Montag, 20. Februar 2012

Das Puzzle der Träume

Gerne gebe ich an dieser Stelle einen Kommentar von Richard in den Blog.
Ich freue mich ja auch über so einen schönen Kommentar.
Danke Richard!

Richard hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung, Entenfuß steckt im Hals" hinterlassen:

Hallo Bernd,
ich glaube, ich konnte gestern endlich das Puzzle, das mir meine Träume hinterlassen haben, zusammensetzen – auch Dank deiner Hilfe. Die Sache mit Krafttier und Veränderung, die mich in meinem Bemühen sie aufzuhalten, umbringen wird. Meine Unfähigkeit trotz dieses Wissens, meine Gegenwehr einzustellen…all das hat mich nicht losgelassen und geisterte immer wieder mal, zusammen mit der Erinnerung an die Träume durch meinen Kopf.

Gestern-nein, es war kein weiterer Traum. Es war ein Buch. Ein Buch über Religionen und auch über die Naturreligionen und was die Indianer glauben. Über die Totems und daß man seines auch finden kann, in dem man im Traum in den Körper des Tieres schlüpft.

Und da mußte ich an einen Traum von mir denken, der zu den schönsten Erlebnissen meines bisherigen Lebens gehört.

Es war ein schöner, nicht zu heißer Sommertag, alles ruhig bis auf die Geräusche, die in der Natur so vorkommen. Ich war ein Deutsch Drahthaar Hund und lag gemütlich in unserem Garten vor der Hütte in der Sonne und döste so vor mich hin. Meine Besitzer hatten mich allein im Garten gelassen und waren weggefahren. Aber das war nicht beängstigend. Endlich mal Zeit für mich, keiner der mich herumkommandiert, satt und alles ruhig in „meinem Revier“.

Doch dann – höre ich andere Hunde bellen, mich reißt´s auf die Pfoten, denn die kommen eindeutig näher und dann seh ich sie auch schon. Es sind so 5-6 Hunde aller Rassen und Größen und sie jagen ein paar Laufenten genau in meine Richtung. Auch ich merke, wie sich bei mir das Jagdfieber breit macht, doch gleichzeitig ganz in Engelchen-Teufelchen-Manier auch ‚Ich sollt doch hier aufpassen…das wird Ärger geben…aber das wird toll,..wer soll es dir denn verbieten‘. Dann flattern die Enten über unseren Gartenzaun, die Hunde springen hinterher und für mich gibt es auch kein Halten mehr – ich laufe so schnell mich meine Pfoten tragen mit ihnen. Mir geht es nicht darum die Enten zu erwischen. Einfach nur laufen mit meinesgleichen und ohne die Angst zurückgepfiffen zu werden So mühelos, wie ich es als Mensch nie könnte (bin lungenkrank). Es war herrlich, auch wenn eine kleine Prise Schuldgefühl blieb. Leider war es der Wecker, der mich dann schlußendlich doch zurückgepfiffen hat.

Dann Felix, der verstorbene Schäferhund, der sich bei mir im Traum verabschiedet hat. Er war schon alt und auch seine Besitzer nicht mehr die Jüngsten, sodaß ich mich angeboten habe, mit ihm Spazierenzugehen. Wir haben uns super verstanden. Doch dann wurde ich mal wieder ziemlich krank und konnte ihn länger nicht besuchen. Auch ihm ging es zu der Zeit nicht sonderlich. Sein Zustand verschlechterte sich so, daß er eingeschläfert werden mußte. Er kam im Traum zu mir und hat meine Hand geleckt, ich hab ihn gestreichelt. Er hat mich angesehen und mir telepathisch übermittelt „Danke für alles, mir geht es gut und sei nicht traurig. Denk an das, was wir gemeinsam hatten“. Ich konnte mir zunächst keinen Reim darauf machen, bis mir meine Eltern gesagt haben, daß er eingeschläfert wurde.

