Freitag, 13. November 2009

Der heilige Kral

Ich hab wieder einen sehr schönen Traum zugeschickt bekommen, dessen Deutung wohl an die Grenze einer Online Traumdeutung geht, da mir zu wenig Infos zur Verfügung stehen.
Seis drum, ich hoffe, sie begleiten mich ein Stück bei der Deutung:

Hier der Traum:

Einen wunderschönen guten Morgen,

hatte einen Traum letzte Nacht bei dem ich nicht weiß wie ich ihn verstehen soll.

Ich träume in letzter Zeit des öfteren von Verletzten und toten aber dieser Traum hat mich zugegebendermaßen etwas verwirrt.

Wir fahren in einem Jeep, ein Bekannter, dessen 1 jähriger Sohn, mein jüngerer Bruder und ein Klient von mir, den ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Behindertenbetreuerin betreue, und ich.

Plötzlich haben wir einen Unfall, der nicht vom Fahrer (dem Bekannten) verursacht wird.
Das Auto ist Schrott und mir ist klar, das niemand der in diesem Auto sitzt überleben kann.

Ich stehe aber vor dem Auto, genauso wie der Fahrer und verständige sofort die Feuerwehr und die Ambulanz.
Mein Bruder liegt schwerverletzt (beide Hände gebrochen) auf dem Boden und mir wird klar , dass das ein jährige Kind und der Klient von mir tod ist.

Dann wechselt die Szene ins Krankenhaus. Und mein Bruder kommt durch und ich bespreche mit dem Bekannten wie es ihm geht.Bin aber selbst noch total traumatisiert.

Wieder Szenen wechsel:

Anschließend bin ich in dem Wohnhaus wo die Wohnung meines Klienten ist und sehe das sie gerade die Wohnung dieses Klienten räumen weil er umziehen sollte. Rufe gleich meinen Chef an und teile ihm mit das der Klient verstorben ist aber er sagt trotzdem soll der Umzug in diese schönere Wohnung weiter gehen und ich kann diesen Vorgang nicht stoppen weil er mit anderen Dingen viel beschäftigter ist.

Als mir das nicht gelingt, fahre ich zurück zum Krankenhaus. Sie sagen zu mir, dass der einjährige Junge aus dem Unfallwagen doch geborgen werden konnte und er keine Schmerzen beim Sterben hatte. Die Ärzte kommen heraus und geben mir eine gelbe Flüssigkeit direkt in die Hand und sagen, dass das das Gehirn sein und ich solle es gut aufbewahren.
Gemeinsam mit dem Bekannten nehme ich eine silberne Schale und tue es da rein.
Als ich wieder in der "neuen schönen" Wohnung des Klienten bin lege ich diese Schale auf das Kopfkissen des Klienten und habe das Gefühl, dass das jetzt stimmig ist.

Trotzdem bin ich traurig..

Dann wachte ich auf.

Haben sie eine Idee zu diesem Traum?


Nachfolgend meine "Ideen" zu diesem Traum.
Hallo Anonym!
Keine einfache Aufgabe, die sie mir da stellen. Normalerweise würde ich mit ihnen jetzt wohl über ihre berufliche und private Situation reden und eine dringende Empfehlung abgeben, diese genauer in Augenschein zu nehmen.
Warum?
Sie sind mit einem Auto unterwegs, das sie nicht selber steuern, mir scheint, im Moment sind sie nicht die Cheffin in ihrem eigenen Haus. Sie überlassen ihr Selbst einem Bekannten.
Vier Männer sitzen im Auto, ihr Denken ist männlich dominiert und ihr Privatleben zu sehr von der Arbeit überlastet.(Sie sind traumatisiert und kümmern sich doch zuerst um die anderen, sind sie ein Krebs?)
Gehn sie in den Traum zurück (imaginativ) und finden sie heraus, wer oder was den Unfall verursacht hat!
Die schöne neue Wohnung ist wohl die jenseitige Welt, in die der Klient eingeht.
Sie können dorthin gehen!?
Offensichtlich haben sie dementsprechende Fähigkeiten.
Das wichtigste baber scheint mir das gelbe (goldene) Gehirn des Kindes und die silberne Schale zu sein.
Bilder von grosser archetypischer Kraft, die ihre persönliche Suche nach dem Kral beinhalten könnten, die Suche nach dem verlorenen Paradies, der Einheit die wir alle verloren haben.
Das gelb(gold) symbolisiert die Sonne, die silberne Schale den Mond.
Männliche und weibliche Elemente kommen zusammen und sie haben "das Gefühl, dass das jetzt stimmig ist."

Zusammenfassend würde ich sagen:
Übernehmen sie das Steuer, sie sind die Regisseurin ihres Lebens, lassen sie sich nicht vom männlichen dominieren.
Irgendetwas in ihnen hat sich geopfert, um ihnen ein kostbares Geschenk zu machen, die Verbindung von Sonne und Mond, von rechter und linker Hemisphäre. Diese Verbindung ist der Zugang zum Imaginalen. Nutzen sie diese Fähigkeit, auch wenn sie sich ihrer noch nicht klar sind.
Und wie schon gesagt, steuern sie ihr Selbst selber!
Liebe Grüße aus Wien
Bernd

Ich würde mich freuen, wenn sie mir auf meine Deutung antworten würden!


