Dienstag, 20. November 2012

Traumdeutung Sisyphus und die Ufo`s

Hallo Bernd, haben Sie vielen Dank für Ihr Angebot, hier Träume zu deuten.

Ich finde das echt spannend, was ich hier alles lese und hätte heute auch ein Anliegen. Diesen Traum träume ich nun schon zum zweiten Mal innerhalb einer Woche:

Ich gehe mit mehreren Personen, die ich im realen Leben nicht kenne eine steile Straße hinauf. Ich schiebe einen leeren Kinderwagen vor mir her, dessen Gewicht ich mir immer mehr bewußt werde. Plötzlich sehe ich, als ich fast oben an der Straße bin und der flache Teil schon in Sicht ist, mehrere Boote im/am Himmel. Es sitzen jeweils mehrere Menschen darin, die rudern. Ich mache meine Begleiter darauf aufmerksam und eine Frau sagt zu mir: "Nichts stimmt mehr, überhaupt nichts mehr!" In diesem Moment sehe ich auch noch eine Formation von Ufos, die wild durcheinander fliegen. Ich sage zu einer Frau: "Kneif mich, sonst denke ich, ich träume das!" Sie kneift mich auch und ich merke, daß es kein Traum ist. Dann entfernen sich die Ufos, aber plötzlich sehe ich Lichtblitze von den Ufos abgleiten und begreife, daß sie uns angreifen werden. Die Ufos kommen zurück und eines löst sich von der Formation und senkt sich auf uns herab. Die anderen rennen schreiend weg, aber ich ducke mich an der Stelle, wo ich bin. Plötzlich bemerke ich, daß da ein Graben ist, in den ich auch sofort hineinsteige und mich noch tiefer ducke. Ich spüre die Vibrationen des Ufos über mir und fühle die Wellen durch keinen ganzen Körper strömen. Ich schließe die Augen und ergebe mich in mein Schicksal, dann wache ich Gott sei Dank auf.

Ja, ein Traum, okay, aber schon der zweite in dieser kurzen Zeit. Aber das Schlimme ist: Ich konnte danach, es war 4 Uhr heute früh, nicht mehr einschlafen, ich hatte panische Angst, daß das die Realität sein könnte heute nacht oder sonst irgendwann in der Zukunft. Keine Ahnung, warum mich das so mitgenommen hat, normalerweise bin ich ein optimistischer, fröhlicher und ausgeglichener Mensch, aber nach diesem Traum bin ich ängstlich und wie von einer dumpfen Ahnung erfüllt.

Ich bedanke mich im voraus, falls Sie Zeit und Lust haben sollten, diesen Traum zu deuten. Wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.

Einen schönen Tag wünscht Juma

Hallo Juma!

Ein sehr "gehaltvoller" Traum!
Dumpfe Ahnungen nach einem Traum, sind ein Zeichen dafür, dass in DIR etwas vorgeht, etwas sichtbar werden will, dass du offenbar noch nicht beachtest. Keine Panik! Schau einfach genau hin, welche Symbole und "Handlungsanweiseungen" du in deinem Traum wahrnimmst. Du schiebst einen leeren und dazu noch schweren Kinderwagen einen steilen Berg hinauf! Sisyphus lässt grüßen! Sisyphus steht für eine ewige, sinnlose Arbeit, eigentlich auch für das, was wir fast alle täglich tun! Wenn man ihm den Stein wegnimmt, wird er todunglücklich sein! So wie wir, wenn man uns unsere ach so "wichtige Arbeit" wegnimmt. Also, welcher sinnenleerten, wiederkehrenden Tätigkeit gehst du nach? Wie steht es mit dem Kontakt zu deinem Kind, deinem inneren Kind, deiner Kreativität und Lebenslust?