Mit Bella, unserem Nachbarshund die mich auch sehr mochte, hatte ich im Wachzustand so einen telepathischen Moment. Ich war gerade mit meinem Hund unterwegs, als wir ihr begegnet sind. Sie hatte Probleme mit ihren Hüften, war aber seit einer schon länger zurückliegenden Operation wieder ganz gut fit geworden. Sie lief frei auf mich zu, sah mich an und es kam sowas wie „Danke, aber ich muß jetzt gehen. Und dahin kannst du mir nicht folgen“ Dann ist sie weitergelaufen. Zwei Wochen später ist auch sie gestorben.

Ähnliches mit Ankia, dem Hund meiner Tante. Sie hatte sich bei einem Sturz über die Stiege irgendwie die Wirbelsäule verletzt und zeigte Lähmungserscheinungen an den Hinterbeinen. Sie mußte rutschfeste Hundeschuhe tragen um überhaupt halbwegs vom Fleck zu kommen. Sie war immer total begeistert beim Ballspielen, doch das war in ihrer Verfassung so gut wie unmöglich...tbc


Wir waren im Garten und ich mußte daran denken, wie wir immer, wenn ich dort war, zusammen gepielt hatten. Sie lag da wie ein Häufchen Elend. Irgendwie dachte ich bei mir, warum soll jetzt alles was Spaß macht, vorbei sein, nur weil sie krank ist. Den ganzen Tag nur rumliegen und nichts tun dürfen, da würde ich auch nicht mehr wollen. Ich hab ihren Tennisball geholt und hab ihn ihr zugerollt. Alles ganz harmlos und ohne rumspringen und so, aber wir hatten trotzdem unsere Freude. Dann mußte ich leider gehen, weil ich mit meinen Eltern mitgefahren bin und die nach Hause wollten.
Ankia saß an mich gelehnt da und sie leckte mir die Hand, den Tennisball zwischen meine Füße gelegt, als sie zu mir hoch sah hatte ich den Satz „Danke, daß wir das noch einmal gemacht haben“ ganz klar in meinem Kopf. Und es sollte tatsächlich das letzte Mal gewesen sein. Auch sie ist tot.

Dann der Traum von dem Hund, der gegen den Bären kämpft. Ich hab rausgefunden, daß ich nach indianischem Horoskop „Grizzly“ bin. Doch Hunde begleiten mich schon mein ganzes Leben. Mein erster Babysitter war die Boxerhündin meiner Eltern. Mein erster Kumpel war die französische Bulldogge meiner Großeltern, bei denen ich mehr oder minder aufgewachsen bin, weil meine Eltern ziemlich schnell wieder arbeiten gingen – schließlich mußte ein Eigenheim finanziert werden.

Mein ganzes Leben begleiten mich schon Hunde – jetzt im Nachhinein frage ich mich, wie ich so lange so blind sein konnte. Hunde –auch Fremde, von denen mir ihre Besitzer versichert haben, daß sie sonst nicht so zugänglich Fremden gegenüber sind – behandeln mich, als würden wir uns schon ewig kennen und das kann nicht am Geruch meines Hundes liegen, den ich an mir habe, denn das war auch schon so, als sie noch nicht bei mir war.

Der Hund scheint mein Totemtier zu sein. Deshalb konnte auch in meinem Traum keiner der Beiden weder Bär noch Hund eindeutiger Sieger sein. Auch die Beschreibung der „Hundepersönlichkeit“ trifft  zum Großteil auf mich zu. Deshalb kann ich wohl auch nicht aus meiner Haut, wenn es darum geht „meinen ‚Herrn‘ zu verteidigen“ auch wenn das mein Untergang sein sollte. Ich kann einfach nicht anders. Wenn ich meinen wahren Beruf und meine „Traumjobs“ ansehe – Bauarbeiter, der zu Schaden kommt, weil er an seine Kollegen denkt, denen die Gerüststangen draufknallen könnten, der Soldat, der Busfahrer und nicht zuletzt der Secret Service Agent. Alles Dienste für jemand anderes wo der „Wachhund“ in mir gefragt ist.
Ein Hund braucht eine feste Ordnung, wo er seinen Platz kennt. Das ist wohl auch der Grund, warum ich mit Veränderungen so furchtbar schlecht zurechtkomme.

