Dienstag, 29. November 2011

Ausstellung/In eigener Sache!

HERZLICHE EINLADUNG ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG
30 JAHRE MALEN IN DER GEMEINSCHAFT
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Der Kreativkurs für Menschen mit Behinderung feiert seinen 30. Geburtstag mit einer
Verkaufsausstellung ! Der Erlös kommt dem Kreativkurs und seinen KünstlerInnen zugute.

Samstag, 3. Dezember 2011, 15 Uhr
Im  Grünen Lokal
Esteplatz 7/1a
1030 Wien

Buffet

Malerei der KünstlerInnen
des Kreativkurses:
Gabi Dannhauser, Gerhard Eckenfellner, Renate Engelbrechtslehner,
Josef Germüller, Elfriede Lauber, Markus Lenzbauer, Fredi Musil, Anni  Zikes

Der Kreativkurs wurde vor 30 Jahren von Mag.art Walter Angerer gegründet und findet seither jeden Dienstag unter der Leitung von Caroline Fekete-Kaiser und DI Bernd Schaudinnus in Wien 1030 statt. Einige der TeilnehmerInnen sind bereits seit Beginn, d.h. seit 30 Jahren mit dabei!!

Ausstellung mit der Unterstützung der Grünen Wien 3.
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Der Kreativkurs wird unterstützt von MA13, AK Wien, Licht ins Dunkel, VHS Meidling
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Dienstag, 15. November 2011

Traumdeutung, Unterwäsche waschen

Anonym hat gesagt...
Hallo Bernd, sehr schön, dass Du diesen kostenlosen und auch für mich nicht selbstverständlichen Service anbietest - weiter so und herzlichen Dank schonmal vorab. Nun zum Traum:

Mein Chef hängte letzte Nacht auf einer Wäscheleine meine Kochwäsche (also überwiegend weiße Unterwäsche) auf. Das ist leider das Einzige, an das ich mich noch erinnern kann und was mich seitdem sehr stark beschäftigt. Zu meiner Person: Ich arbeite in einer Kreditbank in der Abteilung für Geschäftssanierungen und mein Chef ist der zweite in der Hierarchie über mir. Ich hatte letztes jahr einen Burnout und bin nach wie vor immer am Limit. Was will mir dieser Traum sagen? Ich kann mich nur selten an meine Träume erinnern, obwohl ich einen sehr unterbrochenen Schlaf habe. Dies hat auch zum Teil mit meinen Wechseljahren (w45) zu tun. Allgemein fühle ich mich oft beruflich überfordert und unverstanden von den Vorgesetzten. Die Stimmung im Team ist eher kühl. Vielen Dank schonmal vorab für die Zeit, die Sie der Deutung meines Traumes schenken. Viele Grüße, U.

Hallo, Fällt dir dazu nichts ein?

Dein Chef hängt deine Unterwäsche auf, dazu gibt es gleich eine Menge von Sprichwörtern!
"Schmutzige Wäsche waschen, geh mir nicht an die Wäsche...
Aber eines ist klar, es geht um einen ganz intimen Bereich. Der wird offensichtlich durch deinen Chef öffentlich gemacht.
Es zeigt aber auch, dass die Wäsche sauber ist, es ist zwar intim, aber sauber! 
Die Wäscheleine ist (meistens) in der Öffentlichkeit, alle können es sehen. Dein Chef zeigt im Traum, sehr intime Details von dir und gibt sie der Öffentlichkeit preis..
Die Deutung geht also von 2 Umständen aus:
Dein innerer Mann, dein Animus, gibt intime Details von dir in die Öffentlichkeit, du gibst intime Details in die Öffentlichkeit. Das würde bedeuten, du solltest vorsichtiger mit Bemerkungen über sehr private Dinge sein!

Als zweites, dein wirklicher Chef geht unvorsichtig mit intimen Details um! Soetwas, wenn es denn so wäre, fällt schon mal unter mobbing!
Schau dich mal um, ob es von außen kommt (dein Chef), oder ob es von dir selber kommt.
melde dich nochmal!

