Dienstag, 20. November 2012

Traumdeutung Sisyphus und die Ufo`s

Hallo Bernd, haben Sie vielen Dank für Ihr Angebot, hier Träume zu deuten.

Ich finde das echt spannend, was ich hier alles lese und hätte heute auch ein Anliegen. Diesen Traum träume ich nun schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche:

Ich gehe mit mehreren Personen, die ich im realen Leben nicht kenne eine steile Straße hinauf. Ich schiebe einen leeren Kinderwagen vor mir her, dessen Gewicht ich mir immer mehr bewußt werde. Plötzlich sehe ich, als ich fast oben an der Straße bin und der flache Teil schon in Sicht ist, mehrere Boote im/am Himmel. Es sitzen jeweils mehrere Menschen darin, die rudern. Ich mache meine Begleiter darauf aufmerksam und eine Frau sagt zu mir: "Nichts stimmt mehr, überhaupt nichts mehr!" In diesem Moment sehe ich auch noch eine Formation von Ufos, die wild durcheinander fliegen. Ich sage zu einer Frau: "Kneif mich, sonst denke ich, ich träume das!" Sie kneift mich auch und ich merke, daß es kein Traum ist. Dann entfernen sich die Ufos, aber plötzlich sehe ich Lichtblitze von den Ufos abgleiten und begreife, daß sie uns angreifen werden. Die Ufos kommen zurück und eines löst sich von der Formation und senkt sich auf uns herab. Die anderen rennen schreiend weg, aber ich ducke mich an der Stelle, wo ich bin. Plötzlich bemerke ich, daß da ein Graben ist, in den ich auch sofort hineinsteige und mich noch tiefer ducke. Ich spüre die Vibrationen des Ufos über mir und fühle die Wellen durch keinen ganzen Körper strömen. Ich schließe die Augen und ergebe mich in mein Schicksal, dann wache ich Gott sei Dank auf.

Ja, ein Traum, okay, aber schon der zweite in dieser kurzen Zeit. Aber das Schlimme ist: Ich konnte danach, es war 4 Uhr heute früh, nicht mehr einschlafen, ich hatte panische Angst, daß das die Realität sein könnte heute nacht oder sonst irgendwann in der Zukunft. Keine Ahnung, warum mich das so mitgenommen hat, normalerweise bin ich ein optimistischer, fröhlicher und ausgeglichener Mensch, aber nach diesem Traum bin ich ängstlich und wie von einer dumpfen Ahnung erfüllt.

Ich bedanke mich im voraus, falls Sie Zeit und Lust haben sollten, diesen Traum zu deuten. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.

Einen schönen Tag wünscht Juma

Hallo Juma!

Ein sehr "gehaltvoller" Traum!
Dumpfe Ahnungen nach einem Traum, sind ein Zeichen dafür, dass in DIR etwas vorgeht, etwas sichtbar werden will, dass du offenbar noch nicht beachtest. Keine Panik! Schau einfach genau hin, welche Symbole und "Handlungsanweiseungen" du in deinem Traum wahrnimmst. Du schiebst einen leeren und dazu noch schweren Kinderwagen einen steilen Berg hinauf! Sisyphus lässt grüßen! Sisyphus steht für eine ewige, sinnlose Arbeit, eigentlich auch für das, was wir fast alle täglich tun! Wenn man ihm den Stein wegnimmt, wird er todunglücklich sein! So wie wir, wenn man uns unsere ach so "wichtige Arbeit" wegnimmt. Also, welcher sinnenleerten, wiederkehrenden Tätigkeit gehst du nach? Wie steht es mit dem Kontakt zu deinem Kind, deinem inneren Kind, deiner Kreativität und Lebenslust?

Boote am Himmel sind einfach im falschen Medium, Boote gehören ins Wasser, in die Gefühlswelt und nicht in die Luft, die ein Zeichen für die Gedankenwelt ist.
Da ist dir offensichtlich etwas durcheinander gekommen, denn "nichts stimmt mehr". Du solltest überprüfen, ob du dir deiner Gefühlswelt gewahr bist. Trenne einmal genau Gefühle vom Denken! Die UFO`s kommen von weit draußen, sind aber in deinem Traum auch in der Luft, im Denken, im Nachdenken und grübeln. C.G.Jung sagt zu den UFO`S, sie seien im Traum Botschaften von schöpferischen Ideen, ich sehe das auch so, alle Kreativität und wirklich neuen Ideen kommen von weit draußen, sind "Einfälle", die blitzartig erscheinen. So wie deine Traumufo`s mit Lichtblitzen schießen. Ein Lichtblitz, eine Erleuchtung, eine zündende Idee! Und fast bist du luzid geworden!! Du schreibst: "Kneif mich, sonst denke ich, ich träume das!" Sie kneift mich auch und ich merke, daß es kein Traum ist" Eben, der Trick funktioniert nicht, es schmerzt auch im Traum!