Danke, daß du mich auf die richtige Fährte gebracht hast. Jetzt, da ich weiß was los ist, kann ich auch besser damit umgehen.

Liebe Grüße
Richard


Mittwoch, 25. Januar 2012

Traumdeutung Brautkleid

Anonym hat gesagt...
Hallo Bernd,
ich träume schon Jahre immer wieder den gleichen Traum und möchte gerne wissen was er bedeutet.
Also ich und mein Partner wollen heiraten und ich brauche nur noch mein Brautkleid. Es ist ebr immer wiedr so das ich es nicht schaffe mir das Kleid zu organisieren. 
Entweder reicht die Zeit nicht oder es ist zu teuer.
In meinem Traum ist ansonsten alles ok. Nur dieses mal sollte mir meine Freundin helfen ein Kleid zu organisieren und hat mir nicht helfen können oder wollen.Ich war in meinem Traum sehr traurig darüber und verzweifelt das ich es einfach nicht schaffe.. 
Es wär sehr lieb wenn du mir sagen könntest was der traum bedeutet!! Glg

Hallo Anonym!

Bei einer Traumdeutung stellt sich immer die Frage, was ist ein... was bedeutet ein ...!
Also, was ist ein Brautkleid?
Vereinfacht gesagt, stellt es eine Art Kostüm für einen speziellen Anlass dar. Den der Trauung.
Die Braut trägt dieses Kostüm je nach der ortsüblichen Sitte. In unseren Breiten sehr oft ein langes weisses Kleid aus edlem Stoff. Die Braut tritt heraus aus ihrer Alltagsrolle und zeigt eigentlich mit dem weiß ihre "Jungfräulichkeit und Unbeflecktheit."
Für kurze Zeit ist sie die Königinn, um danach wieder im Alltag zu verschwinden.
Die Hochzeit und damit auch das Brautkleid zeigen einen extremen Wandel im Leben an. Von Unabhängigkeit wechselt die Braut (hoffentlich in einer Liebesbeziehung) in eine eheliche Abhängigkeit.
Das Brautkleid zeigt diesen Wandel an.

Offensichtlich beschäftigst du dich schon seit längerer Zeit mit dieser inneren Umstellung. Es scheint kein passendes Kleid zu geben, es scheint keine passende Rolle in der Beziehung für dich zu geben.Auch deine Freundin findet nichts Passendes.

In deinem anderen Traum schreibst du:
"Als ich auf meine Hochzeit komme ist es schon fast zu spät und ich bin total unruhig.....dann bin ich irgend wie auf eier großen festlichen Wiese und werde getraut..."
Die Wiese ist, jedenfalls in meiner Deutung, ein Symbol für deine Empfindungen! Wohlgemerkt Empfindungen und nicht Gefühle.
Da passt irgendetwas nicht!
Ich würde sagen, überprüfe einmal welche Rolle du in euerer Beziehung spielst. Vielleicht ein eingefahrenes Muster, eine Unzufriedenheit, etwas, das schon sehr körperlich ist.
Frag dich mal, ob du dieses Kleid jemals angezogen hast oder willst. Das meint nur die Rolle, die du spielst, also, welche Rolle spielst du?

Dienstag, 27. Dezember 2011

Traumdeutung Rituale, Wintersonnwende

Lieber Bernd ich bitte dich diesen traum zu deuten er war sehr stark, wirkte real und als ob ich schon mal da gewesen wäre + weltenübergreifend
Nacht 18-19 Dezember
~Wintersonnenwende