Mittwoch, 2. November 2011

Traumdeutung, 10 Jahre auf freiem Fuß

Anonym hat gesagt...
Ich habe diesen Traum heute zum ersten Mal geträumt und er hat mich innerlich aufgewühlt. Ich hatte beim Aufwachen ein richtig komisches Gefühl.
Mein Traum: Ich habe geträumt, dass ich ein Tochter habe die ungefähr 3-4 Jahre alt ist. Ich bin mit ihrem Vater zusammen und wir lieben uns. Wir wohnen komischerweise mit meinen Eltern zusammen in einer Wohnung (ich bin 18, er ende 20). Ich kümmere mich wie eine ganz normale Mutter um das Kind und bin froh sie zu haben. Manchmal kommt es mir aber so vor, als würde mein Freund die Kleine viel mehr lieben als er mich liebt (obwohl er mich auch über alles liebt). Jedoch muss mein Freund bald wieder ins Gefängnis da er nur für 10 Jahre auf freiem Fuß sein darf (ich bekomme keine Information darüber, was er getan hat, jedoch wird es nichts Schlimmes gewesen sein, da mein Vater ihn auch gern hat). Meine Mutter erzählt mir an einem Tag, dass sie sich mit dem Vater des zweien Sohnes meiner Ex-Schwägerin trifft, damit sie besprechen kann wie sie für ihn bürgt (in meinem Traum ist bürgen so etwas wie, vor dem Gefängnis bewahren, damit er nicht mehr rein muss). Ich frage sie, warum sie dass nicht für meinen Freund macht und sie sagt nur, dass er zuviel Geld für Zigaretten ausgibt (obwohl ich ihn in meinem Traum noch kein einziges Mal rauchen gesehen habe) und öfters zu spät nach Hause kommt (wogegen ich auch widerspreche und sage, dass er immer pünktlich kommt, was auch so ist). In meinem Traum weine ich fast jeden Tag, da ich weiß wie ich ihn vermissen werde, wenn er im Gefängnis ist und nie wieder bei mir. Er versucht mich immer zu trösten und wir haben auch öfters Sex. Jedoch bin ich immer wieder abweisend, da ich den Gedanken nicht ertragen kann, dass er nicht mehr bei mir ist.

Im wirklichen Leben habe ich keinen Freund und keine Tochter. Bin jedoch 18 und lebe mit meinen Eltern in einem Haus.
Ich freue mich auf Ihre Antwort!
Gruß

Hallo Anonym!
Keine leichte Aufgabe! Dieser Traum enthält wohl mehr als nur eine Alltagsgeschichte.
10 Jahre auf freiem Fuß und dann zurück ins Gefängniss, scheint mir die Schlüsselinformation deines Traumes zu sein.Was kann das bedeuten? Die 10 hat im indianischen Rad die Bedeutung der Mitte, 5+5, zwei Menschen, die Kraft der befreiten Sexualität, die nicht nur der Fortpflanzung dient, sondern der Kommunion zwischen zwei Menschen. verstehst du?
Befreite Sexualität ist ein hohes Gut, ist die Verbindung in wahrer Liebe, jenseits von Bedürfnissen und Reproduktion.
Du bist noch Jung und auf der Suche danach, aber dein Traum zeigt dir schon, wie wichtig das in deinem Leben sein kann.
Das Gefängnis ist die ewige Wiederholung bürgerlicher Regeln, das ewig Gleiche im Leben, Arbeiten, Fernsehen, Sex als Entspannung, Alt werden und sterben, ohne wirklich gelebt zu haben. Dein "Traummann" hat immerhin 10 Jahre Freiheit zu bieten!
Dein Vater im Traum stützt ihn, deine Mutter will nicht für ihn bürgen.Der Vater ist der Fordernde, die Mutter die Bergende, Beschützende. Es ist ein Bild für den Kampf zwischen angepassster Lebensweise und "Freiheit" .Du bist deines Glückes Schmiedin, du mußt nun über dein Leben entscheiden. Wohin willst DU? Das Kind euerer Liebe in Freiheit ist etwas besonderes, ist dein inneres Kind, das noch viel Potential hat und nun darauf wartet, wie du dich entscheiden wirst.
Folgst du dem Ruf der "Freiheit", oder begiebst du dich in die scheinbare Sicherheit der Gesellschaft.. Offensichtlich hast du 10 Jahre Zeit für deine Entwicklung zu einer "freien Frau", dann werden andere Träume dir den Weg weisen, so du ihnen gefolgt bist!