Die Frage die du stellen mußt lautet ganz einfach: Wach ich oder träum ich! Erinnere dich im Traum an dich selber und du wirst luzid und kannst die Botschaft der UFO`s entschlüsseln. Da kommen völlig neue Ideen auf dich zu, vor denen du dich im Augenblick noch fürchtest und dich in den Boden eingraben willst. Alle anderen laufen schreiend weg, aber du akzeptierst dein Schicksal. Welches? Bleib optimistisch und fröhlich, es gibt keinen Grund für schlechte Annahmen. Allerdings fürchten wir uns vor Veränderungen und verstecken uns im tiefsten Graben, weil wir unsere alltägliche Routine nicht unterbrechen wollen. Siehe Sisyphus!

Freu dich auf die neuen Gedanken und Vorstellungen, die dir zuteil werden, sei bereit, sie anzunehmen. Wenn der Traum nochmal kommt, dann gehe den UFO`s entgegen und schau nicht weg!

Alles Liebe Bernd .

Kommentare:


  1. Könnten sie mir bitte folgenden Traum deuten...er macht mir große Sorgen...!

    ich hab geträumt dass wir mit der klasse in einem Krankenhaus eingeschlossen waren (es sah nicht aus wie ein Krankenhaus) und da waren ein Löwe und ein Bär drinn, die uns gejagt haben und wir haben uns halt immer versteckt und ich hatte ein Löwenbaby auf dem Arm( es war eigentlich eine Ratte) und damit der große Löwe sie nicht riecht hab ich sie unter den Pulli getan und dann sollten wir uns aufteilen und ich bin dann mit einem Freund ins UG gegangen und dann ist der Freund ein Stück vorgegangen und kam wieder und meinte zu mir :Geh da nicht hin da ist ein Kind ohne Wange und Ohr"
    Und dann hab ich so ein piepen gehört und meinte zu dem Freund : Irgendwas sieht uns!!!" und dann sind wir gerannt, bin gestolpert und der Löwe hat mich gepackt und dann bin ich aufgewacht

    was will mir das sagen?

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  2. Beschreibung des Traums:: Zuerst mal, mein Hund, den ich 14 Jahre hatte, ist
    am 27.10.12 gestorben.
    Genau 4 Wochen danach habe ich das erste Mal von ihm geträumt.Ich guckte aus
    dem Fenster und sah ihn draußen stehen,er guckte aber nicht zu mir hoch. Ich
    wollte die Treppe runter,um ihn zu holen. Da stand er schon an der Treppe.
    Er kam hoch und ich bin runter,wir kamen uns entgegen und ich nahm ihn in
    die Arme und habe mich so gefreut, daß er gar nicht tot ist und wollte es
    gleich jedem erzählen, nur leider bin ich dann aufgewacht.
    Was ich an dem ganzen Traum nur nicht verstehe, ist, daß ich mich in der
    Wohnung meiner Eltern befand, wo ich aufgewachsen bin und meine Eltern sind
    seit 20/24 Jahren tot. Mein Hund ist nie dort gewesen und ich war vor 20
    Jahren das letzte Mal dort.Ich verstehe den Zusammenhang nicht, warum habe
    ich gerade dort meinen Hund gesehen????
    Ich würde mich sehr freuen, wenn ich für diesen Traum vielleicht eine
    Erklärung bekommen könnte.
    Ich bin zwar kein Christ, obwohl ich konfirmiert bin, aber am Todestag
    meines Hundes habe ich am Himmel was gesehen, was mich doch glauben läßt,
    daß es "da oben" irgendwas geben MUSS.
    Elke

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  3. Ich möchte bitte eine traumdeutung zu meinem traum, was ich am 8.12. schrieb, über meinen verstorbenen Hund.
    Warum bekomme ich keine antwort?

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