Kostenlose Traumdeutung

Kommentare:

  1. Hallo,
    ich wurde mich sehr über eine Deutung des Traums meiner 10jährigen Tochter freuen. Ich habe den Traum nach ihrem Diktat am PC eingetippt. Da ich mich erst seit kurzem mit dem Thema Traumdeutung beschäftige, komme ich bei so vielen Themen nicht ganz klar:

    Ich fuhr als kleine Fee ohne Flügel mit Kleidchen, kleinen Füßchen mit einmen rotpink schillernden Auto durch die Stadt. Meine kleine Feenmama und meine kleine Feenschwester waren dabei. Erst fuhr die Mama dann fuhr ich selbst. Ich fuhr zwischen den großen Autos mit meinen kleinen Auto durch. Ich fuhr mit dem Auto eine steile Treppe hinauf, mit geraden Abschnitten, steil, gerade, steil, gerade. Dann kam eine automatische Glasschiebetür, dann sah es aus wie in einem großen Lebensmittelmarkt mit hohen Regalen und vielen normalgroßen Leuten. Wir nahmen viele Sachen mit, die so klein waren wie wir selbst. Die großen Menschen mit Einkaufskörben nahmen große Lebensmittel mit. Wir kauften Käsekuchen, kleines Mineralwasser, und vieles andere. Als wir wieder rausfuhren, waren alle Sachen weg. Wir fuhren wieder die Treppe hinunter auf auf halben Weg war ein Hund. Und der hat etwas gesagt: Was macht Ihr hier? Ich sagte: Wir waren einkaufen. Wir fuhren weiter. Unten angekommen, ist die Feenmama wieder gefahren und dann fuhr ich wieder. Allerdings allein, die Mama und Schwester waren verschwunden. Ich war ganz unsicher weil ich allein gefahren bin, dann fuhr ich zwischen den Reifen der großen Autos unten durch. Ein großes Auto blieb plötzlich stehen und ich bin vor Schreck, in ein neben der Straße liegendes Sonnenblumenfeld gerauscht. Am Rande des Sonnenblumenfeldes, sauste ich zwischen den Sonnenblumen durch und bin links abgebogen und durch die Sonnenblumenreihe gefahren. Am Ende der Reihe kam wieder eine andere Straße, die war aber mit Pfosten abgesperrt. Ich fuhr einfach untendurch.
    Dadurch kam ich wieder auf die normale Straße, und fuhr wieder unten durch die großen Autos und auf dem Gehweg. Es kam eine alte Oma mit Gehwagen, ich fuhr zwischen ihren Beinen durch. Die hat sich beschwert und meinte es waren zwei Buben mit einem ferngesteuerten Auto. Sie rief ärgerlich: Jungen kommt raus mit eurem ferngesteuerten Auto. Ich fuhr weiter und plötzlich waren meine Mama und meine Schwester wieder bei mir im Auto.
    ENDE

    Danke für ihre Mühe.
    Staudenmohn

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  2. Hallo,

    mein Name ist Anna, ich bin 35, Lehrerin. Seit Wochen beschäftige ich mich nur noch mit einem, diesem Traum, siehe unten.

    Ich bitte um dringende Hilfe.

    Herzlichst
    Anna



    Ich hab kürzlich so einen herrlichen Mist geträumt. Da war meine Cousine, die ist auch so ein bisschen die Richtung, die kann so wie mein Bruder ein bisschen, noch naiver, unbeschwerter leben. Ich komm da irgendwo aus einem Haus raus und hatte irgend jemand eingeladen, konnte aber kein Kaffee machen, weil ich keine Kaffeemaschine hatte. Es war eine ziemlich verzweifelte Situation wegen dem Kaffee. Und wie ich aus dem Haus rausgekommen war, da hat die Cousine mir die ganze Gastgruppe von etwa gleichaltrigen Bekannten von ihr vorgestellt, und die haben sich da plötzlich auf einer Wiese überschlagen, die haben lauter Purzelbäume geschlagen; einmal nun ganz wild und ganz spontan. Ich bin dann an denen vorbei, und ich weiss nicht, es kam dann am Schluss eine frühere Hauswirtin von mir, und die hat mal die Bilder gebracht oder was zum Schreiben, also ich kann das nicht mehr genau sagen.

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  3. Zum Traum von Anna 22.11.

    Hallo Anna.
    Wenn du deinen Traum, so wie du ihn mir geschickt hast, nochmal liest, dann wird dir auffallen, das es für einen aussenstehenden sehr schwer ist, zu verstehen worum es geht.
    Der "herrliche Mist" umfasst ein drittel deines lebens und will aufmerksamkeit von dir.

    Es geht um dich, deine familie, es ist dein kaffee!
    Das haus aus dem du kommst, weil du probleme mit "deinem kaffee" hast, ist deine form des strukturierten denkens, aus der du offensichtlich nur noch selten herauskommst.