PS: Ein kleiner Nachtrag und ein Rätsel für dich. Mein Lehrer Arnold Keyserling sagt zur Mitte, der 10:


5+5. Mensch und Mensch ergibt den allgemeinen Bewußtseinsrahmen in Zahl und Maß. Es ist das Rad selbst, wie wir es dargestellt haben, als Urgrund jedweden Verstehens. Als Grundlage aller Kompetenz und Macht steht es im Norden der Mitte.

Liebe Grüße!

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Traumdeutung, Entenfuß steckt im Hals

Anonym hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Traumdeutung Knochen erbrechen" hinterlassen:
Hallo Bernd,wenn man meinen Traum hoert denkt man vielleicht,nicht so schlimm aber mich beschaeftigt der Traum den ganzen TAG.
Ich war mit der ganzen Familie chinesisch essen und nahm Ente.Wir unterhielten uns auch waehrend des essens,obwohl ich eigentlich viel lieber nur essen wollte,weil ich grossen Hunger hatte.Aufmal steckte etwas in mein Hals,und gleichzeitig im Mund.Ich wollte es noch kauen um es schnell runterzuschlucken und den anderen mein wuergen zu ersparen..da merkte ich das ich den kompletten Entenfuss im Mund hatte u demnach das Bein irgendwie im Hals feststeckte.Ich versuchte durch wuergen es herauszubekomm u wurde vom wuergen wach.mir wird jetzt noch schlecht.ich wuerde mich ueber eine Antwort freuen.liebe Gruesse

Hallo Anonym!
Na ja, wenn einem "etwas im Hals stecken bleibt", dann ist das ein ganz klares Zeichen dafür, das du an etwas würgst, das du auf keinen Fall schlucken solltest!
An welchem Thema "arbeitest" du gerade mit deiner Familie?
Offensichtlich geht es um Dinge, die du erst zerkauen solltest. Zerkauen bedeutet, auf ein für dich nützliches Maß zerkleinern, keine Broken schlucken. Im chinesischen ist die Ente ein Zeichen für Wohlstand und auch übertrieben dargestellten Reichtum.
Im Hals befindet sich ein Chakra, ein energetisches Zentrum, auch Vishuddha-Chakra genannt.Vishudda bedeutet so viel wie innere Reinigung. Es steht für deinen Selbstausdruck, deinen Körper und damit deine Selbstbestimmung! Wenn dort etwas steckt, also die Energie blockiert ist, solltest du dich eben um deinen Selbstausdruck kümmern, nicht das werden, was deine Familie von dir will, sondern deinen eigenen Weg im Leben gehen!
Also ausspucken, was nicht zu dir gehört. Viel Erfolg!

 

Dienstag, 18. Oktober 2011

Traumdeutung, Wohnungsumbau

Anonym hat gesagt...
Hallo Bernd, ich mache mir ein bisschen Gedanken über meine Träume und wollte dich deshalb bitten mir zu helfen. Ich bin 14 Jahre alt und träume jetzt 2Tage hinter einander, dass etwas mir sehr vertrautes, abgerissen wird und in einer viel luxoriöse Weise wieder aufgebaut wird. Am ersten Tag war es mein Zuhause, wir haben ein relativ neues Haus, noch unverputzt, vllt 5 Jahre alt. Die Äuseren Mauern stehen noch, doch der Rest ist komplett abgerissen worden und neu Aufgebaut. 