Boote am Himmel sind einfach im falschen Medium, Boote gehören ins Wasser, in die Gefühlswelt und nicht in die Luft, die ein Zeichen für die Gedankenwelt ist.
Da ist dir offensichtlich etwas durcheinander gekommen, denn "nichts stimmt mehr". Du solltest überprüfen, ob du dir deiner Gefühlswelt gewahr bist. Trenne einmal genau Gefühle vom Denken! Die UFO`s kommen von weit draußen, sind aber in deinem Traum auch in der Luft, im Denken, im Nachdenken und grübeln. C.G.Jung sagt zu den UFO`S, sie seien im Traum Botschaften von schöpferischen Ideen, ich sehe das auch so, alle Kreativität und wirklich neuen Ideen kommen von weit draußen, sind "Einfälle", die blitzartig erscheinen. So wie deine Traumufo`s mit Lichtblitzen schießen. Ein Lichtblitz, eine Erleuchtung, eine zündende Idee! Und fast bist du luzid geworden!! Du schreibst: "Kneif mich, sonst denke ich, ich träume das!" Sie kneift mich auch und ich merke, daß es kein Traum ist" Eben, der Trick funktioniert nicht, es schmerzt auch im Traum!

Die Frage die du stellen mußt lautet ganz einfach: Wach ich oder träum ich! Erinnere dich im Traum an dich selber und du wirst luzid und kannst die Botschaft der UFO`s entschlüsseln. Da kommen völlig neue Ideen auf dich zu, vor denen du dich im Augenblick noch fürchtest und dich in den Boden eingraben willst. Alle anderen laufen schreiend weg, aber du akzeptierst dein Schicksal. Welches? Bleib optimistisch und fröhlich, es gibt keinen Grund für schlechte Annahmen. Allerdings fürchten wir uns vor Veränderungen und verstecken uns im tiefsten Graben, weil wir unsere alltägliche Routine nicht unterbrechen wollen. Siehe Sisyphus!

Freu dich auf die neuen Gedanken und Vorstellungen, die dir zuteil werden, sei bereit, sie anzunehmen. Wenn der Traum nochmal kommt, dann gehe den UFO`s entgegen und schau nicht weg!

Alles Liebe Bernd .

Montag, 19. November 2012

Traumdeutung Weltenbaum und Tabak

TreeOfMadness hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Zum Jahrestag des "Prestige" Tankerunfalls in Span..." hinterlassen:

Hallo,
Also in meinem Traum habe ich mich von meiner Klasse getrennt und bin in einen Baum geklettert.Ich bin dann hinunter gesprungen und bin geflogen , in eine grosse stadt sie sah aus wie new york.weil ich immer rum flog, habe mich Polizisten festgenommen.Aber ich hab sie vom Dach geworfen und ich kam frei. Dann habe ich meine Nachhilfe Lehrerin getroffen.Danach ging ich zu einem alten Mann , der raucht , ich hab ihn gefragt ob ich auch zigartten bekomme(Im echten leben rauche ich nicht rauchen ist doof)!

Er hat mir die ganze packung gegeben, danach flog ich zu der wohnung von meiner Nachhilfe Lehrerin , und war auf dem Balkon, sie hat schon geschlafen,ich hab die zigaretten geraucht und war high (ich dachte dass high sein sich so anfühlt), das war die erste zigarette und die zweite die ich rauchen wollte. ging kaputt und grüner schleimm kam aus der zigaretten hervor, es sah aus wie knete.Ich hab noch nie drogen genommen oder geraucht oder getrunken,stimmt was mit mir nicht ? 

Hallo TreeOfMadness!
Da hast du dir einen schönen Namen gewählt, der doch auch gut zu deinem Traum passt!
Das ist ein sehr programmatischer Traum und ich hoffe, du kannst mit meiner Deutung etwas anfangen Er betrifft, so glaube ich, deine ganze Lebensplanung. In früheren Zeiten hätte ich dich damit zum Schamanen geschickt!

