Freitag, 19. September 2014

Traumdeutung Dämonen im Traum

Anonym hat gesagt…
Hallo Bernd,

Also es geht darum, dass ich zwar nicht immer genau den selben Traum habe, aber meine Träume eigentlich immer ähnlich ablaufen. Im Grunde laufen sie alle auf zwei Arten ab:

1. Ich beobachte nur, zwei Menschen, ein Mann und eine Frau. Die beiden suchen in einer Menschenmenge nach einem Kind welches sie entführen können. Sie suchen sich immer ein kleines Mädchen mit langen rötlichen Locken aus (ich denke so stelle ich mir eben ein unschuldiges kleines Kind vor). Dieses schnappen sie sich und bringen es zu einem einsamen Ort. Sie werden immer von irgendwelchen Verwandten des Kindes verfolgt welche dass Kind retten möchten. Ich sehe zu und bin nervös weil ich aus irgend einem Grund möchte, dass ihr Vorhaben gelingt. Wenn sie an einem verlassenen Ort angekommen sind, ziehen sie ein großes reich verziertes Messer und wollen das Kind damit opfern um einen Dämonen zu beschwören, den sie anbeten. Während ich sie beobachte hoffe ich immer noch, dass sie sich beeilen und es schaffen. Jedoch immer im letzten Moment, kommt jemand und verhindert es. Das Kind wird immer gerettet und ich bin dann wütend und enttäuscht. Am Ende dieser Träume wird mir auch jedes mal von Neuem klar weshalb, und zwar ist es so, dass ich der Dämon bin der beschworen werden soll.

2. Die zweite Variante ist kurz und schnell zu erklären. Ich bin ein Dämon und ich bin bereits frei. In jedem dieser Träume töte ich Menschen, auch Freunde, Bekannte und sogar meine eigene Familie. In diesen Träumen befinde ich mich immer zu Hause und gehe nach draußen. Wenn meine Familie da ist, töte ich sie. Wenn jemand in unserem Hof steht, töte ich ihn. Dann gehe ich in die nächste Stadt und dort töte ich nicht wahllos wie noch zu Hause, ich töte nur Menschen die ich kenne und gerne mag oder die ich ziemlich hasse. Ich töte alle zu denen ich irgend eine Art Beziehung hab ob positiv oder negativ. 

Hallo!

Die Grundfrage ist wohl, was ist ein Dämon!

Dort wo wir nicht sind, in uns selbst, dort werden wir besetzt. Dort wo Sie nicht in sich sind, sitzt ein Dämon, ein Wesen, das aus Selbstzweifeln besteht, Energie raubt und den Weg für Krankheiten bereitet.

Oder, wie es Wiki sagt:

"Als Dämon (Plural Dämonen, von griechisch δαίμων daimon) wird zunächst ein „Geist“ oder eine Schicksalsmacht (δαιμόνιον daimónion) als ‚warnende oder mahnende Stimme (des Gewissens)‘ und ‚Verhängnis‘ verstanden."

Der Dämon zeigt an, das Sie mit sich selbst nicht im Klaren sind, eine innere Zerissenheit oder ein starker Zweifel an Teilen der eigenen Person haben und mit den tiefen Schichten des Unterbewusstseins keinen Kontakt haben.
Welche Phantasien oder unterdrückten Wünsche sind vorhanden, die nicht gelebt werden oder gelebt werden können.

Sorry, aber das geht über eine online Traumdeutung weit hinaus! Ich denke, wenn sie diese Träume oft haben, sollten sie psychotherapeutische Hilfe suchen, um zu klären, welche Ängste oder Schuldgefühle dahinter stecken!


 lg Bernd




Kommentare:

  1. Lieber Bernd,

    mich hat ein sehr intensiver Traum diese Nacht überrascht, weshalb ich dich um Rat bitten möchte.

    Ich helfe meinen ehemaligen Chef (schon ca. 5,5 Jahre her) ein Auto zu beladen, um ihn auf seine Feier zu bringen. Es ist schon recht dunkel oder düster bewölkt. Wir befinden uns an einer Bushaltestelle, die es auch real gibt. Die Umgebung im Traum ist identisch zum realen Ort.

    Auf einmal rennt mein Hund los, linker Hand weg von mir, so dass ich mich drehen muss, die Leine wird dabei immer länger, er rennt unter einen stehenden Bus. Es handelt sich dabei um unseren schon länger verstorbenen Familienhund. Ein größerer Chihuahua in Cremefarben mit langem Fell. Ich lebte mit ihm zusammen in der Elternwohnung und nach Auszug lebte er bis zu seinem Tod bei meinen Eltern.