Mein Vater ist der erste den ich beim Arbeiten sehen kann. Er zeig mir mein Neues Zimmer. Es ist riesen groß komplett neu Möbeliert mit Badezimmer und begehbaren Kleiderschrank. Aber ich fange an zu schreien und zu weinen, weil es ist nunmal was anderes, es liegen Spielsachen herrunm (die ich nun wirklich nicht mehr mochte) ich kreische und schreie, aber mein Vater hört mich nicht, weil irgendwie sehr laute Musik ertönt, Und mir kommt es so vor, je lauter ich schreie, desto lauter wirt auch die Musik. Am zweiten Tag träume ich davon, dass ich von einem sportlichen Wettkampf nach Hause komme und meine Mutter gerade dabei ist, den Kompletten Garten in eine Sandwüste zu verwandeln. Da wo vorher die Garage stand mit der Wohnung die wir vermietet haben, war auch nur noch Sand. Und unzählige Nachbarskinder, die ich alle nicht so mag rennen zwischendrin rum. Ich gehe in das Haus, das nun irgendwie eine Mischung aus unserm normalen und unserm "neuen" geträumten Haus ist und gehe aber sofort wieder raus. 
Da wo die Garage stand, ist ein riesiges Hotel. Eine weit entfernte Freundin von mir macht eine Hotelführung. Währendessen bekomme ich aus unerklärlcihen Gründen Streit mit meiner Tante und wir fangen an aufeinander einzuschlagen. Wieder beginne ich zu schreien, wieder irgendwie verzweifelt zu kreischen worauf ich wieder aufwache. In beiden Träumen haben meine Verwandten innerhalb von einem Tag alles umgebaut. Beide Träume waren sehr detailiert, wo ich normalerweise nur noch verschwommen irgendwelche Wände im Hintergrund in Erinnerung habe, erinnere ich mich jetzt an Bilder und verziehrungen An Menschen und Stimmen .
Ich würde mich sehr freuen wenn du mir helfen könntest. Danke im Vorraus.

Hallo!
Jetzt würde ich natürlich fragen: Was glaubst du denn, was das bedeutet, alles wird umgebaut, grösser und schöner und dennoch bist du traurig und willst es eigentlich nicht! Deine Mutter verwandelt den fruchtbaren Garten in eine Wüste!
Was da passiert und dein Traum dir zeigt, sind deine eigenen Veränderungen, der Abschied von der Kindheit und der Eintritt in ein anderes Leben. Jetzt musst du aufpassen, das es DEINE Veränderungen sind und nicht die, die deine Eltern von dir wollen! Du bist nicht der Erfüllungsgehilfe deiner Eltern, sondern solltest deine Zukunft selber planen. Offensichtlich wird bei dir schon umgebaut und du weist nichts davon. Also, aufmerksam sein und genau schauen, wer deine Zukunft plant. Auch wenn das aus bester Absicht passiert, solltest du dabei sein!

Donnerstag, 22. September 2011

Traumdeutung Knochen erbrechen

Anonym hat gesagt...
Hallo Bernd, ich weiß, dass ich sicher nicht hier meinen Traum reinschreiben sollte, aber ich bin langsam am Verzweifeln, weil es gibt echt keine gründliche Traumdeutung für meinen Fall und ich habe gesehen, dass Du Dir echt Gedanken über die Träume von den Leuten machst und ihnen hilfst und nun bitte ich Dich auch mir zu helfen.
Ich bin eine 21-jährige Frau und das war mein Traum: Ich saß mit meiner Freundin auf meinem Bett und hatte merkwürdige Rippenschmerzen ich drückte dagegen und "knacks" einer meiner Knochen brach durch. Ich fühlte keinen Schmerz mehr aber plötzlich wurde mir richtig übel und ich fing an zu mich zu übergeben. Was dann geschah, war das gruseligste, was ich jemals geträumt habe, ich spuckte Knochen. Immer wieder und immer mehr. ich wollte schreien doch es ging nicht und meine Freundin hielt mich vom schreien nur ab und zog mich hoch aber es fühlte sich an, als hätte ich keinen Halt mehr also blieb ich sitzen ohne mich auf irgendeine Weise bewegen zu können. Dann kam endlich meine Mutter rein und... Naja, keine Ahnung ich bin aufgewacht. Was hat das wohl zu bedeuten? Ich habe echt ein merkwürdig mulmiges Gefühl seit dem...