Aber zum Traum:
Du verlässt deine "Klasse" und steigst auf!
Led Zeppelin würde sagen: "'cause you know sometimes words have two meanings."
Du steigst auf einen Baum, er symbolisiert die Verbindung zwischen Himmel und Erde, dein Lebensbaum. Du erreichst damit einen größeren Überblick, Weitsicht und wirst eine Vermittlerin zwischen Himmel und Erde. Er ist der Weltenbaum:
Hier mal ein Zitat:
"Im Schamanismus spielt der Weltenbaum eine große Rolle. Zum einen ist er das Zentrum der Welt, zum anderen führt der Weg zu ihm zurück bis an den Beginn der Schöpfung. Damit verbindet er die reale Welt mit der vormaligen Welt im Urzustand, die noch nicht vom Himmel getrennt war. Über den Weltenbaum kann der Schamane mit dem Schöpfungszentrum Verbindung aufnehmen und einen Flug in die Reiche der Geister und Götter antreten" Wikipedia
Einen Flug antreten!!
Du fliegst in DIE Stadt, New York, das Symbol der Stadt überhaupt. Der Polizei ist es gar nicht recht, wenn jemand herumfliegt, das stört die Ordnung und sie wollen dich "runterholen".
Die Nachhilfelehererin ist offensichtlich eine Frau, die dir Wissen vermitteln kann, welches du jetzt brauchst.
Der alte Mann mit den Zigaretten gibt dir Tabak. Tabak ist ein Vermittler von Visionen, ein Mittel, um in die Welt der Geistwesen einzutreten.

Soweit zu den Symbolen deines Traumes.
Zu deiner Frage, du bist voll in Ordnung. Mach dir keine Sorgen. Dein Traum sagt dir, das es mehr in deinem Leben gibt, als du glaubst. Es hat immer auch eine spirituelle Komponente. Ob wir das wollen, oder nicht, ist unserem und hier eben deinem, Unterbewußtsein völlig egal!

Wenn du diese Seite von dir kennenlernen willst, brauchst du Nachhilfe!
Dieses Wissen wird in der Schule und wohl auch von den Eltern nicht vermittelt! Es ist aber Teil unseres Menschseins. Alles ist miteinander verbunden, alles lebt und entwickelt sich. Unsere übertechnisierte Welt will das nicht sehen und so taucht es eben in den Träumen auf.
Ich würde sagen, du hast eine große Begabung für diese Dinge. Du kannst fliegen im Traum und Entscheidungen treffen. Wenn du damit weiterkommen willst, dann lerne das luzide Träumen und suche den alten Mann in deinen Träumen, der dir den Tabak gegeben hat.
Aber nimm nicht zu viel davon auf einmal!
Auch Wissen will verdaut werden, sonst bleibt nur unverdauter Schleim übrig.

Nochmal, du bist sicherlich voll in Ordnung und es liegt an dir, ob du diese "Andere Welt" sehen willst, oder nicht.
Noch Fragen?


Montag, 12. November 2012

Traumdeutung Kampf gegen Zombies

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Zombies" hinterlassen:

Ich träumte letzte Nacht von einer zombie apokalypse.ich war bei einem Mann der sehr durchtrainiert war und genau wusste wie er diese untoten loswerden würde.wir waren die meiste Zeit in seinem Jeep der uns vor den zombies bewahrte wenn wir mal etwas Pause brauchten vom zombies abschlachten.ich hatte große Angst und doch wusste ich solange ich bei diesem Mann bleibe werde ich das alles überleben.es wurde Nacht und wir beschlossen etwas zu schlafen doch ich kam nicht zur Ruhe.ständig drückte sich ein blutverschmiertes zerfetztes Gesicht an die Scheibe und gaffte mich an wie ein sandwich.
der Mann der bei mir war befreite mich auch jedes mal gleich von einem dieser Scheiben glotzer und als die Luft rein war beschlossen wir uns doch nochmal auf den weg zu machen um schonmal Essen für den nächsten Tag zu suchen bevor wir zum Essen werden sobald es hell würde. mit einem Messer bewaffnet gingen wir also auf essenssuche.
zahlreiche zombies ließen auch dabei wieder ihr "leben" nachdem wir in einem alten tankhof ein paar alte Brötchen und ein paar Tüten Chips ergattert haben machten wir uns so schnell wie möglich auf den Rückweg zum Auto.schwungvoll riss ich die autotür auf und setzte mich ins Auto bis ich neben mir im fußraum des Beifahrersitzes einen zombie entdeckte der gerade einen Knochen abnagte.
ich sprang aus dem Auto und suchte nach dem Mann dieser erschoss sogleich das Wesen im Auto doch ich bekam immer größere Angst.ich schaute mich um und bemerkte plötzlich das ich in meiner Heimatstadt war und direkt gegenüber meines elternhauses stand.ich erblickte meinen Vater der im vorgarten stand und Bretter an die Fenster nagelte.ab und zu drehte er sich um und schoss ein paar zombies mit einer pumpgun den Kopf von den schultern.ich sagte dem Mann das meine Angst zu groß sei und dass ich gerne zu meinen Eltern möchte.er willigte ein und wir klopften gemeinsam an die alte Haustür.meine Mutter schaute durch den postschlitz und war absolut aus dem Häuschen mich lebend zu sehen.sie öffnete sogleich die Tür und rief meinen Vater dazu.
der drückte mich fest und zerrte mich ins haus nachdem uns entgangen war von welchen Kreaturen wir umzingelt waren.im Haus angekommen kratzten schon wieder die ersten zombies an der Tür und ich sagte meiner Mutter der kleine Riegel der Tür würde sie nicht mehr lange schützen.sie winkte ab und gab mir eine Tasse Kakao.dann wachte ich auf! 

Hallo Anonym!
Hier nochmal der Link zu einem Zombietraum, den du wahrscheinlich schon gelesen hast!
Ja, die Zombies, die Untoten, die wir zwar unter die Erde gebracht haben, aber deren Probleme ungelöst sind. Sie lassen uns nicht in Ruhe, so wie die berühmten Leichen im Keller!
In deinem Traum sind für mich 3 Dinge auffällig.
Das Auto, der Mann und deine Eltern.
Der Mann scheint der große Retter zu sein, aber du bist nicht mit deinem Selbst (Auto bedeutet Selbst) unterwegs, sondern mit seinem! Vielleicht ist es gar nicht dein Problem, sondern seines! Aber wer ist ER?
Er macht dich glauben, Zitat:"genau wusste wie er diese Untoten loswerden würde"
Eben nicht. Sie tauchen wieder auf und es sind zu viele. Man kann sie nicht wirklich töten, die Probleme tief im Unterbewusstsein, man oder Frau kann sich ihnen nur stellen. Nur durch die bewusste Konfrontation  sind sie zu besiegen.
Deine Mutter weiß das, denn sie schiebt dem ganzen einen Riegel vor und trinkt erst einmal Kakao.
Dein Vater, auch ein Mann, weiß es auch nicht, denn er vernagelt die Sicht nach draußen.

Du übernimmst offensichtlich in deiner Alltagswelt die Probleme der (deiner) Männer. Du fährst mit ihren Autos und deren Zombies/Geister jagen dich.
Lauf einfach nicht davon. Sowohl im realen Leben als auch im Traum solltest du diesen Zombies gegenübertreten und sie einfach fragen, was sie von dir wollen!
Beim ersten Mal wird das etwas schwierig sein, aber es hilft!!
Finde heraus, wo du von alten männlichen Ideen und Verhaltensweisen gejagt wirst und vertraue mehr auf deine eigenen Instinkte!
Da du eine gute Träumerin bist, sollte es dir gelingen, luzid zu werden und diese Monster zu fragen. Du wirst über ihre Antwort staunen!

Viel Spaß beim entzaubern der Zombies!