Jan und ich waren auf einem Ritual bei einem Alten Kloster, es war tag und das Ritual hatte noch nicht begonnen. Monika (die im realen leben einen altar zum einladen/anerkennens des dunklen, „bösen“ eingerichtet hat weil sie es verdrengt) ist auch da und verlässt das Ritual noch bevor es beginnt! Der Prister sagt: sie glaubt sie kann entkommen und plötzlich sehe ich fotos und Videoaufnahmen von jedem schritt den sie weg von diesem ort tut, sie wird verfolgt! Es ist Nacht und das Ritual startet, wir sind hinter dem Kloster, plötzlich im Mittelalter, auf der anderen seite ist eine mauer, dahinter ein friedhof, alle stehen im kreis, es ist winter glaube ich, ein feuer brennt, banner und lanzen stehen, totenköpfe, es scheint ein fest der toten zu sein! Die Energie ist extrem hoch und das rital sehr stark und alt, macht mir aber Angst, denn auf anlass des pristers lässt sich einer nach dem anderen im kreis in der mitte im feuer auf einem Pfahl aufhängen, ein haken wird ihm wie in indien durchs rücken gebohrt und er hängt da um zu sterben, sich aufzulösen,! Es scheint mir wie eine sekte, der prister bittet die teilnehmer sich zu opfern und wenn sich einer opfer wird er von lanzen, schwertern, einer kraft von oben zerissen zerfleischt, verbrannt und zerfetzt bis er sich in einem blitz vollkommen aufgelöst hat, er ist jetzt in einem anderen reich! Das ziel ist es das alle dort hingehen außer der prister selbst so scheint mir! Irgendwann sind nur mehr jan ich der prister und und noch ein junger mann names Jenny da! Wir lassem ihm den vortritt und er hängt sich auf den Totempfal und sagt: Gott nimm mein sündiges Fleisch und verbrenne meinen Körper! Wir finden das sehr eigenartig und plötzlich zereisst es ihn/Jenny! Jenny ist jetzt kein körper mehr, kein name sonder einfach drei gelb orange Punkte die perfekt im dreieck stehen, die dreifaltigkeit! Die Punkte befinden sich im schwarzen universum und leuchten, alles löst sich auf, da ist nur mehr schwarz und die 3 punkte, ich war einer der drei oder alle drei, sie lösen sich aus ihrer form und sausen freuden juchzend wie in einer achterbahn durchs universum, dehnen sich auseinander, zusammen, verformen sich, tanzen wild! Schließlich nehmen sie wieder Form an und ich lande auf dem boden (das szenario erinnert mich an dem traum in dem ich vom tod verfolgt wurde, meine lebenslage ist ähnlich) Jan und ich entscheiden uns nicht dort aufzuhängen, es herrscht ein leeres gefühl, der kreis aus menschen ist weg, wind ist spürbar, es ist nach mitternacht, die stimmung ist wie nach dem feuerlauf, wir entscheiden zu gehen, gehen durch ein tor in der mauer richtung friedhof…

Hallo Anonym!

Was für ein Traum!
Solche Rituale entstammen einer alten Zeit. Sie sind mächtig, weil sie unser Unterbewusstsein ansprechen, weil sie mit archetypischen Bildern arbeiten, jenseits des Verstehens! Die Sehnsucht nach solchen Ritualen entspringt einer tiefen Vereinzelung der Menschen in unserer Zeit. Sie entstammen einem magischen Weltbild, in dem Opfer die Götter bewegen sollten. Heute angewendet zerstören sie die Welt!
Es ließe sich viel zu deinem Traum sagen, aber ich will mich auf seine zentrale Botschaft beschränken.

Die zentrale Botschaft ist die 3!
Es geht um das Wachstum deiner Seele, es geht um Vertrauen und Unschuld und um dein magisches Kind.
Arnold sagt dazu:

"Das magische Kind gibt mir Kraft: gleich dem Tier hat es die unmittelbare Verbindung zwischen fühlen und empfinden, Trieben und Sinnen. Es lernt einerseits durch spielerisches Vereinen von außen und innen, andrerseits über den affektiv bedingten Reflex, der Vermeidung von Schmerz und Wiederholung von Lust. Das Kind ist gutwillig, aber hedonistisch – was nicht Freude bereitet, kann kein Triebziel sein. So muß das sprechende Selbst seinem Kind gegenüber eine Sprache reden, die es versteht, auf daß es folgen kann – was es ja möchte.
Das Kind ist unterbewußt, hat seinen Schwerpunkt in der Phantasie der Traumwelt, die es spielerisch im Wachen umsetzt; doch das Spiel kann magisch werden, wenn man die Gesetze der Kraft versteht.Hier Nachlesen"

Wenn DU die Gesetze der Kraft verstehst!!
Es geht auch ums Verstehen! Niemals irgendwelchen obskuren Ritualen folgen, ohne sie zu verstehen! Rituale vermitteln oft ein trügerisches Gemeinschaftsgefühl, aber es ist notwendig (wir leben in der Wassermannzeit!) die Rituale zu verstehen. Was sollen sie bewirken und WIE sollen sie wirken.