Hallo!

Auf einer einfachen Ebene würde ich sagen, die Knochen bilden deine innere Struktur, deinen Halt und der ist dabei, sich aufzulösen, was aber soll das bedeuten? Es ist ein Erneuerungsprozess, die "alten" festgefahrenen Strukturen tragen nicht mehr. 
Auf einer eher spirituellen Ebene sieht das ganz anders aus. Auf dem Weg zum Schamanen/Schamanin, muß der Novize seinen Körper völlig erneuern, die Knochen werden vom Fleisch gelöst, zerstampft und mit Kristallen durchmischt, danach neu zusammengesetzt und fertig ist der "Schamanenkörper".(Eine Kurzfassung!)

Da ich nicht weiß, wo du in deinem Leben stehst, ist so etwas schwer, aber ich denke dennoch,  dieser Traum wäre in früheren Zeiten ein Traum für eine Einweihung gewesen.
In unserer Zeit würde ich dir empfehlen, zu schauen, was in dir "verknöchert" ist, welche Strukturen du lebst, die nicht die Deinen sind, was du geschluckt hast, das dir nicht weiterhilft.

Und nochmal, welche Veranlagungen hast du in spiritueller Hinsicht? Meditiere einmal dein Skelett und schau es dir von innen an. Vielleicht findest du dort eine Antwort!
Wenn du noch Fragen hast, dann melde dich ruhig nochmal.

lg Bernd

Mittwoch, 21. September 2011

Richard`s Traum

Richard hat einen neuen Kommentar zu Ihrem Post "Die Kraft der Träume" hinterlassen:

Hallo Bernd! Ich bin es nach langem wiedereinmal - Richard. Die Sache mit dem Bären, dem Hund und dem hellblauen Pick-up. Du erinnerst dich vielleicht noch. Schön zu sehen, daß es deine Seite in der Form immer noch gibt. Das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit.

Ich brauche deinen Rat mit einem Traum von vorgestern Nacht. Wiedereinmal ein sehr realer und in diesem Falle dadurch auch äußerst schmerzhafter Traum. Ist eigentlich meistens wenn ich träume, daß es sich total echt anfühlt und meist werde ich in irgendeiner Form schwer verletzt. Kann mir keinen Reim darauf machen...

Vorgestern kam ein weiteres Kapitel dieser Art dazu.

Ich war einer der Mitarbeiter des amerikanischen Secret Service. Der Präsident (Weißer, groß gewachsen, sportliche Figur, rotblonde Haare mit leichtem Graustich, braune Augen, ovales Gesicht) wollte eine Rede oben auf den Stufen des Lincoln Memorial halten. Wir, das heißt ich und noch 2 weitere Kollegen sollten ihn vom Auto die Stufen hinauf, bis ins Innere sichern. Alles war mit Zäunen und Betonbarrieren weiträumig abgesperrt worden. Und zwischen den Säulen des Lincoln Memorial waren noch sicher gut 15 bis 20 weitere Agents mit leichten Maschinengewehren verteilt.