Montag, 5. November 2012

Traumdeutung Prophezeiungen im Traum

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Tsunami" hinterlassen:

Hallo,
ich träume nun schon seid vielen Jahren von Tsunami-artigen Überschwemmungen. Ich wohne im Rheinland. Wasser gibt es hier. Auch hatten wir schon des öfteren Hochwasser. In meinen Träumen komme ich entweder um, sehe Menschen sterben oder kann mich mit anderen retten. Ich mittlerweile bin ich ein absoluter Tsunamiprofi "im Traum" geworden. Weiß, wann einer kommt. Weiß wie ich mich und andere retten kann, bzw. was ich tun muss um den reißenden Wassermaßen zu entkommen. Im Freundes- und Familienkreis werde ich schon als Prophezeierin angepriesen. Es klingt banal, aber ich hatte vor jeden tatsächlichen Tsunami - ob Japan oder Thailand ect. geträumt, was ich hinterher im TV gesehen habe.
Nur bin ich davon ausgegangen das es in meiner Umgebung - Heimartort abspielt. Mein Freund hat anfangs den Kopf geschüttelt, wenn ich meinte: "Da, das sind Bilder aus meinem Traum" mittlerweile erzähle ich ihm jedoch jedes mal davon haargenau, und er sieht anschließend selber im TV was ich vorher erzählt habe.
In jedem Traum werde ich vorgewahrnt das die Welle kommen wird und viele Menschen auf der Erde sterben werden. Total verrückt. Ich würde gerne wissen, was diese Träume zu bedeuten haben. Erst gestern hatte ich wieder einen. In meiner Gefühlswelt ist alles im reinen, weil ich immer über alles spreche, was mich belastet.
Die Träume empfinde ich auch nicht mehr als Belastung.

Wie kann man das deuten?

Hallo Anonym!

Da gibt es wohl nicht viel zu deuten!
Ich würde dir 2 Wege vorschlagen.

1. Bearbeite den Traum wie jeden anderen Traum auch. Schau zum Beispiel mal unter Tsunami in meinem Blog nach. http://online-traumdeutung.blogspot.co.at/2011/12/traumdeutung-tsunami.html

2. Sieh den Traum als das, was er für dich ist! Eine Prophezeiung!
Wenn du daran glauben kannst und Prophezeiungen in deinem Leben einen Platz haben, dann entsteht daraus für dich eine gewisse "Verpflichtung".

Ich will es dir an einem persönlichen Beispiel erklären. Ich habe während des Yugoslawien-Krieges viele Nächte lang davon geträumt und wußte nichts damit anzufangen, bis ich mich entschlossen hatte, helfend einzugreifen. Wohlgemerkt im Traum!
Daraufhin hat sich das Traumszenario geändert. Ich habe das Land aus dem Weltall gesehen, voller Blut und Rauch. Von dort oben habe ich dann viele Nächte lang dieses Blut und den Rauch entfernt, bis die "Sicht" wieder klarer geworden ist. Viele Nächte meint, wochenlang war ich jede Nacht dort!

Sorry, wenn das etwas über Traumdeutung hinausgeht, aber deine Erlebnisse solltest du positiv umsetzen, auch wenn das für die meisten Menschen als esoterischer Unsinn erscheinen mag.
Es hilft dir auf 2 Ebenen.
Auf einer ganz persönlichen Ebene klärt es deine Traumwelt und hilft dir, mit emotionalen Problemen leichter umzugehen.
Auf einer überpersönlichen Ebene hilfst du tatsächlich anderen Menschen!
Also, wenn du wieder so einen Traum hast, dann geh im Traum dorthin und hilf den Leuten!
Verändere den Traum willentlich in diese Richtung.
Erwarte allerdings nicht, das die Leute dir glauben. Offensichtlich hast du gute Freunde, die damit etwas anfangen können. Da hast du viel Glück.

Ich wünsche dir viel Erfolg!!