Dein Traum zeigt dir das sehr deutlich. Sinnlose Opferungen bringen nichts.
Du schreibst: "das szenario erinnert mich an dem traum in dem ich vom tod verfolgt wurde, meine lebenslage ist ähnlich"

Was redest du da?
Der Tod verfolgt uns nicht, er ist immer an deiner Seite! Er ist dein einziger wahrer Ratgeber, denn er hat keinen Grund zu lügen.
Die Lebenslage in der du dich befindest ist immer die Beste aller deiner momentanen Möglichkeiten, so obskur es klingen mag, sie ist deine momentane höchste Möglichkeit. Nimm sie als deine Potentialität wahr und bejahe sie.

Kümmere dich nicht um die Toten auf dem Friedhof, schon Meister Jesus sagte, lass die Toten ihre Toten begraben! Er meint damit, das der Jünger seine Eltern hinter sich lassen soll, um seinem Weg zu folgen. Deinem Weg!

Der Traum sagt es sehr schön, ein Gefühl der inneren Leere.
Wie nach einem Feuerlauf, eine innere Leere, was gibt es Besseres? Fülle sie nicht mit Belanglosigkeiten, sondern warte gespannt auf den nächsten Schritt.
Nach Mitternacht fängt ein neuer Tag an! Der Wind weht die Veränderung herbei und nur aus der Leere kann neues entstehen!

Sei nicht traurig, sondern freudig, die Dinge wenden sich zum Guten!

Montag, 5. Dezember 2011

Traumdeutung Eisbär

Darky hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Der Eisbär im Garten" hinterlassen:

Servus ^^

Ich würde auch gerne hier einen Traum hinterlassen, den ich erst heute hatte.

Ich habe geträumt dass ich in einem Laden bin, was genau für einer weiß ich nicht. Hinter einem der Regale sehe ich ein Pappaufstellbild mit einem Eisbären drauf. Dann, auf einmal, wurde der Eisbär echt, heißt vor mir auf dem Boden lag ein echter Eisbär, normal groß, Fell, alles. Er lag ganz ruhig da auf der Seite, leicht schläfrig. Ich fand das zwar etwas seltsam, habe mich dann aber doch getraut ihn zu berühren. Da er sich das hat gefallen lassen hab ich angefangen ihn zu kraulen und zu streicheln. Er schien das zu mögen, denn plötzlich hat er seinen Arm ausgestreckt und mich mit seiner Pranke ganz sanft an sich herangezogen. Ich lag also ganz eng an den Bären gekuschelt, was mir auch angenehm war. Habe ihn weitergekrault, er fühlte sich warm an, hatte zwar etwas raues Fell, aber der Kopf und vor allem die Ohren waren sehr weich. Nach einer Weile kam ein Verkäufer hinter das Regal und war natürlich sehr darüber erschrocken, dass da ein echter, lebender Eisbär in dem Laden lag, und ist schnell weggerannt. Der Bär und ich haben uns aber nicht beirren lassen und lagen weiterhin ganz friedlich da. Schließlich aber, er lag zusammengerollt und ich zwischen seinem Kopf und Pfoten, bin ich aufgestanden. In dem Moment kam eine Verkäuferin hinter das Regal, der Kollege hatte ihr wohl von dem Eisbären erzählt, aber als sie ankam, hatte sich der Bär urplötzlich wieder in einen Pappkameraden verwandelt. Über die ganze Situation musste ich lächeln und hab den Laden verlassen. In genau dem Moment bin ich aufgewacht.