Wir waren gerade halb die Treppe hinauf, als von der Seite aus den Büschen ein Typ mit gezogener Pistole auf uns zustürmte, den Präsidenten angeschossen und einen Agent aus unserer Gruppe niedergeschossen hat ehe er wieder verschwand. Alles ging so schnell, daß keiner von uns reagieren konnte. Mein Kollege schnappte sich den Präsidenten, der sich zum Glück noch halbwegs auf den Beinen halten konnte und brachte ihn schnellstens ins Innere der Säulenhalle. Ich sicherte ihren Rückzug und behielt die Stufen und die Menschenmenge im Auge, damit nicht noch eine böse Überraschung passierte.

Wir hatten uns gerade zwischen die Säulen zurückgezogen, als ich unseren Sicherheitschef völlig außer sich am Funk hatte, der von einer Terroristengruppe warnte, die den Präsidenten Tot sehen wollte und einen Sturmangriff auf das Memorial vorhatte. Die weitere böse Überraschung, die ich nicht mehr gebraucht hätte. Was dann kam... wir haben gekämpft wie die Löwen und haben auch viele dieser Hunde zur Hölle fahren lassen, aber um welchen Preis. Der Präsident inzwischen in sehr kritischer Verfassung und außer mir und meinem anderen Kollegen, der die letzte Verteidigungslinie bildete, alle anderen Agents tot. Und dann hat es auch noch mich erwischt. Ich hatte ein Maschinengewehr, eine Pistole und einen Elektroschocker bei mir und gerade hatte ich noch zweien dieser Terrorgruppe das Lebenslicht ausgeblasen und mich hinter der Hauswand an der Ecke verschanzt. Ich war war auch nicht mehr unverletzt (ein Treffer in den Oberschenkel, noch einer auf der anderen Seite knapp über dem Beckenknochen, und ein Streifschuß an der Seite). Auf einmal krieg ich einen Hieb von hinten, daß ich auf den Marmor knalle.

Mein Gewehr rutscht davon, aber das höre ich nur. Trotzdem mir momentan die Luft wegbleibt, bringe ich es irgendwie zu Wege mich umdzudrehen und sehe ein paar Stiefel, Tarnhosen. Eindeutig keiner der auf meiner Seite steht. Ich versuche mit dem Elektroschocker immer noch im Liegen seine Beine zu attackieren, während er von oben mit dem Gewehrkolben auf mich einschlägt, wohl auf meine Arme, oder den Oberkörper was ich aber gar nicht wirklich wahrnehme. Eher nicht gegen den Kopf, denn mein Blick ist klar. Leider, denn so verpaße ich nicht einen Schlag und kann zwar nicht sein Gesicht sehen, da er eine Sturmhaube trägt. Doch in seinen Augen ist nur Hass.

Doch irgendwie erwische ich ihn trotz meiner Bemühungen nicht. Zumindest zeigt es keine Wirkung und ich hatte weder die Möglichkeit noch die Kraft dem irgendwie auszuweichen, während er wiederholt auf mich einschlägt. Ich versuche hochzukommen, doch keine Chance. Mir gehen in dem Moment nur 2 Sachen durch den Kopf. "Werden sie es schaffen?" (Denn immerhin hat mein Kollege Zeit, mit dem Präsidenten zu verschwinden, während der Irre mit mir beschäftigt ist). Und "Wieso schießt der nicht einfach, statt auf mich einzuprügeln?"

Ich weiß nicht, ob mich der Attentäter dann doch auf den Kopf geschlagen hat, jedenfalls ist mir Sekunden danach das Licht ausgegangen.

Das nächste was ich sah, war wohl ich in der Gerichtsmedizin, wo mein Chef mich identifizieren sollte. Ich fand mich auf etwas wie einem Operationstisch wieder. Jemand hatte mich ausgezogen und ein Tuch über meine Leiche gebreitet. Ich war im wahrsten Sinne des Wortes etwas neben mir. Ich hörte ihn fragen: "Wo ist er? Kann ich ihn sehen?" und als Antwort darauf kam "Sicher, aber machen Sie sich auf was gefaßt. Kein schöner Anblick. Wir wissen noch nicht wer er ist". Dann wurde das Tuch zurückgeschlagen bis auf Höhe Bauchnabel und ich konnte mich durch seine Augen sehen. Der der ihn vorgewarnt hatte, hatte nicht übertrieben.

