Mittwoch, 10. April 2013

Traumdeutung Löwe und Wasser

Anonym hat gesagt…
Hallo Bernd!

Letzte Nacht hatte ich einen recht komischen Traum.
Ich bin in Gestalt eines Löwen über Felder und Wiesen gerannt und habe irgendetwas gejagt. Was das war weiß ich nicht, da ich es nicht gesehen habe. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht verfolgt worden bin und deshalb so schnell gerannt bin.
Irgendwann bin ich dann als Löwe in einen Fluss gesprungen und wollte dort etwas fangen. Diese Szene hatte etwas aus einem Gameboy- Spiel wie SuperMario oder ähnliches, da über mir lauter Goldstücke schwebten, die ich einsammeln wollte. An dieser Stelle beginnt dann ein weiterer Abschnitt, in dem ich auf einmal auf einem Boot oder Schiff bin, welches halb voll mit Wasser ist. Ich bin etwas hilflos in dem Schiff herumgeschwommen und bin dann aufgewacht.
Können Sie mir sagen was das zu bedeuten hat?
LG Vanessa 

Hallo Vanessa!

Der Löwe, der König der Tiere, Kraft, Mut und Stärke, aber auch Weisheit und Leidenschaft werden ihm zugeschrieben. Als solche, stark männliche Kraft bist du unterwegs. Wohin und Warum?
Eine animalische Qualität, als Kraft des Nordens, des Denkens aus dem Bauch, des instinkthaften agierens, weiß nicht so recht wohin mit der Kraft. Deine inneren, offensichtlich starken Kräfte, wissen nicht, wohin! Deine Leidenschaft weiß nicht, wohin!

Der Löwe springt in den Fluss, um Spielgeld zu sammeln. Die Jagd eines Löwen ist alles andere als ein Spiel. Dieser Teil deines Traums zeigt sehr schön, dass du dir nicht über deine Kräfte im Klaren bist und mit dieser starken animalischen Kraft in dir nicht -oder noch nicht- umgehen kannst.

Das Wasser, als Symbol für die Gefühle, das Wachstum der Seele, ist nicht unbedingt der Bereich des Löwen, dort ist er in Gefahr, besonders wenn er um Geld spielt, wenn er spielt. Er ist ein König!
So ist auch der zweite Teil des Traumes ein Hinweis auf den Umgang mit den Gefühlen.
Die Boote, ein menschliches Konstrukt aus dem Denken, sind halbvoll mit Wasser, drohen unter zu gehen. Das Denken und Empfinden geht in den Gefühlen unter.

Ein schöner Traum, der dir, nach meiner Sichtweise, sagen will, dass du starke Kräfte hast, dominante Kräfte, die du nicht richtig kanalisierst oder noch nicht in dir wahr nimmst.
Verlass einmal die Boote, die Hilfskonstrukte des Denkens und vertraue deiner Fähigkeit zu schwimmen. Vertrau deiner Fähigkeit, dich auf die Gefühle einzulassen. Mit so einem Löwen als innerer Kraft schaffst du das leicht!

Kommentare:

  1. Wow, danke! Das hat mir echt geholfen! Es steckt sehr viel Wahrheit in diesen Worten. Nun muss ich lernen wie ich meine Kräfte am besten einsetze. Ich wusste ja schon vorher, dass ich starke und dominante Kräfte besitze, aber sie oft falsch einsetze.
    Auf jeden Fall noch einmal ein großes danke für die Deutung!
    Gruß Vanessa

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  2. Hallo Bernd,

    letzte Nacht hatte ich einen schrecklichen Traum.

    Ich besuchte mit meiner kleinen Tochter meinen Bruder und seine Freundin, die in der Wohnung wohnen, in der ich bis zu Beginn meiner Schwangerschaft gelebt habe. Meinen Dackel Hanni hatte ich auch dabei. Eine ehemalige Freundin war auch zu Besuch bei meinen Bruder.
    Wir saßen alle im Wohnzimmer als plötzlich überall Feuer vom Himmel fiel. Es regnete Feuerbälle.
    Mein Vater tauchte auf und nahm mich und meine Tochter mit. Hanni ließ ich einfach zurück. Zusammen fuhren wir durch die Nacht. Auf den Straßen war kaum noch voran zukommen, da panische Menschenmassen alles verstopften.

    Statt mein Vater saß auf einmal mein Mann am Steuer des Wagens meines Vaters.

    Alles und Jeder brannte mittlerweile. Das Feuer war nicht zu löschen. Ganz im Gegenteil. Wasser verhielt sich wie Öl zu diesem Feuer.

    Mein Mann wollte mich und unsere Tochter erst in Sicherheit bringen IND danach wieder die drei Dörfer zurück fahren um meinen Bruder und meinen Hund zu holen.
    Er brachte uns zu einem Reitstall auf dem Feld ganz in der Nähe unseres Hauses. Wie stiegen aus. Ich hatte unser Baby auf dem Arm. Als mein Mann gerade an der Türe klingeln wollte, brannte ein Holzbalkon und stürzte auf ihn nieder.
    Sein rechter Arm brannte. Ich schrie wir müssten ihn löschen. Er entgegnete ganz nüchtern, dass das doch Zwecklos sein,
    Ich sah das mein Kind auch ein wenig Glut abgekommen hatte und anfing zu brennen. Entschlossen ging ich auf meinen Mann zu. Hielt meinen Arm an seinen, wohlwissend, das dies mein sicherer Tod war.
    Wir hielten uns und unser Baby in den Armen.

    Endlich wachte ich auf.

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  3. Was bedeutet es, seinen eigenen Tot zu träumen?

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  4. Was will dieser Traum sagen?

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