    Ich bin mit der Situation überfordert und überlege, was ich jetzt mache. Soll ich die Leine los lassen und hoffen, dass der Bus ihn nicht erfasst? Der Bus fährt los und ich ziehe fest an der Leine... vor dem Rad kommt mein Hund hervor, wird vom rechten Hinterrad erfasst, es wird der Schwanz oder eines seiner rechten Beine abgetrennt - er erschrickt, sieht nach rechts an seinen kleinen Körper und krümmt sich vor Schmerz. Ich bin schockiert und leide mit ihm. Er kommt auf mich zu und es tropft Blut aus der Wunde.

    Nun wende ich mich ab, da ich ja meinen Chef zu dieser Feier bringen muss und ihm den Abend nicht verderben möchte und fahre oder gehe einfach, um meinen Hund später zu holen. (Das ist ganz schrecklich und passt gar nicht zu mir - ich finde es so schlimm, dass mir sogar die Tränen kommen, während ich das hier schreibe...)

    Ich komme zurück und suche nach meinem Hund, es ist dunkel, nur schummeriges Laternenlicht. Ein anderer Hund, sehr groß, ist auch da. Wir befinden uns auf der anderen Straßenseite, wo der Unfall passiert ist.

    Mein Hund humpelt total verstört hin und her, immer noch tropft Blut aus der Wunde, und ich denke über den großen Hund, dass er ihn nicht bekommt. Ich bin erleichtert, dass er überhaupt noch am Ort ist und ihn niemand mitgenommen hat. Dann rufe ich nach meinem Hund und er kommt zum Glück auf mich zu. Ich hatte bedenken, dass er hört. Ich nehme ihn mit einem großen, weißem Handtuch auf, drücke ihn an mich und sehe in seine getrübten, vergrößerten Augen. Ich werfe Dinge von dem Beifahrersitz und setze ihn sanft ab. Dann sehe ich noch einmal in seine großen verängstigten Augen und frage mich, was ich nun bloß mache und wo man um diese Uhrzeit einen Tiernotarzt findet.



    Ich wache angsterfüllt und schweißgebadet auf, bin total erschrocken über meine Reaktion. Ich schäme mich und verstehe nicht, wie ich meinen Hund zurück lassen konnte, verletzt - das passt gar nicht zu mir! Es ist 01:45 Uhr Nachts, ich habe auf meinem Smartphone nachgesehen, ob der Traum etwas mit der Organuhr zu tun hat, daher kenne ich die Uhrzeit.

    Mich hat dieser Traum sehr gefesselt und ich habe immer noch eine große Traurigkeit in mir, so dass ich mich hier an dich wende, in der Hoffnung für Klarheit zu sorgen.

    Lieben Dank und viele Grüße
    Julie

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  2. Hallo :)
    Seit Tagen, wenn nicht Wochen habe ich fast den selben Traum.
    Es geht immer darum, dass sich zwei Männer für mich interessieren. Der eine eher ein Bad boy der andere eher Soft. In jeden Traum sehen sie anders aus, dennoch entscheide ich mich immer für den Bad Boy. Die Entscheidung fühlt sich auch immer richtig an. So als würde man ja zu seinem Seelen Verwandten sagen :)
    Na ja nur bin ich nicht vergeben und habe gerade auch keine Männer die um mich kämpfen. Aber was mich doch sehr verwirrt ist, dass der Bad Boy immer sagt, dass ich auf ihn warten soll.
    Seltsamer Traum, vielleicht weiß ja jemand das zu deuten :)

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  3. Hey, Bernd

    Ich wende mich an dich mit einem Traum der zwar nicht aktuell ist, da er schon über ein Jahr alt ist, dafür aber um so intensiver war. Ich habe schon eine menge Leute aus meinem sozialen Umfeld von diesem Traum erzählt und "Amateurdeutungen" erhalten die für mich aber nicht recht Sinn ergeben wollen. Dann starte ich mal mit meinem Traum:
    Eine Schlange und ein Hühnchen sitzen sich in einem noblen Restaurant an einem runden Tisch mit weißer Tischdecke gegenüber. (Meine Sichtweise war die eines Beobachters über die Schulter der Schlange hin zum Hühnchen). Neben der Schlange stand eine andere Schlange, ein Schlangendiener und neben dem Hühnchen ein Hühnchendiener. Plötzlich taucht ein Pinguin auf mit zwei Käseglocken und stellt je eine vor das Hühnchen und die Schlange (die sitzenden). Die Schlange deckt ihre Käseglocke auf und darunter liegt eine gegrillte Schlange. Dann deckt das Hühnchen ihre Käseglocke auf und darunter liegt ein gegrilltest Hühnchen. Daraufhin sagt das Hühnchen "Unsere Gesellschaft wird sich nie ändern wenn wir so weiter machen". Die Schlange nickt und dreht sich auf einmal um und köpft ihren Diener. Das Hühnchen guckt erstaunt und köpft dann ihr Hühnchendiener. Daraufhin beugt sich die Schlange rüber zum Hühnchen und beißt es zärtlich oben rechts an den Kopf. Es steigt etwas Rauch auf. Das war der Traum.
    Also den Traum hatte ich wirklich so (außer das ich mir nicht sicher bin ob der Kellner wirklich ein Pinguin war). Bitte um eine Deutung weil ich echt keine Ahnung habe was das bedeuten sollte.