Da wo mein Gesicht hätte sein sollen war nur ein schwarzblaues, blutverkrustetes etwas, das nicht mehr viel mit einem menschlichen Gesicht gemein hatte. Ich entdeckte ein weiteres (vermutlich der Grund warum ich hier lag) Einschußloch in meiner Herzgegend und über den ganzen Oberkörper waren die punktförmigen Narben vom Elektroschocker zu sehen, neben zahlreichen Blutergüssen. Offenbar hatte mich mein letzter Gegner ausgeknockt, mich mit meinem Elektroschocker malträtiert (was ich zum Glück nicht mehr miterlebt habe) und am Ende zur Sicherheit noch erschossen.
Ich konnte sehen, daß der Sicherheitschef, also mein Boss, tief betroffen war und um Fassung rang. Er stand an meinem Kopfende, legte mir die Hand auf die Schulter und dann kam er an meine Seite, nahm meine Hand und so wie er sie ansah, wohl mit dem Gedanken, daß man eventuell über meine Fingerabdrücke herausfinden könnte, wer ich war. Dann legte er sie vorsichtig, als könnte sie sonst zerbrechen, wieder zurück und wandte sich kopfschüttelnd von meinem Körper ab. Weiter kann ich mich an nichts erinnern.

Hast du eine Idee, was mir das sagen will? Ich weiß, sterben im Traum muß nichts Schlechtes sein, aber muß das immer "auf die harte Tour sein"? Ich mein, es gibt Leute, die wachen nach einem erfüllten Leben einfach eines Morgens nicht mehr auf. Und ich? Ich werd vom Baugerüst erschlagen, mit einem Bajonett erstochen, erschossen, tot geprügelt, verdurste, oder sonst was Schlimmes...

Liebe Grüße
Richard

Hallo Richard!
Da hast du natürlich Recht! Nicht Jeder hat so eine Traumwelt, wie du! Ist dir schon mal aufgefallen, das du da eine verrückte Geschichte schreibst mit unglaublichen Details? Eine äußerst reiche Bildersprache! Machst du was damit? Schreibst du?

Die "harte Tour" zeigt einfach die Dringlichkeit der Angelegenheit. Aber was ist die Angelegenheit?
Offensichtlich stehst du auf der Seite der geordneten bürgerlichen Macht. Du bist bereit, dein Leben für diese Ordnung herzugeben!
Die revolutionären Kräfte im Untergrund wollen gesehen werden, wollen Teil deines Lebens sein, ansonsten werden sie dich "umbringen". Das kannst du jetzt wörtlich nehmen oder auch nicht!
Wo bist du in einem bürgerlichen Korsett eingeschnürt? Wo mußt du den Übervater verteidigen und warum?
Als Agent hast du dein Leben der Sicherung einer alten Macht gewidmet (auch Lincoln Memorial ist Vergangenheit!)

In dir spielt sich ein Kampf zwischen eben diesen Kräften ab. Frag dich einfach einmal, was sich bei dir ändern will! Wo bist du Obrigkeitshörig und verteidigst alte Strukturen in dir, die längst überholt sind?
Wo unterdrückst du die "Revolution", wo hast du Angst vor einer Veränderung deiner eigenen Zukunft?

Ich würde den Traum/die Träume auf dieser Ebene bearbeiten. 
Allerdings scheint mir deine Traumwelt reif für einen luziden Versuch zu sein. Wenn du luzid werden kannst, kannst du das Problem von Innen angehen.
Stell dir einfach so oft du kannst die Frage: "Wach ich oder Träum ich?" Mach einen Realitätscheck und irgendwann taucht das in deinen Träumen auf und dann...

Liebe Grüße


Kostenlose Traumdeutung