Montag, 29. Oktober 2012

Traumdeutung Bilder der Vergangenheit

Träumelinchen hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Bissiger Schäferhund, Hund im Traum" hinterlassen: 

Hallo Bernd, diesen Traum träumte ich Anfang Juni, seitdem überlege ich was ich damit anfangen könnte: 
Ich war in einem Zimmer (Souterrain), in der Ecke standen 2 Käfige, Meerschweinchen und Hase?. Es war meine Arbeitsstelle (Schule), ich war in einem abgelegenen Raum, Mischung aus meinem Zimmer früher und meiner Arbeitsstelle (Schule). Eine Mutter die ihr Kind abholen wollte kam herein und ich sprach sie an aber sie war die ganze Zeit unfreundlich und redete mit jmd. den ich nicht sehen konnte (in wachen Leben ist sie sehr freundlich). 
Dann bemerkte ich ein kleines Mädchen, es faßte alles an und machte Unsinn, sie ging zum Käfig und sagte Katze, ich erklärte ihr das es ein Hase ist....Die Mutter war sehr verägert. Dann war es kurz nach 4, wir gingen raus in den Flur, dort war es dunkel. Meine Chefin kam von oben noch mal rein, war verärgert das ich noch unten war. Plötzlich war dieser Flur ein Verkaufsraum in einer Einkaufsstraße, 2 meiner Kolleginnen waren dort, eine Kollegin ließ ein schweres Rolltor runter, ich hatte Mühe dort rauszukommen. Wir gingen nebeneinander diese Einkaufsstraße entlang, plötzlich waren alle Menschen weg, nur ein Freund von früher war neben mir (meine erste „große Liebe“, über 30 Jahre her). 

Dann war die Einkaufsstraße nicht mehr da, wir gingen mitten auf einer breiten Straße, um uns herum war irgendwie nichts, so ähnlich wie in der Wüste, nur begrenzter. XX ging langsamer, halb vor mir her, ging dann langsam in die Knie um sich mit mir auf die Straße zu legen. Ich ging mit runter. Wir lagen einfach dort und ich wollte ihn nicht anschauen, einfach nur daliegen und was auch immer auf mich zukommen lassen. Das war so ein ganz intensiver Moment, einerseits ganz neu, andererseits sehr vertraut - lange nicht mehr so etwas empfunden. Dann lagen wir in unserem Schlafzimmer, ich berührte seine Beckenknochen und sagte das ich das toll finde, meine wären wohl irgendwo versteckt. Er lachte nicht sondern faßte daraufhin an meine beckenknochen und sagte, wieso, da sind sie doch, was willst du denn? 

Dann war wieder Stille, ich öffnete meine Augen, schaute ihn an und sah seine grünen Augen und es tat mir fürchterlich weh (sehnsucht, traurigkeit) und schloß meine Augen schnell wieder. Dann dachte ich, nein, ich will seine Augen sehen und als ich wieder hinschaute hatte er seine Augen geschlossen. Dann sagte XX er würde gerne mit mir schlafen, ich sagte ja, aber warte noch ein bißchen weil die situation irgendwie noch entwicklungsfähig war (wohin weiß ich nicht – oder vielleicht war es nicht das was ich wollte) und vielleicht wollte ich diesen moment noch genießen (stille Vorfreude). Dann hörten wir Musik im Haus, erschraken, liefen in den Flur hinaus um zu hören wo die Musik herkam, merkten das wir nichts anhatten und das die Situation offensichtlich war und liefen zurück. Ich wußte nicht wie spät es war, wußte aber das es nach 17.00 uhr war und sagte mein Mann kommt gleich nach Hause und schloß die Schlafzimmertür – 