Nun dachte ich mir, na das war ja mal ein schöner Traum, so etwas träume ich ja recht selten. Aus reiner Neugier hab ich dann mal im Internet nachgesehen was es bedeutet, wenn man von Eisbären träumt. Ich war sehr überrascht als ich gelesen habe, dass Eisbären oft ein Hinweis sein sollen, dass einem eine Enttäuschung durch einen geliebten Menschen bevorsteht. Ich persönlich habe in Bären stets lustige Gesellen gesehen, ruhige, genussvolle Tiere. Und Eisbären schienen mir aufgrund der Fellfarbe immer so eine Art "alte, weise Bären" zu sein, nie hätte ich die mit so etwas in Verbindung gebracht. Nun habe ich diese Seite gesehen und dachte mir, vielleicht kann mir hier etwas mehr als nur das erzählt werden.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Schöne Grüße! 

Hallo Darky!
Mir ist auch nicht klar, woher die "Traumbücher" diese Deutung haben. Aus archetypischer Sicht verkörpert der Bär Kraft und Ausdauer, die Fähigkeit einen Winter zu verschlafen, in der Kälte zu überleben!
Sicherheit der Instinkt, wie alle Tiere. Der Eisbär als Tier des Nordens in geografischer als auch in spiritueller Hinsicht, verkörpert auch die Kraft des Denkens, der Klarheit und Weisheit.
In deinem Traum erscheint er erst als Pappschild, als eine Atrappe in der Öffentlichkeit, ein Werbegag. So, wie mit den meisten Wildtieren in unserer Gesellschaft umgegangen wird.
Sie werde nicht ernst genommen, weil ihnen Niemand mehr begegnet.
Du offensichtlich schon! Aus schamanischer Sicht ist das völlig klar! Er ist dein Krafttier, vielleicht auch deine Medizin!
Ich würde dir empfehlen, zu deinem Eisbären Kontakt auf zu nehmen. Eine schamanische Reise zu ihm ist eine einfache Möglickeit dafür.
Finde heraus, wo du dieser Bär bist, frag ihn, wie du ihn in dein Leben integrieren kannst (vielleicht ist es ja auch eine Bärin!) Was kannst du von ihm lernen etc. Bedenke aber auch, das die anderen Leute davor weglaufen! Das ist keine Eigenschaft, die du hinausschreien solltest. Lass deinen Kontakt langsam wachsen und freue dich daran!

lg Bernd

Freitag, 2. Dezember 2011

Traumdeutung Tsunami

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Sintflut" hinterlassen:

hallo zusammen. ich hatte heute nacht einen traum der sich in letzter zeit häufig wiederholt. ich bin irgendwo und mache etwas,(skifahren, auotfahren etc.)plötzlich wird es sehr ruhig und eine tsunami kommt auf mich zu. obwohl ich vorher alleine war sind nun plötlich menschen um mich rum, die mir sehr wichtig sind. ich möchte sie irgendwie vor der welle retten, doch ich kann nicht gegen diese unheimliche kraft des wassers antreten. diese ohnmächtigkeit macht mich fertig. die wellen sind rauschend und riesegross. bevor wir allerdings in der welle sterben erwache ich. 

Hallo Anonym!

Du bist "unterwegs", auf deinem Weg, deinem Entwicklungsweg. Allein.
Deine Entwicklung hat enorme Auswirkungen auf andere Menschen in deinem Umfeld, Beziehungen ändern sich, Gefühle ändern sich und sind bereit, alles andere, alles "Alte" weg zu waschen.
Das Wasser und im Besonderen das Meer, sind ein Synonym für die Gefühle, die ursprünglichen Gefühle.
Die ganz tiefen Gefühle aus deinem Unterbewußtsein. Der Traum sagt dir, das deine Gefühle im Umbruch sind und dieser Umbruch für alle Anderen ganz plötzlich kommt, wie ein Tsunami! Er wird viel in deinem Leben verändern.

Der Traum sagt damit aber auch, das es gefährlich ist, seine Gefühle nicht zu kennen, sie alle auf einmal rauszulassen, ohne Kontrolle.
Du solltest also mal in Dich gehen und nach diesen veränderten Gefühlen suchen, sie für dich und dann auch für andere sichtbar machen. Warte nicht zu lange, auch ein Fluss hat schon viel Kraft. Warte nicht auf den Tsunami, er könnte auch dich bedrohen!

lg Bernd

Dienstag, 29. November 2011

Ausstellung/In eigener Sache!