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  4. Hallo Bernd,

    heute hatte ich Traum der mir bis jetzt im bewusstsein geblieben ist und würde gern wissen was er bedeuetet:
    Ich wohnte/war bei meinem besten Freund der bald vater wird, seine freundin wohnt auch da, es ist eng im haus und es heißt es wird draußen bald eine schlacht geben. (gegen Orks oder dämonen) Ich suche mein selbst geschmiedetes messer und bereite es für die schlacht vor, es ist alt, rostig, zerfurcht und klein, ich schmiede es länger, zu einem schwert, schleife es scharf, ich sehe die ganze zeit die klinge sehr genau, sie ist robuster als die alte, steiler/besser geschliffen. der vater meinens freundes unterstützt mich dabei. er hat das werkzeug, wissen usw. Ich wache auf bevor das schwert ganz fertig ist und die schlacht begonnen hat! es hat mir spaß gemacht an dem schwert zu arbeiten und es zu perfektionieren. hat der traum etwas mit klaren entscheidungen zu tun? da würde gerade was anstehen.

    hoffe du kannst mir dazu was sagen
    lg Schwarzvogel

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  5. Hallo,
    momentan habe immer seltsame Träume, die mir extrem Angst machen und darum wollte ich um einen Rat bitten, was das zu bedeuten haben könnte.
    Die Träume laufen immer nach dem selben Muster ab:
    Ich bin an einem mir fremden Ort oder einem Ort, der zwar reel existiert aber bestimmte Veränderungen aufweist (z.B. andere Gebäude fehlen/sind ersetzt worden). Dann ist meistens noch ein weiteres Wesen (Mensch/Tier) zu dem ich real/im Traum eine emotionale Bindung habe (sie ist mit mir die 2. "Hauptperson" in dem Traum, bis jetzt war es immer ein Mädchen) und weitere Leute die ich kenne.

    Ich bin zu Beginn immer an einem anderen Ort & steige mitten in der "Handlung", als ob ich den Körper gewechselt hätte, dabei bin ich aber trotzdem noch ich selbst.

    Ich folge immer der anderen Hauptperson (sehr oft ein Kind) und diese führt mich zu Toren o.ä. z.B. zu Türen oder Dachluken (dahinter sind dunkle/ fensterlose Räume) und will, dass ich mitkomme, sagt aber die ganze Zeit nichts. Mich überkommt dann jedes Mal beklemmende Angst und das Gefühl, dass es mich zum Bösen bringen will und wenn ich im Folge passiert immer etwas total grusliges und oder ich treffe auf etwas, das sich in einem dunklen Raum versteckt. Heute Nacht träumte ich von einer Freundin, die sich in eimen verlassenen Ruine/Haus auf einer Leiter zu einer offenen Dachbodenluke in ein Kind verwandelte und mich Böse angrinste. Es war ein Klartraum ab dem Punkt, ich wollte nicht, dass diese Kinder meine Träume zerstörten & geriet in solche Wut, das ich es an den Hangelenken packte & dachte: jetzt ist Schluss! "Du kommst jetzt mit", sagte ich und das Kind wehrte sich immer weniger, schrumpfte und verwandelte sich in eine Plastikbabypuppe. Ich sah es und blieb stehen.

    Seit diesen Träumen fühle ich mich seltsam verfolgt und habe das Gefühl, dass etwas hier(um mich rum/in der (v.a. bei der dunklen) Wohnung - Nachts) ist und mich bedroht oder wartet, dass ich etwas tue/ dem Folge. Ich habe das Gefühl, (im Traum) Tiere & Kinder sind Boten, die mich zu "dem Bösen" locken sollen.
    Das Gefühl, dass da etwas bedrohliches ist war bei dem Haus meiner Oma in den letzten Jahren sehr stark und hat zugenommen - Das ist das selbe Gefühl der Angst, das ich im Traum bekomme, wenn ich spüre was das Kind vorhat/ das Böse in der Nähe ist. Jetzt ist es auch manchmal hier und letztes Jahr hatten wir 5 Todesfälle in unserer Familie, v.a. durch lange Krankheit - alles beim/im Haus meiner Oma.

    Ich weiß nicht ob da ein Zusammenhang besteht, aber eine Deutung dieses Traums/ ein Rat dazu wären sehr hilfreich.

    Liebe Grüße

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