und wurde wach und wußte woher die musik kam – aus dem Zimmer meiner Tochter wummerte es... Gefühle: schlechtes Gewissen, Sehnsucht, im Laufe der nächsten Stunden haben sich Gefühle entwickelt, geweint, traurig, getrauert, Sehnsucht. Einfach das Gefühl etwas verloren zu haben, trauern zu wollen, weinen zu wollen, immer wieder traurig sein, Herzschmerz, verlust, bin bei mir, bin allein, ist ok, wäre aber schöner diesen Teil zu finden der fehlt, weinen, traurig, Abschied von etwas???, Trauer. 
Ich hänge diesem Traum seitdem nach, alles was ich danach geträumt habe hatte mit Verletzungen zu tun, die immer schlimmer wurden (meistens mein Hund der verletzt wurde). Mir geht es nicht schlecht, aber auch nicht gut, irgendwie fühle ich im Moment nicht viel. Ich freue mich wenn Du mir helfen würdest herauszufinden was mein Unterbewußtes mir denn damit wohl sagen will. Ich komme alleine nicht dahinter. Danke und liebe Grüße. 

Hallo Träumelinchen

Das ist nicht ganz einfach, weil du eine ganze Traum"geschichte" erzählst.
Ich kann hier nur auf ein paar Elemente eingehen, die mir aufgefallen sind.
Es sind Bilder der Vergangenheit, die in dein Bewußtsein eindringen, um auf Probleme der Gegenwart hinzuweisen.

Das kleine Mädchen, dass alles anfaßt, dass "unerzogen" ist und neugierig, dass die Dinge anders benennt, dass offensichtlich die Dinge auch anders zuordnen kann, ist mit dir im "Souterrain".
Das bedeutet unterirdisch, im Keller, in deinem Unterbewußtsein! Du hast offensichtlich Probleme mit diesem Kind. Es ist unangepaßt und zeigt den Zugang zu deinen Gefühlen, deiner Spontaneität, auch im sexuellen! Du bist ungehalten und willst das Kind belehren. Deine Katze ist eingesperrt und du glaubst, es ist ein Hase. Die Katze steht für Selbständigkeit, schmusen und schmeicheln, Wildheit, Triebhaftigkeit. Das Kind sieht das, was du schamhaft verbirgst.
Es ist dein inneres Kind, um das du dich kümmern solltest.

Beckenknochen: Was liegt innerhalb der Beckenknochen? Die Geschlechtsorgane natürlich und noch einiges mehr. Du schreibst " ich berührte seine Beckenknochen und sagte das ich das toll finde, meine wären wohl irgendwo versteckt."
Du spürst dich selber nicht, deine Weiblichkeit ist versteckt, seine Männlichkeit spürst du schon. Er will gerne mit dir schlafen, aber du willst die Situation noch weiter entwickeln.
Wohin?
Wir trauern in unserem Leben den ungenutzten Gelegenheiten nach! Sie kommen nicht zurück.
Wenn die Kinder groß genug sind, um laut Musik zu hören, wäre es an der Zeit, wieder Raum für dich selber zu schaffen, auch und besonders im Schlafzimmer!

Soweit 2 Beispiele aus deinem Traum. Da sind noch eine ganze Menge mehr drin, die du dir anschauen solltest.
Aber ich denke, du bist auf dem richtigen Weg.





Montag, 22. Oktober 2012

Kostenlose Traumdeutung

Aus gegebenem Anlass ein Post in eigener Sache.

Gelegentlich erhalte ich Posts oder Mails wie diese:

Wow das is ja ein tolles Forum*** keime Antwort ist auch eine gute Antwort** danke trotzdem*** zu Sintflut!

Anonym ist verärgert, weil ich den Traum noch nicht gedeutet habe und glaubt, dieser Blog wäre ein Forum. Ist es nicht!
Das ist ein kostenloses Angebot, welches von mir Allein betrieben wird, das ist KEIN Forum!!

Ich bitte alle Einsender von Träumen daran zu denken. Es kann manchmal etwas dauern, bis ich den Traum deute. Dieser Blog soll auch helfen, die Träume selber zu deuten. Bei ähnlichen Themen bitte in früheren Post nachschauen. Ich bemühe mich, die eingehenden Träume so bald als möglich zu beantworten, wenn euer Traum "untergehen" sollte, bitte nachfragen.

Liebe Grüße Bernd