    Deine cousine lebt ihre empfindungen (die wiese) und alle anderen ihrer generation auch!
    Sie sind fröhlich, unbeschwert und spontan. Das ist nicht dein kaffee?

    Du bist dabei, teil eines hauses zu werden, die hauswirtin bringt bilder, vergangenheit in zwei dimensionen.

    Das leben will spontanität von dir, empfindungen und beweglichkeit.

    Lass die anderen kaffee kochen und kümmere dich um deine empfindungen.
    empfindungen sind keine gefühle!
    Es geht um ganz konkrete dinge, dinge, die man anfassen kann, malen, schreiben, töpfern, streicheln etc.
    Das sollte jetzt wichtig für dich sein.

    lg Bernd

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  4. Hallo herr/Frau Staudenmohn!

    Sorry, das es so lange gedauert hat, aber mit der "Deutung" von Träumen von Kindern tue ich mir sehr schwer. jedenfalls auf diesem Weg.

    Kinder in diesem Alter leben noch in einer "magischen" Welt, sie erleben das alles viel realer als wir Erwachsenen. Wir verlieren diese Fähigkeit in der Pupertät und erlernen sie dann später unter vielen Mühen neu.

    Daher würde ich sagen, geht es nicht so sehr um eine Deutung für das Kind, sondern für SIE!

    (ich beziehe mich auch auf den 2. Traum, den sie mir geschickt haben)

    Ich denke, ihre Tochter verarbeitet einen Verlust, ganz auf ihre eigene Art und Weise mit vielen archetypischen Bildern, wie wir sie bei Alice auch finden.

    Geben sie ihrer Tochter einfach das Gefühl, das ihre Träume wichtig und richtig sind.
    Sie tun ja schon das Beste, was man machen kann. Sie ernst nehmen, darüber reden und sich an der Schönheit einer kindlichen Traumwelt erfreuen.

    Sie lernt dabei, mit ihrem Problem umzugehen, einen Lösungsweg zu finden.
    Manchmal sind wir einfach nur Begleiter, die staunend das Wunder des lebens betrachten.

    lg Bernd

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  5. ich habe heute vom Tot der Stiefmutter meines Freundes erfahren.Zuvor hatte ich geträumt das wir sie besuchen und ich zu ihr gesagt habe das alles gut wird und das sie keine Angst haben muss(vor den baldigen Sterben).Ich habe diese Frau noch nicht gesehen/begegnet.Ich konnte heute Nacht nicht schlafen obwohl das sonst kein Problem ist.Es kann auch sein das ich schwanger bin.

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  6. Ich war mit meiner Familie in einem Hotel - wahrscheinlich am Meer. Mein älterer Sohn wollte unbedingt zum Strand weil da so schöne Wellen seien zum schwimmen.
    Er überredet meinen jüngeren Sohn ganz begeistert.Dieser sagt,ich soll auch mit. Ich muss ja zur Schule,sage ich darauf und bin schon gestresst,weil ich sonst zu spät komme. Auch mein Mann sagt, dass ich ja zur Schule müsste.....
    Ende der Geschichte - mein Wecker klingelt.


    Ich kann den Traum nicht vergessen aber verstehe ihn auch nicht und dabei ist es einer der wenigen "harmlosen"??? die ich habe.
    Daher wäre ich für die Deutung sehr, sehr dankbar.

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  7. Zum Traum vom 19.2.

    Ein Deutungsversuch!


    Da ihnen der Traum offensichtlich sehr wichtig ist, ist er auch sehr wichtig!!

    Das heißt, jedenfalls für mich, ihr Traum sagt ihnen sehr eindringlich, das sie etwas tun sollen!

    Sie sollen schwimmen, nicht irgendwo, sondern im Meer.


    Das Meer, die Urheimat unseres Lebens auf der Erde, ist die Ursuppe unserer Gefühle, die Kraft des Südens, Vertrauen und Unschuld, das magische Kind in uns.

    Das ruft nach ihnen!

    Ihre Jungs sind dem noch viel näher und wissen offensichtlich, das Frau gelegentlich ins Meer zurück soll, sich mit den tiefsten Gefühlen verbinden soll und nicht nur in die Schule zu gehen.

    Die Schule verkörpert hier wohl den Norden als Gegensatz.

    Die Kraft des Denkens, in ihrem Fall wohl auch die angepasste Denkweise der Schule, die die Gefühle , die Urgefühle wohl nicht zulässt.

    Ihr Mann ist ganau so "vernünftig" wie sie selbst.

    Die Sehnsucht aber bleibt.


    Also, nichts wie ins Wasser, lassen sie sich nicht durch die Schulweisheiten davon abhalten, ihre tiefsten Gefühle, wenn schon nicht zu leben, zu beachten.

    Wie wärs mit einem Vollmondritual?

    Nehmen sie sich ihre besten Freundinnen und gehen sie bei Vollmond in die Natur, zelebrieren sie ein altes Ritual der Verbindung mit dem Mond, dem Wasser.

    Wenn sie kein Ritual kennen, dann erfinden sie eines, die anderen sind auch so entstanden.

    Viel Erfolg

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