HERZLICHE EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
30 JAHRE MALEN IN DER GEMEINSCHAFT
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Der Kreativkurs für Menschen mit Behinderung feiert seinen 30. Geburtstag mit einer
Verkaufsausstellung ! Der Erlös kommt dem Kreativkurs und seinen KünstlerInnen zugute.

Samstag, 3. Dezember 2011, 15 Uhr
Im  Grünen Lokal
Esteplatz 7/1a
1030 Wien

Buffet

Malerei der KünstlerInnen
des Kreativkurses:
Gabi Dannhauser, Gerhard Eckenfellner, Renate Engelbrechtslehner,
Josef Germüller, Elfriede Lauber, Markus Lenzbauer, Fredi Musil, Anni  Zikes

Der Kreativkurs wurde vor 30 Jahren von Mag.art Walter Angerer gegründet und findet seither jeden Dienstag unter der Leitung von Caroline Fekete-Kaiser und DI Bernd Schaudinnus in Wien 1030 statt. Einige der TeilnehmerInnen sind bereits seit Beginn, d.h. seit 30 Jahren mit dabei!!

Ausstellung mit der Unterstützung der Grünen Wien 3.
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Der Kreativkurs wird unterstützt von MA13, AK Wien, Licht ins Dunkel, VHS Meidling
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Dienstag, 15. November 2011

Traumdeutung, Unterwäsche waschen

Anonym hat gesagt...
Hallo Bernd, sehr schön, dass Du diesen kostenlosen und auch für mich nicht selbstverständlichen Service anbietest - weiter so und herzlichen Dank schonmal vorab. Nun zum Traum:

Mein Chef hängte letzte Nacht auf einer Wäscheleine meine Kochwäsche (also überwiegend weiße Unterwäsche) auf. Das ist leider das Einzige, an das ich mich noch erinnern kann und was mich seitdem sehr stark beschäftigt. Zu meiner Person: Ich arbeite in einer Kreditbank in der Abteilung für Geschäftssanierungen und mein Chef ist der zweite in der Hierarchie über mir. Ich hatte letztes jahr einen Burnout und bin nach wie vor immer am Limit. Was will mir dieser Traum sagen? Ich kann mich nur selten an meine Träume erinnern, obwohl ich einen sehr unterbrochenen Schlaf habe. Dies hat auch zum Teil mit meinen Wechseljahren (w45) zu tun. Allgemein fühle ich mich oft beruflich überfordert und unverstanden von den Vorgesetzten. Die Stimmung im Team ist eher kühl. Vielen Dank schonmal vorab für die Zeit, die Sie der Deutung meines Traumes schenken. Viele Grüße, U.

Hallo, Fällt dir dazu nichts ein?

Dein Chef hängt deine Unterwäsche auf, dazu gibt es gleich eine Menge von Sprichwörtern!
"Schmutzige Wäsche waschen, geh mir nicht an die Wäsche...
Aber eines ist klar, es geht um einen ganz intimen Bereich. Der wird offensichtlich durch deinen Chef öffentlich gemacht.
Es zeigt aber auch, dass die Wäsche sauber ist, es ist zwar intim, aber sauber! 
Die Wäscheleine ist (meistens) in der Öffentlichkeit, alle können es sehen. Dein Chef zeigt im Traum, sehr intime Details von dir und gibt sie der Öffentlichkeit preis..
Die Deutung geht also von 2 Umständen aus:
Dein innerer Mann, dein Animus, gibt intime Details von dir in die Öffentlichkeit, du gibst intime Details in die Öffentlichkeit. Das würde bedeuten, du solltest vorsichtiger mit Bemerkungen über sehr private Dinge sein!

Als zweites, dein wirklicher Chef geht unvorsichtig mit intimen Details um! Soetwas, wenn es denn so wäre, fällt schon mal unter mobbing!
Schau dich mal um, ob es von außen kommt (dein Chef), oder ob es von dir selber kommt.
melde dich nochmal!