie sich im Wagen aufrichtet, ist sie zwar angegurtet, hat aber so viel Spielraum, dass sie sich vor zur Lenkstange bewegen kann - und dann kann der Wagen vorne über stürzen. Ist sie wohl schon umgestürzt und liegt da jetzt ohne Hilfe?

    Ich habe noch nie von meinen Kindern geträumt. Ich bin alleinerziehend und fast fertig mit meinem Studium. Da ich tatsächlich mit der Situation (ja, ich würde gerne mal wieder feiern gehen - nur kann ich das gerade mit den Kindern nicht organisieren) manchmal etwas überfordert bin, machen mir diese Träume Angst: Jeder in der Familie hat Bedürfnisse und ich würde sie gerne alle erfüllen. Daher beunruhigen mich diese Träume sehr.
    Irgendetwas muss sich ändern, ich weiß nur nicht was.

    Hallo Anonym!

    Du hast ja deine Situation schon gut analysiert! Der Traum zeigt dir deine emotionale Situation. Die Kinder sind im Wasser gefangen. Es sind deine Kinder, aber auch dein kindliches Ich, das da gefangen ist.
    Das Wasser repräsentiert deine tiefen Gefühle und das Bild zeigt deine Hilflosigkeit, die Situation zu ändern.
    Wende dich deinen Kindern zu und versteh, das diese Zeit in der du gerade bist, keine verlorene Zeit ist. Du bist jung und hast das Gefühl, etwas zu versäumen, die Kinder im Wasser, die Sehnsucht nach "feiern", sind Bilder dafür.
    Du wirst es mir nicht glauben, aber es gibt nichts zu versäumen!

    Im Traum springst du nicht ins Wasser, du vermeidest es, einen tiefen emotionalen Kontakt zu den Kids aufzunehmen und ihnen beizustehen. Wenn du ins Wasser springst, wird daraus ein Spiel mit den Kindern, wenn du in deine Gefühle zu ihnen eintauchst, löst sich der Druck von allein!

    Es ist nicht leicht, aber es ist die Lösung. Der Gedanke, das woanders das Leben stattfindet, das die Anderen feiern und du dich nach Liebe sehnst, richtet sich nach außen und entfernt dich von deinen Gefühlen zu den Kindern. Sie treiben im Wasser davon.

    Stell dir das Traumbild noch einmal ganz konkret vor und dann spring ins Wasser und sei bei ihnen.
    Dort, wo du bist, ist dein Leben, nicht dort, wo du glaubst, sein zu müssen.
    Die Gedanken sind nur Projektionen. Und glaub mir, wenn du ganz bei dir und ihnen bist, wirst du für anderen Menschen wie ein Magnet und die Welt wird zu dir kommen.
    Das klingt ein wenig verrückt, aber probiers einmal aus, du wirst sehen, es funktioniert!
    Viel Erfolg!

    Sonntag, 29. Juni 2014

    Traumdeutung schwarze Pferde

    Michelle hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung schwarzer Hund" hinterlassen: Hallo Bernd. Mein Name ist Michelle und ich hoffe, du kannst mir weiter helfen. 
    Hatte vergangene Nacht einen Traum, den ich nun schon zum zweiten Mal erlebe. Es ist nachts und draussen ist Krieg. Aber so wie im Mittelalter wenn Bauern und Ihre Höfe überfallen wurden. Viele Menschen starben. 
    Plötzlich tauchen wie aus dem Nichts eine Herde schwarzer Pferde auf. Sie drängen mich in eine Scheune mit viel Stroh und sehen mich mit rotglühenden Augen an. Das letzte Mal bin ich an diesem Zeitpunkt aufgewacht. Doch gestern träumte ich weiter. Ein Pferd sah mir direkt in die Augen, was mir wahnsinnige Angst machte. Dann hörte ich das Pferd in meinem Kopf reden und es sagte, Solange du deine Kraft nicht annimmst, wirst du nie weiter kommen. Dann wachte ich auf. Fühlte mich bei beiden Träumen am nächsten morgen total gerädert, als hätte ich nicht geschalfen. 

    Zudem habe ich ein Gefühl als ist etwas in meinem Brustkasten gefangen, was unbedingt raus muss. Als hätte ich einen Stein drauf liegen. Ich hoffe wirklich, du kannst mir weiter helfen, da mich das doch sehr beunruhigt. 
    Vielen Dank und mit ganz lieben Grüssen. Michelle

    Hallo Michelle!
    Der Traum ist doch selbsterklärend!
    Du schreibst:"Dann hörte ich das Pferd in meinem Kopf reden und es sagte, Solange du deine Kraft nicht annimmst, wirst du nie weiter kommen."
    So ist es eben!

    Das Pferd gilt als starke animalische Kraft, die aber mit den Menschen eine enge Beziehung eingeht. Die wilden Trieb, die ungezügelten Gedanken und Gefühle tauchen in deinen schwarzen und wilden Pferden auf.
    Draußen ist Krieg und du bist gefordert, deine Kraft einzubringen.
    Der Stein auf der Brust, das Gefühl der Enge und Unterdrückung.
    Alles das ein Hinweis auf die in dir gespeicherte Kraft, die lebendig werden will, die einen adäquaten Ausdruck sucht.
    Ich selbst hatte auch solche Pferdeträume mit dem klaren Hinweis, ändere dich oder stirb.
    Ich habe mich geändert.
    Wohin du dich ändern sollst, welche Kräfte du freilegen sollst, kann ich leider nicht wissen. Dazu müssten wir wohl mal länger reden.
    Aber klar ist, da ist eine starke Kraft in dir, die gelebt werden will. Suche nach dieser Kraft in dir. Das ist nicht leicht, denn da draußen findet ein Unterdrückungskrieg statt. Dieser Krieg wird nicht mit Gewehren oder Speeren geführt, sondern mit Medien und Werbung, es ist ein Krieg gegen die Gedankenfreiheit, gegen deine Individuation.
    Du musst deine Freiheit finden, deine Kraft, JETZT!
    Darauf kann man leider nicht warten, oder wie Don Juan zu Castaneda sagt:
    "Die Freiheit ist wie ein Vogel, der sich auf deine Schulter setzt, du kannst die Chance ergreifen oder eben nicht. Nur eines ist klar, der Vogel kehrt niemals zurück"
    Versteh mich nicht falsch, wie immer, keine Panik, aber so ein Traum ist eine Handlungsaufforderung zur Selbsterkenntnis und er sagt, jetzt ist die Zeit für deine Kraft, nicht irgendwann in ferner Zukunft.

    Na dann!